e*message: Berliner Unternehmer scheitert gegen Apples iMessage

Der Berliner Unternehmer Dietmar Gollnick und seine Firma e*message sind mit einer Klage gegen Apple vor Gericht gescheitert. Gollnick sieht eine Verwechslungsgefahr zwischen Apples iMessage und seinem Funknotrufdienst.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Pager von e*message
Pager von e*message (Bild: e*message)

Die Klage des Funkrufdienstunternehmens e*message gegen Apple ist gescheitert. Das zuständige Landgericht Braunschweig wies die Klage mit dem am 21. November 2018 verkündeten Urteil (Aktenzeichen 9 O 1818/17) ab. Das Unternehmen hatte seine Rechte am Unternehmensnamen verletzt gesehen: Kunden verwechselten die Dienste von Pager und iPhone.

Stellenmarkt
  1. IT-Sachbearbeiter (w/m/d)
    Stadt NÜRNBERG, Nürnberg
  2. Consultant Virtualisierung (m/w/d)
    ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
Detailsuche

Das Gericht sah dagegen keine Verwechslungsgefahr der Namen iMessage und e*Message. Die Berliner Firma erbringt Telekommunikationsleistungen im Bereich Funkruf, Pager- und Textübermittlungsdienste.

Die Kammer verneinte deshalb einen Unterlassungsanspruch. Die Bezeichnung e*Message beschreibe den Geschäftsgegenstand, wobei das E wie bei E-book oder E-cash für elektronisch stünde. Das englische Wort Message sei bekannt in der Bedeutung Nachricht. Eine Verwechslungsgefahr zwischen e*Message und iMessage bestehe nicht, weil die Tätigkeitsfelder, in denen die Zeichen verwendet würden, nur gering ähnlich seien.

Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden. "Wir bedauern die Entscheidung des Landgerichtes. Sobald wir genaue Kenntnis zur Urteilsbegründung haben, werden wir diese auswerten und über weitere Schritte entscheiden", sagte e*Message-Geschäftsführer Dietmar Gollnick.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


franzropen 28. Nov 2018

Gegen Apfelkind hat Apple verloren

Anonymer Nutzer 22. Nov 2018

bananen waren schon von chiquita und orangen von jaffa geschützt worden ... pflaumenkind...

Anonymer Nutzer 22. Nov 2018

ich meine du darfst denken, schätzen und meinen was du willst ... ;-)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Amazon Shopper Panel
Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs

Wer seinen gesamten Smartphone-Datenverkehr über Amazons Server leitet, wird mit einem monatlichen Gutschein dafür bezahlt.

Amazon Shopper Panel: Amazon zahlt für Überwachung des Smartphone-Datenverkehrs
Artikel
  1. Vodafone und Telekom: LTE-Ausbau in Berliner Bahntunneln dauert weitere Jahre
    Vodafone und Telekom
    LTE-Ausbau in Berliner Bahntunneln dauert weitere Jahre

    Laut Senatsverwaltung kam der Ausbau der Base-Transceiver-Station-Hotels nicht wie geplant voran. Nicht nur die Kunden von Vodafone und Telekom haben das Nachsehen.

  2. Northrop Grumman: B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt
    Northrop Grumman
    B21 Raider als erster digitaler Bomber vorgestellt

    Northrop Grumman hat mit dem B-21 Raider eine neuen Tarnkappenbomber vorgestellt. Dabei kamen agile Softwareentwicklung und digitales Engineering zum Einsatz.

  3. Soziale Netzwerke: Liken bei Hasspostings kann strafbar sein
    Soziale Netzwerke
    Liken bei Hasspostings kann strafbar sein

    Facebook-Nutzer, die nicht davor zurückschrecken, diskriminierende oder beleidigende oder Postings zu liken, sollten sich das gut überlegen. Denn das Drücken des Gefällt-mir-Buttons kann hier erhebliche rechtliche Folgen haben.
    Von Harald Büring

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5-Bundle vorbestellbar • SanDisk Extreme PRO 1TB 141,86€ • Amazon-Geräte bis -53% • Mindstar: Alphacool Eiswolf 2 AiO 360 199€, AMD-Ryzen-CPUs zu Bestpreisen • Alternate: WD_BLACK P10 2TB 76,89€ • Advent-Tagesdeals bei MediaMarkt/Saturn • Thrustmaster Ferrari GTE Wheel 87,60€ [Werbung]
    •  /