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WLAN-Router von T-Online und Vodafone ab Werk unsicher

Eine Vielzahl der Router, die von Providern an DSL-Kunden geliefert werden, lassen recht einfache Einbrüche in ihr WLAN zu. Die voreingestellten WPA-Schlüssel lassen sich leicht erraten, die Abhilfe ist aber ebenso einfach.

Artikel veröffentlicht am ,
Unsichere T-Online-Router V722W und V723W (hinten)
Unsichere T-Online-Router V722W und V723W (hinten) (Bild: Golem.de/Nico Ernst)

Wie bereits vor einem Jahr bekanntwurde, lassen sich die voreingestellten Schlüssel vieler WLAN-Router leicht erraten. Betroffen sind aber nicht nur die damals untersuchten Geräte Speedport W700V und W500 von T-Online, auch viele andere Router dieses Unternehmens und von Vodafone weisen Schwachstellen auf.

Inhalt:
  1. Security: WLAN-Router von T-Online und Vodafone ab Werk unsicher
  2. Vodafone-Router sind völlig offen

Zu diesem Ergebnis kommt eine bisher noch nicht veröffentlichte Untersuchung von Stefan Viehböck und Manuel Müller. Das Papier liegt Golem.de vor. Viehböck studiert das Fach Sichere Informationssysteme an der FH-Hagenberg, Müller Informatik an der FH-Coburg. Die beiden Sicherheitsforscher haben ihre Untersuchung unabhängig von den Hochschulen in ihrer Freizeit vorgenommen.

Der Kern des Problems ist, dass viele moderne Router, aber auch ältere Modelle, von den Providern mit einem ab Werk eingestellten Namen für das WLAN (SSID) und einem ebensolchen Key für die WPA-Verschlüsselung ausgeliefert werden. Diese WPA-Schlüssel werden nach einem nun bekannten System generiert und lassen sich leicht erraten. Dazu muss vor allem die SSID des Routers bekannt sein - deren Ausstrahlung abzuschalten, ist dabei keine Lösung, von zahlreichen WLAN-Clients werden versteckte SSIDs trotzdem gefunden.

Voreingestellte Schlüssel lassen sich errechnen

Bei T-Online besteht die SSID eines Speedport-Routers aus einer Zeichenkette wie "WLAN-XXXXXX". Die sechs unbekannten Stellen sind hexadezimale Zahlen, die aber nicht etwa zufällig vergeben werden. Drei davon sind ein Teil der MAC-Adresse des Routers, die sich durch Mitschneiden des Netzwerkverkehrs einsehen lässt. Um die drei verbleibenden Stellen zu erraten, bedarf es immerhin noch eines Brute-Force-Angriffs mit höchstens 4.096 Versuchen - das ist in Zeiten schneller WLANs und ebensolcher Clientsysteme auch kein großer Aufwand mehr.

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Viehböck und Müller gelang es aber, die Zahl der Versuche auf höchstens 1.000 zu reduzieren, denn: Die fehlenden drei Stellen des Schlüssels werden nicht nur durch SSID und MAC-Adresse, sondern auch durch drei Stellen der Seriennummer des Routers errechnet. Den dafür zuständigen Algorithmus fanden die Sicherheitsforscher in der Firmware der Router. Mittels des Programms Aircrack-ng soll auf einem modernen Notebook der Zeitaufwand für das Errechnen des WPA-Keys bei nur zwei Sekunden liegen.

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Vodafone-Router sind völlig offen 
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Anonymer Nutzer 22. Aug 2011

ich finde, man sollte gerade bei mobilen geräten nicht zu faul sein. es wird nicht zu...

knaxx 22. Aug 2011

Es ist völlig wurscht, ob Dialekt oder Buchstabensalat - der Zeichenvorrat und damit die...

knaxx 22. Aug 2011

wundert dich das wirklich in zeiten von "geiz ist geil" und "plug and play"? man muss...

katzenpisse 22. Aug 2011

Eine, die man nicht einfach aus BLZ und Kontonummer ableiten kann.

kendon 22. Aug 2011

ich merk mir also mal dass idioten wie du ihre wlans so nennen, falls ich mal eins hacken...


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