Zoosh: Geldtransfer durch Fiepen
Naratte hat nach einem Bericht des Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) mit Zoosh eine Technik entwickelt, mit der Töne zum Datenaustausch zwischen Handys und anderen Endgeräten eingesetzt werden. Das wurde in der Anfangszeit in der Datenübertragung mit Akustikkopplern(öffnet im neuen Fenster) schon einmal erfolgreich gemacht.
Während bei Handys für den Empfang und das Senden von Tönen die eingebauten Lautsprecher und Mikrofone eingesetzt werden können, müssten Kassen nachgerüstet werden, was aber deutlich günstiger wäre als die NFC-Technik. Die Geräte müssen für die Transaktion kurz aneinandergehalten werden.
Günstiger zu implementieren als NFC
Zoosh(öffnet im neuen Fenster) ist im Wesentlichen eine Software für mobile Endgeräte, die die Töne erzeugt und empfangene Daten auswerten kann. Gegenüber WLAN- und Bluetooth-Verbindungen sollen diese Übertragungen wesentlich schneller aufgebaut werden können, aber sie können auch weniger Daten in gleicher Zeit übertragen. Der größte Vorteil gegenüber NFC sind aber die geringen Kosten, da die Endgeräte nicht umgebaut werden müssen. Die Töne sollen sehr hoch und für den Menschen kaum hörbar sein.
Neben Zahlungen können mit Zoosh genau wie bei der Nahbereichsfunktechnik auch andere Transaktionen ausgeführt werden. Anwendungen im Marketingbereich zur Kundenbindung sind ebenso denkbar wie Fahr- und Eintrittskarten. Das US-Unternehmen Sparkbase(öffnet im neuen Fenster) will die Technik für Kundenbindungsprogramme einsetzen. So könnten zum Beispiel an der Kasse in kleinen Tonpaketen Rabatte und Gutscheine auf die Handys der Kundschaft übertragen werden.
SDKs für iOS und Android werden bereits angeboten.
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