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Grail: Nasa veröffentlicht Video von der Rückseite des Mondes

Eine zerfurchte Mondlandschaft zeigt ein Video, das die Nasa veröffentlicht hat. Es sind die ersten Aufnahmen der Rückseite des Mondes, die eine der kürzlich auf die Mondumlaufbahn eingeschwenkten Grail-Sonden aufgenommen hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Grail: Zerfurchte Oberfläche mit großen Einschlagskratern
Grail: Zerfurchte Oberfläche mit großen Einschlagskratern (Bild: Nasa)

Die US-Weltraumbehörde Nasa hat die ersten Bilder des Gravity Recovery And Interior Laboratory (Grail) veröffentlicht. Sie zeigen die wenig bekannte Rückseite des Mondes.

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Das Video zeigt einen Flug vom Nordpol zum Südpol des Mondes. Die Rückseite des Mondes ist zerfurcht und weist viele Einschlagkrater von Asteroiden auf, wie das Mare Orientale. Der Krater auf der Südhalbkugel hat einen Durchmesser von etwa 900 Kilometern.

Die Bilder entstanden am 19. Januar 2012. Sie stammen von der Grail Moonkam (Moon Knowledge Acquired By Middle School Students), die eigens für Bildungszwecke auf den Sonden installiert wurde. Sobald die Grail-Sonden ihre Arbeit aufnehmen, können Schüler auswählen, welche Stellen des Mondes fotografiert werden. Die Bilder hat die Moonkam der Sonde Ebb aufgenommen.

  • Die beiden Grail-Sonden Ebb und Flow umkreisen den Mond. (Bild: Nasa)
  • Sie werden hintereinander her fliegen und das Gravitationsfeld des Mondes vermessen. (Bild: Nasa)
  • Die Rückseite des Mondes nahe des lunaren Südpols (Bild: Nasa)
Die beiden Grail-Sonden Ebb und Flow umkreisen den Mond. (Bild: Nasa)

Zu der Grail-Mission gehören zwei Sonden, Grail-A und Grail-B, die inzwischen in Ebb und Flow (Ebbe und Flut) umbenannt. Die beiden Sonden waren am 31. Dezember 2011 und am 1. Januar 2012 auf ihre Mondumlaufbahnen eingeschwenkt.

Ziel der Grail-Mission ist, eine genaue gravitative Karte des Mondes zu erstellen. Die beiden Sonden umkreisen den Mond auf einer elliptischen Umlaufbahn nahe den Polen. Bis März 2012, wenn die wissenschaftlichen Experimente beginnen, werden sie ihren endgültigen Orbit in einer Höhe von rund 55 Kilometern erreicht haben. Eine Umrundung des Mondes wird dann nur etwa zwei Stunden dauern. Die Vermessung ist etwa drei Monate angesetzt. Nach Ende der Mission werden die Sonden auf den Mond stürzen.

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Muaddib 06. Feb 2012

Tut zwar nix zur Sache, aber was soll's, da es andere vor mir hier bereits andiskutiert...

The Ego 03. Feb 2012

wird bestimmt ein guter Film! verfolge das Projekt schon seit Jahren.... bald ist es...

__destruct() 02. Feb 2012

Ein Abbild der Rückseite des Mondes? Kennst du Google Earth? Ich denke nicht, dass die...

Anonymer Nutzer 02. Feb 2012

jo, das hast du jetzt besser formuliert als ich :) nur, bei einer sonnenfinsternis steht...

Nasenbär 02. Feb 2012

Das ist jetzt aber nicht dein ernst, oder?


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