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Raumfahrt: Wasser wabert im Weltall

Was macht eigentlich Wasser bei Schwerelosigkeit, wenn es mit ZZ Top beschallt wird? Es legt ein höchst bemerkenswertes Verhalten an den Tag, hat der Astronaut Donald Pettit auf der ISS herausgefunden.

Artikel veröffentlicht am ,
Rockender Wassertropfen: Spaß ohne die Komplikation  der Schwerkraft
Rockender Wassertropfen: Spaß ohne die Komplikation der Schwerkraft (Bild: Science off the Sphere/Screenshot: Golem.de)

Schlagzeuger schütten bei einem Liveauftritt gern mal etwas Flüssigkeit auf die Tom-Toms oder die Snares - um des Effekts beim Spielen willen. Was aber passiert bei einem ähnlichen Experiment in Schwerelosigkeit? Donald Pettit, Astronaut auf der Internationalen Raumstation (International Space Station, ISS), hat es ausprobiert.

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Er habe einen kleinen Laptop-Lautsprecher gefunden und sich gefragt, was sich damit wohl anstellen lasse, erklärt der Nasa-Astronaut. Er hat den Lautsprecher an seinem MP3-Player angeschlossen, etwas Wasser darauf geträufelt und dann Musik eingeschaltet.

Vibrierender Tropfen

Anders als auf der Erde vibrierte der Wassertropfen immens unter dem Einfluss des Schalls. Je nach Frequenz und Amplitude ließen sich alle möglichen Formen erzielen - von regelmäßigen Wellen bis hin zu vielen kleinen Wasserbäuchen auf dem ganzen Tropfen, aus denen sich irgendwann winzige Wassertröpfchen lösen.

Dies sei nur in praktischer Schwerelosigkeit möglich, erklärt Pettit. Auf der Erde würde die Schwerkraft diese Phänomene verhindern. Am Ende der Vorführung lässt Pettit dann zwei Wassertropfen zu den Klängen von TV Dinners der texanischen Bluesrocker ZZ Top tanzen.

Spaß mit Wasser ohne Schwerkraft

"Ich bin überrascht, wie viel Spaß man mit so etwas Einfachem wie einem Laptop-Lautsprecher und einem Tropfen Wasser haben kann", resümiert Pettit - vorausgesetzt, man ist den - wie er es ausdrückt - "Komplikationen der Schwerkraft" entzogen.

Das Experiment mit dem Wasser ist die siebte Folge der Serie Science off the Sphere (etwa: Wissenschaft außerhalb der Erde). In deren Rahmen präsentiert Pettit "großartige Physik, die nur in Beinahe-Schwerelosigkeit vorgeführt werden kann."

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Atalanttore 17. Mai 2012

Etwas anderes interessiert die Verwertungsgesellschaften nicht.

Hotohori 09. Mai 2012

Danke das du mich mit deiner Überschrift gleich vor deinem Beitrag gewarnt hast, finde...

Hotohori 09. Mai 2012

+1 Wieso sollte man so etwas auch nicht zeigen? Bringt doch die ISS den normalen Leuten...

Nightdive 08. Mai 2012

Die haben quasi mehr Sonne dort oben wegen der fehlenden Atmosphäre aber gleichzeitig...

naxus 08. Mai 2012

haha bekannstest kennst du wohl nicht? Blue man group google es bilder klicken 4. bild :D


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