Sämtliche freie Software der Nasa soll mit einer Gemeinschaft von Freiwilligen entwickelt werden, wobei der Code und die Entwicklung über eine Webseite transparent verwaltet werden sollen. Eine Alphaversion von code.nasa.gov ist bereits erreichbar.
Silvester und am Neujahrstag sind zwei Sonden der Nasa in eine Umlaufbahn um den Mond eingeschwenkt. Sie sollen ab März 2012 das Gravitationsfeld des Mondes vermessen.
Lang erwartete Premieren und traurige Abschiede, hoffnungsvolle Missionen und peinliches Scheitern hat das Jahr 2011 der Weltraumfahrt gebracht. Ein Rückblick.
Das Weltraumteleskop Kepler hat zwei neue Exoplaneten entdeckt. Es sind die kleinsten bisher gefundenen: Einer ist etwas größer, der andere etwas kleiner als die Erde. Bewohnbar sind sie beide aber nicht.
Die Nasa entwickelt eine Methode, um Proben von Asteroiden und Kometen zu nehmen: Eine Harpune mit einem Probenbehälter wird auf den Kometen geschossen und anschließend wieder ins Raumschiff zurückgezogen.
Auf der Erde ist eine Gipsablagerung nichts Besonderes, auf dem Mars dagegen schon. Die Gipsader, die der Marsrover Opportunity im Krater Endeavour gefunden hat, sei ein klarer Hinweis darauf, dass es auf dem Mars früher fließendes Wasser gegeben habe, sagt die Nasa.
Wissenschaftler haben einen Exoplaneten ausgemacht, dessen Größe und Temperatur die Bedingungen für die Entwicklung von Leben bieten. Kepler 22b heißt der Planet, der etwa 600 Lichtjahre von der Erde entfernt ist.
Astronauten verbrennen auf der ISS geringe Mengen einer Flüssigkeit, um das vollständig andere Verhalten von Feuer in der Schwerelosigkeit zu studieren. Ziel des Nasa-Projekts ist die Entwicklung von Sicherheitsmaßnahmen und Feuerlöschsystemen für künftige Raumfahrzeuge.
Problemlos ist Curiosity vom Raketenstartplatz Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida aus gestartet und befindet sich jetzt auf dem Weg zum Mars. Geplanter Landetermin ist am 6. August 2012.
In zwei Wochen soll es losgehen: Die Nasa hat den Starttermin für die Marsmission auf den 25. November 2011 festgesetzt. Der Marsrover ist verstaut und startklar.
2014, drei Jahre früher als ursprünglich geplant, will die US-Weltraumbehörde Nasa den ersten unbemannten Testflug mit dem Raumfahrzeug Orion durchführen. Dabei soll der Wiedereinritt in die Atmosphäre geprobt werden.
Drei Nasa-Wissenschaftler entwickeln einen Traktorstrahl, also eine Möglichkeit, mit Hilfe von Licht Objekte zu transportieren. Ein Raumschiff werden sie damit vorerst nicht einfangen. Stattdessen wollen sie Proben auf Planeten oder im Labor per Laser bewegen.
In den frühen Morgenstunden des 23. Oktober 2011 ist der deutsche Forschungssatellit Rosat in die Erdatmosphäre eingetreten. Ob Satellitentrümmer dabei auf die Erde gestürzt sind, ist noch unbekannt.
Nach den jüngsten Berechnungen von Raumfahrtexperten stürzt der deutsche Forschungssatellit Rosat wahrscheinlich am Sonntag auf die Erde. Wo genau, ist weiterhin unklar - das Risko größerer Schäden ist aber sehr gering.
Ein Video der Nasa zeigt eine Aurora australis über Neuseeland von der ISS aus gesehen. Das Polarlicht auf der Südhalbkugel trat nach heftigen Eruptionen auf der Sonne auf.
Mit diesem Ergebnis kommt kein Highscore mit: Spieler des Browsergames Planet Hunters haben es innerhalb eines Monats geschafft, auf Fotos der Galaxie zwei möglicherweise neue Planeten zu identifizieren.
Erst unbemannt, dann mit bis zu sechs Astronauten an Bord soll das Space Launch System ins All vorstoßen können, so die Nasa. Die Raumfahrtbehörde arbeitet auch an neuen Konzepten, mit denen Energie über große Entfernungen hinweg übertragen werden könnte.
