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Nordkorea:
Kaum Fehler in der Matrix

Allen Umständen zum Trotz ist Nordkorea auf dem Weg, ein wichtiges Offshorezentrum für Programmierung zu werden. Für ausländische Auftraggeber wird bereits programmiert – das Potenzial scheint beträchtlich.
/ Felix Lill
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Dunkel und hell: Nord- und Südkorea bei Nacht, aufgenommen von der ISS aus (Bild: Nasa)
Dunkel und hell: Nord- und Südkorea bei Nacht, aufgenommen von der ISS aus Bild: Nasa / Public Domain

Wer Satellitenbilder von der koreanischen Halbinsel bei Nacht sieht, bekommt einen klaren Eindruck: Im Süden liegt ein ständig leuchtendes Hightechland, in dem rund um die Uhr Computer und andere Elektronik laufen. Darüber, im Norden, ist ein schwarzer Fleck. So zeigt sich der Unterschied zwischen dem wohlhabenden Südkorea und dem isolierten, armen Nordkorea, wo viele Gegenden auch im Jahr 2018 noch keinen Strom haben.

Worüber solche Bilder aber hinwegtäuschen: Auch im Norden gibt es Computer und vor allem Menschen, die damit viel anstellen können. Von Beobachtern, die sich mit den in Nordkorea vorhandenen Technologiekenntnissen beschäftigen, wird immer häufiger erwähnt, dass das Land ein wichtiger Standort für IT-Lösungen werden könnte. Teilweise ist es das sogar bereits, allen UN-Sanktionen und den nur sehr begrenzt verfügbaren Internetzugängen zum Trotz.

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