Zwei Münchner Stadträte der CSU beschweren sich in einem Antrag darüber, dass die neuen Laptops mit Limux zu umständlich seien. Stattdessen solle Windows installiert werden. Doch an der Begründung dafür zeigt sich erneut fehlender Sachverstand.
In SteamOS gebe es keinen Suspendmodus mehr, so ein Mitarbeiter von Valve. Grund für die seltsam anmutende Maßnahme ist vermutlich schlicht die große Anzahl unterschiedlicher Hard- und Software, die den Ruhemodus unterstützen muss.
Die Beaglebone-Serie erhält Zuwachs. Seeeds Beaglebone-Nachbau ist preiswerter als das Original, verzichtet aber auf ein signifikantes Feature - das nach Angaben des Herstellers ohnehin niemand benutzt.
Keine Versionssprünge mehr für Kali Linux: Ab Version 2.0 sollen einzelne Updates die Linux-Distribution für IT-Sicherheitsexperten stets auf dem aktuellen Stand halten. Die Pro-Variante von Metasploit mussten die Kali-Entwickler aber entfernen.
Ein Jahr, nachdem Canonical seinen Online-Speicherdienst Ubuntu One eingestellt hat, sind jetzt weite Teile des Codes unter der AGPLv3 freigegeben worden.
Für ihren geplanten Hackathon im September 2015 in Randa sammelt die KDE-Community Geld. Auf dem sogenannten Randa Sprint soll vor allem die Entwicklung des Smartphone-OS Plasma Mobile vorangetrieben werden.
Ein leichterer Einstieg könnte die Entwicklung von Projekten freier Software deutlich beschleunigen. Doch dafür müssten viele Hürden abgebaut werden. Programmierer Christian Hergert hat dafür auf der Guadec gleich eine ganze Reihe von Vorschlägen.
Michael Niedermayer, seit 11 Jahren Leiter des Projekts FFmpeg, tritt von seinem Posten zurück. Er hoffe, damit die Entwickler aus dem Schwesterprojekt Libav zur Rückkehr zu bewegen.
Black Hat 2015 Die "Smart Rifles" der Firma Tracking Point lassen sich einfach per WLAN manipulieren. Mit falschen Eingaben schießen sie auf Ziele, die der Schütze gar nicht im Visier hat.
Nur durch Plasma Mobile habe sich die Wayland-Unterstützung so schnell entwickelt, sagt KDE-Entwickler Martin Gräßlin. Auf der Akademy gibt er einen Überblick darüber, was schon alles funktioniert und welche Details noch fehlen.
Die Kritik aus der Community wurde beherzigt: Die finale Version des Betriebssystems Opensuse Leap 42.1 wird den aktuellen Linux-Kernel 4.1 enthalten. Der erste Meilenstein der für November 2015 geplanten Version ist bereits veröffentlicht worden.
Update Nach gescheiterten Demos und der Idee von Plasma Active auf dem Vivaldi-Tablet versucht sich die KDE-Community erneut an einem Mobile-Port. Der Entwickler Sebastian Kügler zeigt auf der Akademy das neue Plasma 5 auf einem Nexus 5 mit Android. In einem Jahr soll das Produkt konkurrenzfähig sein.
Mehr als zehn Jahre nach der Veröffentlichung von Star Wars: Knights of the Old Republic 2 gibt es ein großes Update mit Unterstützung von Linux, OS X, 4K- und 5K-Auflösungen und mehr.
Die geplante Linux-Version von Intels Compute Stick hat deutlich weniger eMMC- und Arbeitsspeicher als ihr Windows-Pendant. Wir haben deshalb ausprobiert, auf dem besseren Windows-Stick Linux zu installieren - und geprüft, ob es sich überhaupt lohnt.
Meizus MX4 ist jetzt auch in Deutschland offiziell erhältlich - in einer Version mit Ubuntu Phone. Das Konzept von Canonicals mobilem Betriebssystem gefällt uns sehr gut, im Alltag verwenden möchten wir es aber auch auf dem MX4 nicht.
/77Kommentare/Von Tobias Költzsch und Sebastian Grüner
Mit Hilfe des Yubikeys lässt sich eine verschlüsselte Systempartition unter Linux zusätzlich per Zwei-Faktor-Authentifizierung absichern. In dieser Kombination kann auch ein bequemeres Kennwort genutzt werden.
