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Standards für drahtloses Gigabit-Ethernet und HDMI in Sicht

Das Wigig-Konsortium hat seine Standardentwürfe um Vorschriften für Vernetzung und drahtloses HDMI sowie Displayport erweitert. Noch im Jahr 2011 sollen die Hersteller entsprechender Geräte ihre Produkte im Mischbetrieb testen können.

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Logo des Gremiums
Logo des Gremiums (Bild: Wigig Alliance)

Zwei neue Standardentwürfe der Wireless Gigabit Alliance sollen die Technik des Funks im 60-GHz-Band endlich voranbringen. Das Konsortium hat die Wigig Bus Extension (WBE) festgeschrieben, die einen Bus für Speichermedien und Docks definiert. Damit sollen sich unter anderem Festplatten mit mehreren Gigabit schnellen Verbindungen drahtlos nutzen lassen.

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Solche Anwendungen werden durch Geräte wie Tablets mit wenigen oder gar keinen schnellen Kabel-Schnittstellen immer wichtiger. Speicherhersteller wie beispielsweise Seagate behelfen sich dafür schon mit Festplatten, die eigene WLAN-Technik haben.

Als zweiten neuen Entwurf gibt es nun die Wigig Display Extension (WDE), mit der sich Geräte mit HDMI- oder Displayport-Buchsen drahtlos mit Bild und Ton speisen lassen sollen. Das Gigabit-Konsortium arbeitet dafür schon seit über einem Jahr mit der VESA zusammen. Jetzt steht fest, dass sich die Protokolle von HDMI und Displayport auch ohne Kabel übertragen lassen.

Insbesondere für drahtloses HDMI gibt es zwar schon einige Lösungen, teils auch für das 60-GHz-Band. Diese Produkte sind jedoch immer proprietär und funktionieren nur mit den Geräten eines Herstellers. Das vom HDMI-Konsortium vorgeschlagene Wirless HDMI gilt als gescheitert. Es ist zudem kaum störungsfrei, wie sich auch beim Eee Keyboard PC von Asus zeigte. Dessen Funktechnik basiert zwar auf Wireless HDMI, ist aber wiederum proprietär ausgeführt.

Standards statt Insellösungen

Ziel der Wigig Alliance ist es, für alle geplanten Anwendungen wie Video, Dock oder Netzwerk herstellerübergreifende Standards zu schaffen. Die neuen Spezifikationen sollen den Mitgliedern des Konsortiums noch dieses Jahr zur Verfügung gestellt werden, so dass sie ihre Geräte miteinander testen können. Die gesamte Spezifikation 1.1 für Wigig bezeichnen ihre Autoren inzwischen als "certification ready", sie könnten also auch von den Aufsichtsbehörden von Staaten auf Konformität mit Funkvorschriften überprüft werden. Wann die ersten Wigig-Geräte auf den Markt kommen, ist somit noch nicht abzusehen. Vor 2012 kann kaum damit gerechnet werden.

Bei allen Anwendungen von Wigig ist zu beachten, dass die neue Technik, anders als etwa WLAN, in der Regel nur über einige Meter und bei direkter Sichtverbindung funktioniert. Die hohen Frequenzen um 60 GHz lassen sich schon durch dünne Gegenstände oder eine Person soweit dämpfen, dass keine Übertragung mehr möglich ist. Daher ist Wigig auch nur als Ergänzung zu bestehenden Standards gedacht.

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