
Zwei neue NAS-Systeme von Qnap sollen dank eines schnellen Dual-Core-Atoms Datenraten von über 100 MByte/s erreichen. Die beiden 19-Zoll-Rackgeräte gibt es als Version für vier oder für acht Festplatten.
Mark Papermaster arbeitet künftig bei Cisco. Zuletzt war Papermaster als iPhone-4-Entwicklungschef tätig, verließ Apple aber kurz nach der Markteinführung.

Telefunken und Tecnovum bieten für Mediola zwei Komplettpakete für Xbox-360- und Playstation-3-Besitzer. Die Medienwiedergabe beider Spielekonsolen lässt sich damit über iOS- und Android-Geräte fernsteuern, gemeinsam mit der restlichen Medien- und Haustechnik in der Wohnung.

Netgear will in wenigen Wochen die ersten Powerline-Adapter-Kits ausliefern, die 500 MBit/s erreichen können.

Der DSL Phantom Mode verspricht höhere Bandbreiten, setzt aber Änderungen an der Hardware auf Seiten der Vermittlungsstelle und an den Endgeräten des Nutzers voraus.

Ein neues Firmware-Upgrade erweitert den Funktionsumfang von AVMs Fritzbox WLAN 3270. Der WLAN-Router lernt damit nun IPv6, kann Gäste über WLAN ins Internet, aber nicht ins Heimnetz lassen und als NAS auch über Webbrowser abgerufen werden.

Der US-Anbieter Broadcom hat nach eigenen Angaben den ersten Baustein entwickelt, der einen Datenstrom von 100 Gigabit pro Sekunde switchen kann. Durch skalierbare Verbindungen sollen sich so Netze mit einer theoretischen Geschwindigkeit von 100 Terabit pro Sekunde bauen lassen.
Die Wi-Fi Alliance und die Homeplug Powerline Alliance kooperieren in Sachen Smart Grids, um sicherzustellen, dass WLAN- und Homeplug-Geräte nahtlos miteinander zusammenarbeiten.

Im Vorfeld der Branchenmesse Broadband World Forum 2010 will Nokia Siemens Networks mit DSL Phantom Mode einen Weltrekord bei der Datenrate über vorhandene Kupferleitungen erreicht haben.
Unter dem Namen Wi-Fi Direct zertifiziert die Wi-Fi-Alliance WLAN-Geräte, die sich auf einfache Art und Weise über eine Ad-hoc-Verbindung direkt miteinander verbinden lassen. Geräte, die sich normalerweise als WLAN-Client in einem Netzwerk anmelden, werden dabei selbst zu Access-Points, es bedarf also keiner WLAN-Infrastruktur, in der beide Geräte angemeldet sind.

Lindy leitet mit seiner neuen Extender-Lösung HDMI, Infrarot und Ethernet über ein Netzwerk und will dabei Entfernungen von bis zu 800 Meter überbrücken.
Mit der Linksys E-Serie hat Cisco eine neue Routergeneration für die drahtlose Heimvernetzung vorgestellt. Die Geräte sollen vor allem das Einrichten des heimischen Netzwerks vereinfachen.

Die ersten Kabelnetzbetreiber bieten die Fritzbox 6360 Cable an. AVMs WLAN-Router beherbergt ein Euro-Docsis-3-kompatibles Kabelmodem und bietet die sonst üblichen Fritzbox-Funktionen.

Die Wireless USB Promoter Group hat die Spezifikation für Wireless USB 1.1 veröffentlicht, mit der die drahtlose Funktechnik weiterentwickelt wird. Sie unterstützt einen erweiterten Frequenzbereich und soll Akkulaufzeiten verlängern.

AVM verteilt eine neue Firmware für seine Fritz-Boxen, die neben Unterstützung für IPv6 auch eine neue Bedienoberfläche für die Router mitbringt. Zudem wird ein Gastzugang für WLAN-Nutzer unterstützt.

Lacie hat mit der Wireless Space eine externe Festplatte mit WLAN-n und Gigabit-Ethernet vorgestellt. Die Netzwerkspeicherlösung ist mit vier Gigabit-Ethernet-Schnittstellen ausgerüstet, dient als Switch und kann auch über WLAN-n angesprochen werden. Drei USB-2.0-Anschlüsse sind verbaut.

IDF Von der 1.000-US-Dollar-Netzwerkkarte mit unangenehm hohem Stromverbrauch bis hin zur integrierten Lösung für Servermainboards: Ab kommendem Jahr will Intel Twinville anbieten, günstig und vor allem sparsam.
IDF Displaylink stellt auf dem IDF mit den Chips DL-3000 und DL-1000 zwei Lösungen vor, um Displays per USB 3.0 oder Gigabit-Ethernet anzubinden. Neben HD-Video werden darüber auch Audio und Netzwerk realisiert.