Vier Mausklicks im Browser starten den abgestürzten Webserver neu, vier weitere schalten die Netzwerkschnittstellen des Fileservers per Bonding zusammen: Das Werkzeug Cockpit ermöglicht eine komfortable Steuerung von Linux-Servern. Im Gegenzug müssen Admins aber mit ein paar Einschränkungen leben.
Statt der Abspaltung Libav setzt Debian künftig wieder FFmpeg als Multimedia-Bibliothek ein. Die Paketbetreuer begründen dies mit weniger Fehlern und einer verbesserten Sicherheit. Libav verliert damit wohl den letzten großen Unterstützer.
Rekordverdächtig: Mit etwa einer Million Codezeilen ist die Vorabversion des Linux-Kernels 4.2 der größte bisher veröffentlichte Versionssprung. Fast die Hälfte des Codes gehört zu einem neuen Treiber.
Das Team der Unity-Engine plant den Port seines Editors auf Linux. Damit können Spiele für Linux auch auf dem freien Betriebssystem selbst erstellt werden. Falsche Entscheidungen aus der Vergangenheit erschweren aber die Arbeit.
Ein Google-Entwickler bittet darum, dass Systemd die Zeitserver des Unternehmens nicht weiter standardmäßig verwendet. Systemd-Maintainer Poettering möchte dem aber vorerst nicht nachkommen, da dies nur Testzwecken diene und es keine wirklichen Alternativen gäbe.
Mit SteamOS 2.0 plant Valve den ersten großen Versionssprung bei seinem eigenen Betriebssystem. Die aktuelle Vorschau basiert auf Debian 8.1 mit einem Langzeitkernel, wird aber nur experimentierfreudigen Testern empfohlen.
Update Werden 2015 wegen der Schaltsekunde wieder weite Teile des Internets zusammenbrechen? Nein, sagten die Linux-Entwickler und behielten Recht. Distributoren gaben dennoch Tipps, wie sich Ausfälle wie 2012 vermeiden lassen.
Der führende Kubuntu-Entwickler hat seinen Sitz im Kubuntu Council aufgegeben und kommt so der Forderung des Ubuntu Community Councils und nicht zuletzt Mark Shuttleworths nach. Vorausgegangen war ein wochenlanger Führungsstreit.
Über eine Schwachstelle im Virenscanner von Esets Anti-Viren-Programm NOD32 konnten sich Angreifer vollständigen Zugriff auf ein System verschaffen. Die Schwachstelle wurde inzwischen behoben. Ihr Entdecker hat jetzt Details dazu veröffentlicht.
Meizu und Canonical haben den Verkaufsstart des zweiten Smartphones mit Ubuntu als Betriebssystem bekanntgegeben: Das Meizu MX4 soll noch ab dieser Woche für 300 Euro erhältlich sein - allerdings nur über ein Einladungssystem.
Bis 2019 soll Linux Mint 17.2 unterstützt werden. Und stabil soll es sein: mit aktueller Software und den Retro-Desktops Cinnamon und Mate. Das Mint-Team um Clement Lefebvre hat sich viel vorgenommen - wir prüfen, ob es sein Ziel erreicht hat.
Die aktuelle Systemd-Version unterstützt das umstrittene Kdbus standardmäßig, was einzelne Linux-Distributionen nun auch explizit testen sollen. Erzwungen wird die Nutzung nicht, dafür kann die neue Client-Implementierung nun von allen verwendet werden.
Wie angekündigt, enthält die Cryengine nun eine komplette OpenGL-Implementierung und unterstützt offiziell Linux. Zudem können nun auch Spiele für das Oculus Rift erstellt werden, was Crytek bereits auf der E3 präsentierte.
Im aktuellen Linux-Kernel 4.1 kann sich das Dateisystem Ext4 selbst verschlüsseln. Die Interprozess-Kommunikation Kernel D-Bus hat es jedoch nach hitziger Diskussion nicht in den aktuellen Kernel geschafft.
Teile des x86-Assembler-Codes im Linux-Kernel sind so komplex und unverständlich, dass diese nun einfach durch neuen C-Code ersetzt werden müssen. Bereits für Linux 4.1 haben die Hacker große Umbauarbeiten daran vorgenommen.
Ein Debian-Entwickler hat auf seinem System festgestellt, dass der freie Chromium-Browser im Hintergrund eine Erweiterung für eine Suchfunktion mit Spracherkennung herunterlädt. Automatisch aktiviert wird das Hotword-Modul allerdings nicht.
Auf der KDE-Jahreskonferenz im Juli wollen einige Entwickler zeigen, wie ihre Technik auch auf Mobilgeräten genutzt werden könnte - ein Projekt, das bereits einmal gescheitert ist. Zudem gibt es Vorträge zur Community selbst und zu neuen Techniken wie Wayland.
