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e*message: Deutscher Unternehmer verklagt Apple wegen iMessage

Dietmar Gollnick ist Chef von e*message, einem Pager-Funkbetreiber, der unter anderem Ärzte und Feuerwehrleute über Notfälle benachrichtigt. Vor dem Landgericht Braunschweig verklagt er Apple, da diese mit iMessage einen Dienst mit zu ähnlichem Namen anbieten.

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iMessage ist der Nachrichtendienst von Apple, der unter anderem auf den iPhones vorinstalliert ist.
iMessage ist der Nachrichtendienst von Apple, der unter anderem auf den iPhones vorinstalliert ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Berliner Unternehmer Dietmar Gollnick verklagt vor dem Landgericht Braunschweig das US-Unternehmen Apple wegen eines zu ähnlich gewählten Namens: Apples 2011 eingeführter Nachrichtendienst iMessage ist auch Sicht von Gollnick dem Namen seines eigenen Dienstes e*message zu ähnlich. Das berichtet der Spiegel in seiner aktuellen Ausgabe.

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Auch e*message ist ein Nachrichtendienst, allerdings nicht wie iMessage auf den Endverbrauchermarkt ausgerichtet. Über e*message werden Pager für Krankenhäuser oder Feuerwehren mit Nachrichten beliefert, etwa über aktuelle Notfälle.

e*message gibt es wesentlich länger

Gollnicks Dienst gibt es seit dem Jahr 2000, also gut elf Jahre länger als Apples Messaging-Service. Entsprechend könnte die Klage erfolgreich sein, wie das Landgericht Braunschweig angedeutet haben soll.

Apple hat das laufende Verfahren nicht kommentiert. Über iMessage werden in jeder Sekunde schätzungsweise 200.000 Nachrichten verschickt. Ein Urteil wird im November 2018 erwartet.

Apple wird immer wieder von verschiedenen Unternehmen verklagt - sowohl von bekannten als auch weniger bekannten. So endete im Sommer 2018 der jahrelang andauernde Patentstreit mit Samsung mit einer Einigung. Ein israelisches Unternehmen hatte Apple wegen Patentverletzungen bei den Dualkameras der iPhones verklagt.

Apple gewinnt nicht alle Rechtsstreite

Nicht immer sind die Urteile in Apples Sinn: Im April verlor das Unternehmen einen Rechtsstreit mit einem norwegischen Reparaturdienst, der für iPhone-Reparaturen Teile von Drittanbietern verwendet. Das Gericht fand daran nichts Verwerfliches, solange die Teile kein Apple-Logo aufweisen und nicht als Apple-Teile angepriesen würden.



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maci23 23. Okt 2018

Ja das wird es sein. 2011 kam iMessage auf den Markt, Wir schreiben also jetzt das Jahr...

Lemo 22. Okt 2018

Wiki, Wiki, also dieser Finne den du da ansprichst, wird der Lüge bezichtigt. Eigentlich...

Icestorm 22. Okt 2018

Erinnert sich noch jemand an das iPhone? Nein, nicht von Apple sondern von Cisco...

DebugErr 21. Okt 2018

Mike Rowe Soft-Anekdoten bitte unter diesen Kommentar


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