Im ersten Jahr nach Inkrafttreten der DSGVO haben Nutzer von ihrem Beschwerderecht intensiv Gebrauch gemacht. Die Zahl der gemeldeten Datenpannen ist ebenfalls sehr hoch, vor allem in Deutschland. Auch die Internetbank N26 soll nun ein Bußgeld zahlen.
Der Wahl-O-Mat zur Europawahl 2019 ist kurzzeitig außer Gefecht gesetzt, doch ein Blick in die Wahlprogramme gewährt generell tiefere Einsichten in die digitale Agenda der angetretenen politischen Kräfte als die Online-Entscheidungshilfen. Große Versprechen tun sich darin genauso auf wie massive Leerstellen.
Deutsche Glasfaser hat für seine 500.000 FTTH-Anschlüsse 300.000 zahlende Kunden. Damit ist das relativ kleine Unternehmen führend in Deutschland, vor der mächtigen Deutschen Telekom.
Update Zwar ist die befürchtete Abmahnwelle beim Datenschutz bislang ausgeblieben. Dennoch will die Bundesregierung missbräuchliche Abmahnungen bei DSGVO-Verstößen möglichst ausschließen. Die Wirtschaft kritisiert aber ein wichtiges Detail.
Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Marco Nadol vermittelt für Hays selbstständige Informatiker, Programmierer und Ingenieure in Unternehmen. Aus langjähriger Erfahrung als IT-Headhunter weiß er mittlerweile sehr gut, was ihre Chancen auf dem Markt erhöht und was sie verschlechtert.
Podcasts waren die Kuschelecke des Internets. Doch jetzt pumpen Investoren und Plattformen wie Spotify Millionen in Audioformate - und es wird ungemütlich.
Wenn sich Deutschland nicht beeilt, erhöht Südkorea bei 5G weiter den Abstand in der Führung. Alle drei Netzbetreiber dort haben schon eine große Anzahl von Sites aufgestellt.
Nicht wenige Selbstständige im IT-Sektor melden ein Gewerbe an, obwohl sie als Freiberufler tätig sind. Spätestens nach dem Einstieg ins Berufsleben bekommen sie die Nachteile zu spüren.
Tesla-Gründer Elon Musk darf Twitter weiterhin nutzen, muss dabei allerdings einige Regeln befolgen. Er muss viele Aussagen zum Elektrofahrzeughersteller vorher abstimmen. Die Maßnahme ist das Resultat aus mehreren Anklagen wegen Börsenbetrugs.
Es muss nicht immer Slack sein. Das Startup Parity nutzt seit zwei Jahren den freien, offenen und verschlüsselten Team-Messenger Matrix - und zieht eine positive Bilanz. Auch wenn nicht immer alles rundläuft.
Ein Hamburger Gericht hat dem Einspruch eines Taxi-Unternehmers gegen die VW-Tochter Moia teilweise stattgegeben: Der Fahrdienst darf seinen Elektroauto-Fuhrpark zunächst nicht wie geplant ausbauen. Bis zur Hauptverhandlung darf Moia nur 200 Fahrzeuge betreiben.
Der Pharma-Riese Bayer ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Im internen Firmennetzwerk wurde die Schadsoftware Winnti entdeckt. Die gleichnamige Hackergruppe soll auch andere Unternehmen angegriffen haben.
Seit gut drei Wochen ist das werbe- und trackingfreie soziale Netzwerk Openbook für die Kickstarter-Unterstützer online. Golem.de ist dabei - und freut sich über den angenehmen Umgangston und interessante neue Kontakte.
Facebook-Chef Zuckerberg hat Justizministerin Barley nicht von seinen Datenschutzvorschlägen überzeugen können. Dass der US-Konzern weiter gegen europäische Datenschutzvorgaben kämpft, zeigt ein Gerichtsverfahren in Belgien.