Imagination plant offenbar einen Open-Source-Treiber für seine PowerVR-GPUs, wie ein Mitarbeiter berichtet. Das wäre eine massive Veränderung und könnte die MIPS-Architektur neu beleben.
In relativ kurzer Zeit ist es den KDE-Entwicklern gelungen, beeindruckende Ergebnisse mit der Plasmashell unter Wayland zu erbringen. Das zeigt eine aktuelle Tech-Demo des noch sehr experimentellen Codes.
Fedora 22 leitet eine neue Ära für die von Red Hat finanzierte Distribution ein. Die Workstation-Variante wirkt stabiler als bisher und ist mehr auf den Desktop-Anwender ausgerichtet. Eine Wayland-Session legt das Fundament für die spätere Einführung des neuen Display-Managers als Standard.
Einige Hersteller von Smartphones und Embedded-Geräten pflegen mit sehr hohem Aufwand komplett eigene Zweige des Linux-Kernels. Viele Entwickler würden das gern ändern, dem stehen aber Unternehmen entgegen, wie ein Sony-Entwickler berichtet.
Mit BPF steht im Linux-Kernel mittlerweile eine Art universelle VM bereit. Ein darauf aufbauendes LLVM-Backend soll nun stabil werden. Helfen soll das unter anderem beim Debuggen von Anwendungen.
Die Grafikeinheiten von Intels Skylake und Broxton benötigen offenbar einen proprietären Fimware-Blob für die freien Linux-Treiber. Die Konkurrenz macht das bereits seit langem.
Angeregt durch Entwicklungen von Systemd ist der Filesystem Hierarchy Standard nun erstmals seit über 10 Jahren in einer neuen Version erschienen. Zeitgleich steht die Linux Standard Base 5.0 bereit. Letztere kann aber in einigen Teilen auch jetzt schon als veraltet angesehen werden.
Ein Debian-Bug aus dem Jahr 2008 hinterlässt immer noch Spuren. Eine Analyse der öffentlichen SSH-Schlüssel bei Github zeigt: Mittels angreifbarer Schlüssel hätten Angreifer die Repositories von Projekten wie Python und Firmen wie Spotify oder Yandex manipulieren können.
Mit Version 2.6 des Cinnamon-Desktops von Linux Mint sind die Aufwachzyklen der CPU deutlich reduziert worden. Zudem kann die Verwendung von Logind nun einfacher gesteuert werden, der Login-Vorgang soll schneller sein, und der Dateimanager Nemo erhält eine neue Plugin-Verwaltung.
Bereits im Oktober soll ein Ubuntu-Phone von BQ ausgeliefert werden, das auch als Ersatz für den Desktop dienen kann. Der spanische Hersteller verkauft zudem noch im Juni ein weiteres Gerät mit Ubuntu. Auch das Ubuntu-Phone von Meizu soll dann in Europa erhältlich sein.
Zwei Möglichkeiten, einen Desktop-PC durch ein Notebook mit vorinstalliertem Ubuntu zu ersetzen: Wir haben Dells Precision M3800 und Tuxedos Book XC1505 verglichen. Allein schon wegen ihres Gewichts sind sie eher für den heimischen Schreibtisch als für das Arbeiten unterwegs geeignet.
Der Community-Beirat von Ubuntu kündigt seine Zusammenarbeit mit dem führenden Kubuntu-Entwickler Jonathan Riddell auf. Dieser solle seine Ämter ruhen lassen. Die Kubuntu-Führung missbilligt dies und fordert einen offenen Dialog.
Fedora 22 bietet zwar einige Neuerungen für Desktop-Nutzer, mit der neuen Paketverwaltung und XFS als Standard müssen sich jedoch vor allem Admins umgewöhnen. Das Team bietet zudem Werkzeuge, die die Arbeit erleichtern sollen, aber auch neue Herausforderungen schaffen.
Die Cloud-Sparte sei bereits profitabel und Ubuntu Phone werde Gewinne machen, sagte Mark Shuttleworth im Interview mit einem US-Magazin. Der Markt könne das inzwischen verstehen, weshalb Canonical über einen Börsengang nachdenke.
Der Minirechner Cubox-i4Pro eigne sich bestens als Multimediakiste, sagt Hersteller Solidrun. Dafür muss aber viel Geduld mitgebracht werden - und teils auch gute Linux-Kenntnisse.