Seit dem Update auf iTunes 10 können viele Nutzer nicht mehr auf ihre auf Netzwerkspeichern (NAS) liegende Musiksammlung zugreifen. Nun sind Entwickler von Mediaservern und NAS-Plugins dabei, das zu ändern.

Ifa 2010 Die von Telefunken und Tecnovum entwickelte Universalsteuerung für Medien- und Haustechnik ist in Kürze lieferbar. Handelsübliche Funkschalter, Funksteckdosen, Garagentore, Gartenbewässerungsanlagen, IP-Kameras und Unterhaltungselektronik lassen sich mit dem Mediola-System steuern, auch Bewegungs- und Rauchmelder können überwacht werden.
Ciscos Software IOS XR enthält eine Schwachstelle bei der Verarbeitung von BGP-Paketen, die zu Denial-of-Service-Angriffen ausgenutzt werden kann.

Das Pogoplug ist ein USB-Adapter für externe Festplatten, der sie über Ethernet und einen Router an das Internet anbindet. Dank eines IP-Forwarding-Dienstes lässt sich die Festplatte von außen unter einer festen Adresse ansprechen. Nun hat das Unternehmen auch noch einen WLAN-Adapter als Zubehör für das Pogoplug vorgestellt. Damit ist die Einheit unabhängig von der Ethernet-Verkabelung.

Die beiden schon für Nettops und andere PCs verfügbaren Atom-CPUs D425 und D525 mit je 1,8 GHz bietet Intel jetzt auch mit einer Southbridge im Bundle für NAS-Geräte und kleine Server an. Zudem werden die Atoms als Antrieb für die Netzwerkspeicher laut Intel immer beliebter.

Den nach eigenen Angaben ersten mobilen Prozessor mit zwei Kernen im Design des Cortex-A9 und mit Unterstützung für DDR3-Speicher liefert ST Micro ab sofort aus. Noch gibt es nur Musterstückzahlen des System-on-a-Chip, das neben Dual-Core und sparsamem Speicher auch sonst gut ausgestattet ist.

Buffalos WLI-UC-GNM ist ein winziger WLAN-USB-Stick. In ein Notebook eingesteckt fällt er durch seine Abmessungen nicht auf, allerdings beherrscht der Stick den Standard 802.11n nur auf niedrigem Niveau.
Die Homeplug Powerline Alliance macht Fortschritte bei ihrer AV2-Spezifikation, der nächsten Generation des Homeplug-Standards. Der kommende Standard soll Datenübertragungen mit Bandbreiten von bis zu 1 GBit/s über das häusliche Stromnetz ermöglichen.
Intel hat ein sogenanntes Concept Vehicle fertiggestellt und demonstriert damit erfolgreich eine optische Verbindung mit 50 GBit/s. Das ist allerdings nur der Anfang. Intel will mit vergleichsweise günstiger Technik in den Terabit-Bereich vorstoßen.

Es ist möglich, ein WPA2-geschütztes WLAN von innen zu kompromittieren, ohne den Schlüssel zu knacken. Das Unternehmen Airtight Security will die Hole196 genannte Sicherheitslücke auf den Sicherheitskonferenzen Black Hat und Defcon demonstrieren.

Wer für ein Power-over-Ethernet-Netzwerk (PoE) einen passiv gekühlten Gigabit-Switch als Versorger sucht, findet mit dem GS110TP ein günstiges 8-Port-Modell. Der Switch lässt sich sogar mit zwei Glasfaser-Modulen erweitern.
Diverse Heimrouter enthalten eine Sicherheitslücke, die sie anfällig für eine neue Form von DNS Rebinding-Angriffen machen. Der Sicherheitsexperte Craig Heffner will bei der Black-Hat-Konferenz eine Software veröffentlichen, die die Schwachstelle in verschiedenen, weitverbreiteten Modellen ausnutzt.
Die DD-WRT-Firmware für die Router Highpower genannten Router ist fertiggestellt worden. Buffalo bietet die Firmware ab sofort zum Download an und liefert auch Geräte mit der neuen Firmware aus.

Das ReadyNAS Ultra von Netgear wandelt auf Wunsch Medieninhalte für Endgeräte um. So kann die heimische Videosammlung beispielsweise auf einem Mobiltelefon betrachtet werden.

Den Ethernet-Switch GS605AV von Netgear preist der Hersteller für den Einsatz in komplexen Multimediaanlagen an. Er soll beispielsweise das Streamen von HD-Videos priorisieren, auch wenn im Rest des Netzwerks große Dateien über die Gigabit-Leitungen verschoben werden.

Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) hat die Kernspezifikation von Bluetooth 4.0 fertiggestellt und nun auch die geplante Stromspartechnik in den Funkstandard integriert. Damit soll Bluetooth in völlig neue Geräteklassen Einzug halten.
Nokia verkauft sein Modemgeschäft an das japanische Unternehmen Renesas. Zugleich gründen die beiden eine strategische Partnerschaft, um gemeinsam Modemtechnik für HSPA+ und LTE sowie darauf folgende Funkstandards zu entwickeln.

Hersteller Guillemot stellt unter seiner Marke Hercules einen sehr kleinen WLAN-N-Stick vor. Der Hercules Wireless N USB Pico (HWNUp-150) unterstützt aber nicht die volle IEEE-802.11n-Bandbreite.

Audio-, Video-, Netzwerk- und Kontrolldaten über ein Kabel, das das angeschlossene Geräte zugleich mit Strom versorgt. Das verspricht der neue Standard HDBaseT 1.0. Dabei lassen sich Entfernungen von 100 Metern überbrücken.
Die IEEE hat mit 802.3ba einen neuen Standard für Ethernet verabschiedet. Damit lassen sich Ethernetverbindungen mit 40 und 100 GBit/s realisieren.

Trendnet liefert einen neuen stromsparenden Powerline-Adapter. Der Homeplug-AV-kompatible TPL-303E überträgt die Daten im 220-Volt-Stromnetz mit theoretischen 200 MBit/s.

In einem Rackeinschub von knapp 45 Zentimetern Höhe bringt das US-Unternehmen Seamicro ein gutes halbes Tausend Atom-Prozessoren unter. Die CPUs sind über ein eigenes Netz verbunden, das auch 64-Gigabit-Ports für Ethernet bedient. Die für Rechenanwendungen gedachten Server sollen nur ein Viertel der Leistungsaufnahme von vergleichbaren x86-Maschinen erreichen.

Der TEW-691GR von Trendnet ist eines der wenigen Geräte, das 450-MBit-WLAN (802.11n) erlaubt. WLAN-Karten mit dieser Geschwindigkeit gibt es schon seit langem, doch erst jetzt kündigt sich eine breite Verfügbarkeit der Gegenstellen an.

Zur wachsenden Zahl von Anbietern mobiler UMTS-WLAN-Router hat sich Trekstor gesellt. Ab Ende Juni 2010 kommt dessen "Trekstor Portable WLAN Hotspot" auf den Markt. Er basiert auf Huawei-Technik.

Astaro hat RED vorgestellt, ein Gerät, das ohne Konfigurationsaufwand eine Verbindung zwischen einer Zweigstelle und einem zentralen Astaro-Security-Gateway-Server herstellt. Die Verbindung erfolgt verschlüsselt über VPN.

Mit der Serie "iDataPlex" bringt IBM als erster renommierter Serverhersteller Rackeinschübe auf den Markt, in denen Xeon-Prozessoren von Intel und Fermi-GPUs von Nvidia kombiniert sind. Die Lösung soll für künftige Supercomputer dienen.

Apple arbeitet an einem Softwareupdate, das WLAN-Probleme des iPads beseitigen soll. Das Internettablet soll dann auch keine IP-Adressen mehr benutzen, die längst anderen Netzteilnehmern zugewiesen wurden.

Ein neuer Router von Asus kann UMTS-Sticks an seiner USB-Schnittstelle ansprechen. Er eignet sich damit beispielsweise, um an einem anderen Ort ein kleines Netzwerk aufzubauen.

Spieler brauchen schnelle Netzwerkkarten. Das sagt zumindest Bigfoot Networks, ein Hersteller eben solcher Netzwerkkarten. Besonders schnell soll deren neu vorgestellte Killer 2100 sein.

D-Link hat einen neuen portablen WLAN-Router angekündigt. Der Mypocket Router DIR-457 verbindet, wie konkurrierende Produkte von MiFi und Huawei, WLAN-Geräte über UMTS mit dem Internet.

Die nächste WLAN-Generation könnte eine Bandbreite von 7 GBit/s erreichen, denn diese Geschwindigkeit erreicht die nun von der Wigig-Alliance veröffentlichte Funktechnik, die in die nächste WLAN-Generation integriert werden soll.
Der Schweizer Ethernet-Spezialist Patton Electronics bietet mit dem Ethernet Extender Copperlink 2160 ein Gerät an, mit dem sich Ethernet-Verbindungen über Zweidrahtleitungen um 8,3 km verlängern lassen.