Die Nasa und das US-Energieministerium entwickeln gemeinsam ein Kraftwerk, das künftig auf fremden Himmelskörpern Energie für feste Stationen erzeugen soll. Es funktioniert mit radioaktiver Zerfallswärme.
Die Nasa sucht nach einer schnelleren Datenübertragung zu fremden Planeten. Sie bereitet ein System vor, mit dem eine laserbasierte Datenübertragung getestet werden soll. Damit sollen hochaufgelöste Bilder innerhalb von Minuten vom Mars zur Erde gefunkt werden.
Die Nasa will Autoren eines US-Verlags beim Schreiben von Science-Fiction-Büchern unterstützen, die sich mit Weltraumfahrt beschäftigen. So will die US-Weltraumbehörde Nachwuchs für die Raumfahrt interessieren.
Ein halbes Jahr nach seiner Ankunft auf der Internationalen Raumstation (ISS) hat der Robonaut 2 seine Arbeit aufgenommen. Die Nasa will den humanoiden Roboter auf der ISS unter Weltraumbedingungen testen.
Die Nasa hat SpaceX mit einem Flug zur Raumstation ISS betraut. Ende November wird das Raumfahrtunternehmen von Tesla-Chef Elon Musk seine Raumkapsel Dragon zur ISS schicken.
Die Nasa macht den Mars-Rover Curiosity für den Start klar: Am heutigen Samstag beginnen Techniker mit der Verpackung des Fahrzeugs. Am 25. November 2011 soll die Reise zum Mars beginnen.
Forscher haben auf dem Mars Formationen an Abhängen entdeckt, die sich mit den Jahreszeiten verändern. Es könnten Rinnen sein, die durch flüssiges Wasser verursacht werden. Bisher war nur bekannt, dass es gefrorenes Wasser auf dem Nachbarplaneten gibt.
Das Openstack-Projekt erhält mit Hewlett-Packard ein neues Mitglied. Die Opensource-Initiative bietet unter anderem die Cloud-Lösung Rackspace an, die von der Nasa entwickelt wurde.
Kaum ist das Spaceshuttle-Programm beendet, wendet sich die US-Weltraumbehörde Nasa neuen Projekten zu: Sie hat eine erste Testwasserung des Raumfahrzeugs Orion Multi-Purpose Crew Vehicle durchgeführt, mit dem Mitte der 30er Jahre Astronauten zum Mars fliegen sollen.
Die Atlantis ist wohlbehalten zur Erde zurückgekehrt: Um kurz vor 6:00 Uhr (Ortszeit) setzte sie in Florida auf. Es war der letzte Flug eines Spaceshuttles.
Die Nasa hat zwei Satelliten aus der Erdumlaufbahn in eine Mondumlaufbahn überführt. Die beiden Satelliten sollen Magnetfelder auf und um den Mond vermessen und eine 3D-Karte davon erstellen.
Wenn das Wetter mitspielt, dann startet am 8. Juli 2011 gegen 11:30 Uhr (Ortszeit Florida) das Spaceshuttle Atlantis. Es wird der 135. und letzte Start eines Spaceshuttles sein.
1971 hat der Astronaut Edgar Mitchell nach seiner Rückkehr vom Mond eine Hasselblad-Kamera der Nasa behalten. Die US-Weltraumbehörde versucht, die Kamera auf dem Gerichtsweg zurückzubekommen. Mitchell wollte die Kamera versteigern.
Darpa und Nasa suchen nach Konzepten für Reisen in den fernen Weltraum - den Deep Space. Sie haben die Ausschreibung 100 Year Starship Study gestartet, in deren Rahmen Vorschläge zu verschiedenen Aspekten von Weltraumreisen eingereicht werden können.
Die US-Weltraumbehörde Nasa will eine Weltraumtankstelle auf der Internationalen Raumstation (ISS) installieren. Verlaufen die Tests erfolgreich, könnten dort ab 2013 Satelliten mit Treibstoff versorgt oder repariert werden.
Hochauflösende Bilder einer beeindruckenden Sonneneruption hat die US-Sonde SDO zur Erde gefunkt. Die Auswirkungen der Eruption vom Morgen des 7. Juni auf die Erde sollen aber eher gering sein.
