Sony Vaio Z: 1,2-kg-Notebook mit externer "Thunderbolt"-Grafikkarte

Sony hat sein leichtes und 16,7 mm dünnes 13-Zoll-Notebook Vaio Z deutlich überarbeitet und mit einer neuen Schnittstelle ausgestattet. Neu ist bei Sony die Nutzung von Intels Light Peak, eine Technik, die Apple als Thunderbolt vermarktet. Offensichtlich darf Sony diesen Namen aber nicht verwenden, zudem kommen andere Kabel zum Einsatz. Sony setzt auf optische Datenübertragung, so wie es Intel ursprünglich vorgesehen hat. Bei Apple werden hingegen elektrische Kabel verwendet, die allerdings noch nicht verfügbar sind.
Power Media Dock mit Grafikkarte und Anschlüssen
Der Power-Media-Dock-Anschluss wird von Sony offen als proprietärer Anschluss bezeichnet. Kompatibilität mit anderen Light-Peak-Produkten kann vermutlich ausgeschlossen werden. In dem Power Media Dock stecken vor allem Komponenten, die normalerweise hohes Gewicht bedeuten: ein optisches Laufwerk, entweder als Blu-ray-Laufwerk, Blu-ray-Brenner oder als DVD-Brenner, und eine Grafikkarte. Die per Light Peak angebundene Grafikkarte ist eine Radeon HD 6650M mit 1 GByte RAM. An dem rund 700 Gramm wiegenden Dock finden sich zudem zahlreiche Anschlüsse. Für Monitore gibt es HDMI und VGA. Zudem sendet Sony Gigabit-Ethernet, einmal USB 2.0 und einmal USB 3.0, über das Lightpeak-Kabel vom und zum Notebook.
















Durch den Wegfall der schweren Komponenten reduziert sich das Gewicht des Vaio Z auf knapp unter 1,2 kg bei einer Akkulaufzeit von sieben Stunden. Wer mehr Laufzeit will, kann per Akku-Slice die Laufzeit verdoppeln. Das Notebook kann unterwegs nur auf Intels Grafikkern HD 3000 zugreifen. Der GPU-Kern befindet sich zusammen mit den zwei CPU-Kernen im Die des Core i7-2620(öffnet im neuen Fenster) . Der Prozessor bietet Hyperthreading und eine Taktfrequenz von 2,7 bis 3,4 GHz per Turboboost. Sony muss mit dem Notebook maximal 35 Watt Wärme abführen können (TDP).
Vaio Z mit teuren Komponenten
Bei den Komponenten spart Sony nicht: Es gibt 8 GByte RAM, mehr geht nicht, und eine 256 GByte fassende SSD. Dual-Band-WLAN nach IEEE 802.11a/b/g/n gehört zum Standard. Dazu gehört auch ein 3G-Modem mit HSPA+ (14,4 MBit/s im Download). Die Daten beziehen sich auf die Ausstattungsvariante VPCZ21V9E/B. Die Varianten VPCZ21Q9E/B und VPCZ21M9E/B haben nur eine 128 GByte fassende SSD. Das M9E-Modell als Einstiegsgerät hat zudem nur 4 GByte RAM und einen Core i5-2410M(öffnet im neuen Fenster) (zwei Kerne mit 2,3 bis 2,9 GHz).
Vier Bildschirme lassen sich gleichzeitig nutzen
An dem Notebook hat Sony einen HDMI-Anschluss verbaut. Zusammen mit dem Dock und dem internen Bildschirm lassen sich so vier Bildschirme gleichzeitig verwenden. Für Projektoren steht auch am Notebook ein VGA-Anschluss bereit. Es gibt direkt am Notebook noch je einen USB-3.0- und USB-2.0-Anschluss sowie Audioanschlüsse. Auch Gigabit-Ethernet ist mit einer ausklappbaren Buchse verbaut. Zubehör lässt sich unterwegs zudem per Bluetooth 2.1+EDR koppeln.
Das Notebook besitzt einen 13-Zoll-Bildschirm, der matt ist und setzt, wie die Vorgänger auch, auf eine recht hohe Auflösung von 1.600 x 900 Pixeln. Wer will, kann in einigen Konfigurationen sogar ein Full-HD-Display ordern. 1.920 x 1.080 Pixel auf 13 Zoll setzen aber recht gute Augen voraus.
















Das Notebook wird laut Sony ab Ende Juli 2011 verfügbar sein. Preislich ist das Vaio Z eine besonders teure Angelegenheit. Wer die beschriebene Kombination mit dem Dock haben will, muss stolze 3.000 Euro für das Vaio Z VPCZ21V9E/B auf den Tisch legen. Aber auch das Einstiegsgerät (M9E) mit 128-GByte-SSD und einem Core i5-2410M ist mit rund 2.300 Euro recht teuer. Die dritte Konfiguration (Q9E) kostet rund 2.500 Euro und bietet ebenfalls eine 128 GByte SSD und 8 GByte RAM sowie den Core i7 des teuersten Modells.
Bei den deutschen Konfigurationen ist das Dock immer dabei. Das Full-HD-Display gibt es in keiner der Grundkonfigurationen und müsste über den Webshop bestellbar sein.
Weitere Informationen gibt es bei Sony(öffnet im neuen Fenster) . Allerdings wurden noch nicht alle Daten in das System eingepflegt. Die Datenblätter zu den drei Grundkonfigurationen gibt es bisher nur im Pressebereich als PDF-Dateien(öffnet im neuen Fenster) .