Mehr Sanktionen, weniger Beratungen. Das droht, wenn die Politik die Datenschutz-Aufsichtsbehörden weiterhin personell und finanziell zu knapp hält. Die bayerische Datenschutzaufsichtsbehörde hat für den Standort Bayern jetzt eine drastische Kursänderung angekündigt.
Zwar kann der Bundestag nicht mehr in die Abstimmung zur EU-Urheberrechtsreform eingreifen. In einer Debatte zu den möglichen Folgen der Uploadfilter wurde deutlich, dass auch Union und SPD Probleme mit Artikel 13 haben, doch sich in Brüssel nicht durchsetzen konnten.
Microsoft hat seinen Zeitplan für den Verkauf der sogenannten Extended Security Updates weiter spezifiziert. Nur damit ist es möglich, ein abgesichertes Windows 7 auch noch nach dem Support-Ende weiterzuverwenden.
Nach und nach wird deutlich, welche Konsequenzen die EU-Urheberrechtsreform für die verschiedenen Webangebote haben könnte. Ein Kahlschlag bei ehrenamtlichen Projekten und kleinen Diensten durch die Uploadfilter-Pflicht droht.
Geld allein reicht nicht mehr aus. Auch in Tech-Unternehmen geht es jetzt um Spaß, Sinn und Zweck, um Weltverbesserung und Mehrwert. Aber was haben Unternehmen und Mitarbeiter eigentlich von diesem sagenumwobenen "Purpose"?
Für manche muss das Urlaubsziel schon etwas ausgefallener sein: 2021 werden zwei weitere Weltraumtouristen auf die ISS fliegen. Die russische Raumfahrtorganisation Roskosmos wird ihnen den Ausflug ermöglichen.
Obwohl Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag des Gegenteil vereinbart haben, stimmt die Bundesregierung auf EU-Ebene für Uploadfilter. Mehrere andere EU-Staaten lehnten die Einigung auf die "Merkelfilter" bis zuletzt ab.
Das Netz mobilisiert weiter gegen Uploadfilter und Leistungsschutzrecht. Zwar hat Justizministerin Barley selbst Bedenken gegen die Urheberrechtsreform, doch stoppen kann sie die Pläne nicht mehr.
Schulen ans Netz ist nicht ganz billig. Das merkte die Gemeinde Wiesenthau in Bayern. Außer der Telekom machte keiner ein Angebot für die FTTH-Versorgung.
Die digitalen Plattformen für Carsharing und Carpooling sollen Rechtssicherheit bekommen. BMW, Daimler und VW sowie Uber & Co. stehen in den Startlöchern.
/1Kommentare/Ein Bericht von Daniel Delhaes (Handelsblatt) und Markus Fasse (Handelsblatt)
Update Nach zähen Verhandlungen haben sich Parlament, Kommission und Mitgliedstaaten der EU auf eine Reform des Urheberrechts geeinigt. Doch der Streit über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter ist noch nicht zu Ende, weil die umstrittene Richtlinie noch zwei wichtige Hürden nehmen muss.
Youtube müsste Uploadfilter einsetzen, ein Startup nicht: Das sieht ein jetzt verabschiedeter Kompromiss zwischen Deutschland und Frankreich für die Reform des EU-Urheberrechts vor. Brancheninsider halten wenig von dem Plan.
Axel Voss, Berichterstatter des EU-Parlaments für die geplante EU-Urheberrechtsreform, hat den deutsch-französischen Kompromissvorschlag für Uploadfilter zurückgewiesen. Seine Kritik deckt sich teils bis in einzelne Formulierungen hinein mit dem Tenor einer Golem.de vorliegenden Stellungnahme von Bertelsmann zu dem Entwurf.
Die Agentur für Innovation in der Cybersicherheit soll nicht nur defensive IT-Sicherheit erforschen, sondern auch Cyberwaffen. Die zivil-militärische Zusammenarbeit finden nicht alle gut.
Die Einigung über die umstrittene EU-Urheberrechtsreform verzögert sich. Die Mitgliedstaaten streiten weiter über Leistungsschutzrecht und Uploadfilter.