Lockheed Martin wird für die Nasa eine Raumkapsel für bemannte Raummissionen entwickeln. Mit dem Raumfahrzeug sollen Menschen in etwa 25 Jahren zum Mars fliegen können.
Alles Funken hat nichts geholfen: Der vergangene Winter hat dem Marsrover Spirit offensichtlich zu sehr zugesetzt. Die US-Weltraumbehörde Nasa hat Spirit deshalb aufgegeben.
Die US-Weltraumbehörde Nasa hat dazu aufgefordert, Konzepte für Treibstofflager im Weltraum auszuarbeiten und einzureichen. An den Weltraumtankstellen sollen Raumfahrzeuge flüssigen Wasserstoff und Sauerstoff nachtanken.
Amazon-Gründer Jeff Bezos und Tesla-Motors-Chef Elon Musk bauen möglicherweise den Nachfolger des Spaceshuttles. Ihre Unternehmen Blue Origin und SpaceX haben von der US-Weltraumbehörde Nasa Fördermittel für die Entwicklung eines neuen Weltraumfahrzeugs erhalten.
Unendliche Weiten statt Gottes weite Natur: Die US-Pfadfinder-Organisation Boy Scouts of America bietet neben klassischen Pfadfinderdisziplinen jetzt auch moderne Wissenschaft. Die Jungen können künftig ein Robotikabzeichen erwerben.
Erstmals hat eine Raumsonde eine Nahaufnahme des Merkurs gemacht. Messenger umkreist seit Mitte März den noch weitgehend unerforschten Planeten und soll künftig Daten über ihn zur Erde funken.
Eine Sicherheitsüberprüfung der Computer der US-Weltraumbehörde Nasa hat schwere Mängel zutage gefördert: Angreifer hätten über das Internet sogar die Kontrolle über Raumfahrzeuge der Nasa übernehmen können.
Der Mars-Rover Curiosity wird nicht, wie von Regisseur James Cameron geplant, mit einer 3D-Stereokamera ausgestattet. Die dafür entwickelten Zoomobjektive hatten im Test kleine Schwächen gezeigt.
Darpa, Nasa und Northrop Grumman haben erstmals ein Auftankmanöver zwischen zwei unbemannten Flugzeugen simuliert. Der Testflug diente zur Vorbereitung des ersten autonomen Auftankens, das Anfang kommenden Jahres durchgeführt werden soll.
Robonaut 2 ist am 24. Februar 2011 an Bord eines Spaceshuttle zur Internationalen Raumstation gestartet. Er ist der erste humanoide Roboter, der von der Erde aus in den Weltraum aufbricht.
Die Nasa hat zwei Sonden auf gegenüberliegenden Seiten der Sonne platziert. Wissenschaftler haben jetzt erstmals einen 360-Grad-Blick auf die Sonne. Gut vier Jahre nach dem Start haben die Sonden ihre entgegengesetzte Position eingenommen.
Auf der Südhalbkugel des Mars herrscht derzeit Frühling. Da die Tage länger werden, steht dem Rover Spirit mehr Sonnenenergie zur Verfügung. Die Nasa bemüht sich deshalb intensiv, den abgebrochenen Kontakt zu dem Fahrzeug wieder aufzunehmen.
Einen Tag später als geplant hat das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX seinen Raketentestflug erfolgreich durchgeführt. Knapp zehn Minuten nach dem Start der Trägerrakete Falcon 9 wurde die Raumkapsel Dragon in der Erdumlaufbahn ausgeklinkt. Nach zwei Erdumkreisungen wasserte die unbemannte Kapsel etwa drei Stunden später im Pazifik.
Am 7. Dezember 2010 will das von Tesla-Motors-Chef Elon Musk gegründete Weltraumunternehmen SpaceX eine Rakete mit Raumkapsel in die Erdumlaufbahn schießen. SpaceX soll künftig für die Nasa Flüge zur Internationalen Raumstation ISS unternehmen.
Wissenschaftler haben in einem See in Kalifornien ein Bakterium entdeckt, dessen Chemie sich von der aller anderen Lebensformen auf der Erde unterscheidet. Sie werten das als Hinweis darauf, dass außerirdisches Leben andere chemische Grundlagen haben kann als das auf der Erde.