100 Watt: USB soll zum Stromkabel werden
Das USB-Kabel als Stromversorgung taugt bislang nur für sehr stromsparende Geräte. Das soll sich nach den Plänen der USB 3.0 Promoter Group(öffnet im neuen Fenster) grundlegend ändern, denn im Rahmen einer neuen Spezifikation sollen mit den aktuellen Kabeln und Steckern für USB 2.0 und 3.0 bis zu 100 Watt transportiert werden.
Die geplante Spezifikation soll neben den bereits vorhandenen Richtlinien zu USB Battery Charging 1.2 und USB-Bus-Power existieren.
Bislang musste für Geräte mit einem höheren Strombedarf ein externes Netzteil verwendet werden, auch wenn sie über USB angesprochen werden. Das könnte sich mit der geplanten Power-Delivery-Spezifikation ändern. So ließen sich auch Displays, Drucker und andere Peripherie mit Strom versorgen und der Verkabelungsaufwand reduzieren.
Netzteile könnten durch USB-Stromkabel ersetzt werden
USB-Netzteile könnten herstellerspezifische Netzteile zum Beispiel für Notebooks und andere Geräte überflüssig machen. Ähnliches ist auch mit Mobiltelefonen geplant, allerdings mit der aktuellen USB-Spezifikation und mit staatlichem Druck. Damit soll die Zahl der Netzteile reduziert werden, die der Anwender mit sich herumtragen muss, um seine elektronischen Geräte wieder aufzuladen.
Eine Vorabversion der neuen Spezifikation soll im letzten Quartal 2011 den Geräteherstellern vorgelegt werden. Auf dem Intel Developer Forum (IDF) sollen weitere Informationen veröffentlicht werden. Das IDF findet vom 13. bis zum 15. September 2011 in San Francisco statt. Die finale Version soll Anfang 2012 auf den Weg gebracht werden.
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