Lobbyeinfluss, Endlosdebatten und Blockaden: Die EU hat in den vergangenen Jahren in der Netzpolitik nur wenige gute Ergebnisse erzielt. Nach der Europawahl im Mai gibt es noch viele Herausforderungen für einen digitalen Binnenmarkt.
Um seine Häuser nicht verpfänden zu müssen, legte ein kanadischer Unternehmer Dokumente von 1995 als Beweisstücke vor. Allerdings waren diese in Calibri und Cambria geschrieben - Schriftarten, die erst 2007 verbreitet wurden. Über diesen Fehler konnten bereits andere Fälscher entlarvt werden.
Update Nach der krachenden Niederlage von Premierministerin May im Unterhaus ist völlig offen, ob, wann und wie Großbritannien die EU verlässt. Die IT-Wirtschaft warnt vor einem ungeregelten Brexit Ende März. Die EU-Kommission will dennoch keinen Notfall-Beschluss herbeiführen.
CES 2019 Audi und Holoride arbeiten an einer offenen Plattform für VR-Spiele im Auto. Marvel steuert beliebte Charaktere für Spiele bei. Golem.de hat in Las Vegas eine Testrunde durch den Weltraum gedreht.
/36Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Dirk Kunde
Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
/185Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel
Allen Umständen zum Trotz ist Nordkorea auf dem Weg, ein wichtiges Offshorezentrum für Programmierung zu werden. Für ausländische Auftraggeber wird bereits programmiert - das Potenzial scheint beträchtlich.
Die EU-Staaten schlagen vor, Onlinedienste mit bis zu zwei Prozent ihres Jahresumsatzes zu bestrafen, wenn sie elektronische Beweismittel nicht rechtzeitig herausgeben. Ein in der E-Evidenz-Verordnung bisher enthaltenes Beschwerderecht soll wegfallen.
Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ohne alternative Verlegemethoden seien die Gigabitziele der Bundesregierung nicht einmal bis zum Jahr 2025 zu schaffen, sagt die Direktorin des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikation. Der Preisanstieg beim Kabeltiefbau liegt bei 30 Prozent.
Betreiber elektronischer Marktplätze wie Amazon oder Ebay haften künftig für Betrüger auf ihren Plattformen, die keine Umsatzsteuer abführen. Zugleich haben die Länder Steuervorteile für Elektro-Dienstwagen und Fahrräder gebilligt.
Der Berliner Unternehmer Dietmar Gollnick und seine Firma e*message sind mit einer Klage gegen Apple vor Gericht gescheitert. Gollnick sieht eine Verwechslungsgefahr zwischen Apples iMessage und seinem Funknotrufdienst.
Ziemlich ambitioniert: Mit Fördermitteln in Milliardenhöhe will die Bundesregierung Deutschland und Europa zu einem führenden KI-Standort machen. Die IT-Wirtschaft freut sich und mahnt zur Eile.
Die Menschen werden immer älter, gleichzeitig interessieren sich viele Ältere auch für Technik und das Internet. Das Nepos-Tablet aus Berlin soll es einfacher machen, sich in der Welt der Apps zurechtzufinden - mit Hilfe einer interessanten universellen Oberfläche.
Vodafone treibt den Ausbau mit Docsis 3.1 weiter voran. Auf Bayern folgt Sachsen. Der deutschlandweite Ausbau ist ein Milliarden-Euro-Projekt. Leipzig bekommt einen kräftigen Preisnachlass.
Dietmar Gollnick ist Chef von e*message, einem Pager-Funkbetreiber, der unter anderem Ärzte und Feuerwehrleute über Notfälle benachrichtigt. Vor dem Landgericht Braunschweig verklagt er Apple, da diese mit iMessage einen Dienst mit zu ähnlichem Namen anbieten.
Jahrzehntelang hat Paul Allen gegen den Krebs gekämpft, nun ist der Mitgründer des Softwareunternehmens Microsoft an der Krankheit gestorben. Seine Familie und Weggefährten wie Bill Gates sind bestürzt.