Als Alternative zu Docker entwickelt CoreOS einen Container-Standard und die Laufzeitumgebung Rocket. Unterstützung gibt es dabei nun offiziell von Google, Red Hat oder auch VMware.
Canonical-Mäzen Mark Shuttleworth verspricht, dass es noch in diesem Jahr ein Ubuntu-Phone geben wird, das auch als Desktop-PC genutzt werden kann. Zudem sei das Continuum-Konzept von Microsoft eine Bestätigung für Ubuntu.
Eine schwer aufzuspürende Malware mit dem Namen Mumblehard schaltet Linux- und BSD-Server zu einem Botnet zusammen, über das Spam verbreitet wird. Die Zahl der infizierten Rechner soll in den letzten Wochen stark angestiegen sein.
Mehr als sieben Jahre nach der ersten Alpha-Version steht nun GNU Mailman 3 bereit. Die Version verfügt über ein neues Web-Interface, eine neue Archivierung und eine REST-API zur Verwaltung.
Der Maintainer der Linux-Distribution Bodhi beschwert sich über die Enlightenment-Entwickler und schlecht umgesetzte Neuerungen an dem minimalen Desktop. Um das zu beheben, soll ein eigener Fork gepflegt werden.
Mit Plasma 5.3 haben die KDE-Entwickler einige wichtige Neuerungen zur Energieverwaltung hinzugefügt. Zusätzlich zu neuen Einstellungsoptionen und portierten Widgets kann auch erstmals das Mediacenter getestet werden - eine zweite Oberfläche der Plasmashell.
Update Debian 8 alias Jessie ist erschienen - mit zahlreichen aktuellen Softwarepaketen. Der Umstieg vom Vorgänger Wheezy dürfte aber vor allem wegen Systemd nicht für alle infrage kommen.
Im nächsten Linux-Kernel 4.1 kann sich das Dateisystem Ext4 selbst verschlüsseln. Die Interprozess-Kommunikation Kernel D-Bus hat es jedoch nach hitziger Diskussion nicht in den aktuellen Kernel geschafft.
Der Plasma-Desktop von KDE lässt sich nun auch unter Wayland benutzen, was Maintainer Martin Gräßlin als "wichtigen Schritt" bezeichnet. Zur vollen Wayland-Unterstützung braucht es aber noch Zeit.
Statt der üblichen DEB-Pakete soll der neue Unity-Desktop von Ubuntu künftig auf Snappy setzen. Erste Abbilder zum Testen sollen in Kürze bereitstehen.
Die auf eine einfache Nutzung ausgerichtete Distribution Ubuntu ändert erneut nur sehr wenig am Desktop. Umso mehr können sich Entwickler auf neue Werkzeuge freuen. Admins müssen sich mit Systemd als Init-Dienst vertraut machen.
Der neue Linux-Treiber von AMD soll sowohl als Basis für den freien Code wie auch für den proprietären Catalyst dienen. Das Entwickler-Team zeigt nun erstmals den freien Code und nennt die Unterschiede zum alten Treiber.
Das mit Linux 4.0 eingeführte Live-Patching wird im kommenden Fedora 22 nicht verwendet. Ob es je benutzt wird, bleibt nach Aussage eines Kernel-Maintainers fraglich.
Die Entwickler des freien Nouveau-Treibers kritisieren, neue Nvidia-Grafikkarten seien Open-Source-unfreundlich. Behindert werden die Arbeiten der Linux-Entwickler demnach durch die signierte Firmware für die GPUs.
Mit über 100 Änderungen soll der Assembler-Code des Kernels für die x86-Architektur grundlegend überarbeitet werden. Die für Linux 4.1 vorgesehenen Neuerungen könnten aber einige Probleme für Nutzer bedeuten.
Mesa-Entwickler erhalten kostenlosen Zugang zu den von Valve produzierten Spielen. Das Angebot gilt damit im Grunde für alle Entwickler von Grafiktreibern unter Linux. Auch Debian-Entwicklern hatte Valve sein Spieleportfolio bereits geschenkt.
Sich selbst im laufenden Betrieb reparieren, das ist ab der jetzt erschienenen Version des Linux-Kernels 4.0 möglich - zumindest rudimentär. Die Funktion ist allerdings noch umstritten. Außerdem gibt es Abhilfe bei Rowhammer-Angriffen.
Update Das Ultrabook XPS 13 von Dell ist nun auch als Developer Edition mit Ubuntu verfügbar. US-Kunden haben dabei eine größere Auswahl als jene in Europa. Die Linux-Modelle sind etwas günstiger als ihre Pendants mit Windows.
Mit dem Rosa Desktop Fresh R5 bietet das russische Unternehmen Rosalab ein Linux-System an, das einen speziell optimierten Kernel mitbringt, äußerst stabil läuft und mit vielen aktuellen Hardware-Komponenten sehr gut zusammenarbeitet.
Für die kommende Version 4.0 wird das Mono-Projekt Open-Source-Code von Microsoft in seine .Net-Implementierung übernehmen. Das soll vor allem Fehler beheben und helfen, Differenzen der Implementierungen zu überwinden.
Es gab zumindest Überlegungen, Quellcode von Windows freizugeben. Das sagte Mark Russinovich, ein leitender Entwickler bei Microsoft. Allerdings dämpfte er zugleich die Erwartungen.
Das Auswärtige Amt hat einen großen Teil seiner Rechner auf Windows 7 migriert. Der Großteil der Linux- und Windows-XP-Hybrid-Rechner ist damit nicht mehr im Einsatz. Nur im Serverbereich setzt das Auswärtige Amt mit einem hohen Anteil auf Linux und will das auch beibehalten.
Auch nach langer Diskussion habe sich VMware geweigert, die Forderungen der GPL umzusetzen. Eine Klage sei damit unausweichlich geworden, sagte die Anwältin Karen Sandler auf der Libreplanet-Konferenz.
Vier überzeugende aktuelle Mini-PCs, HPs Elitedesk 800 Mini, Lenovos Thinkcentre Tiny M93p, Dells Optiplex 9020 Micro sowie Fujitsus Esprimo Q520, haben wir bereits getestet. Jetzt haben wir noch ausprobiert, wie gut sie mit Linux laufen.
Nach Vorwürfen gegen Allwinner habe das Unternehmen in einem Update die LGPL-Verletzungen nun wohl noch weiter verschleiert, schreibt Luc Verhaegen. Die betroffenen Symbole im Binärcode seien lediglich entfernt worden, nicht aber der Code.
Lassen sich mit dem Bastelcomputer Raspberry Pi wirklich so einfach Projekte umsetzen? Auch für Linux-Novizen und Python-Anfänger ist das nicht unmöglich. Ein Selbstversuch.
Unsichere und veraltete Verschlüsselungen aus einer Linux-Distribution zu entfernen, sei wesentlich schwieriger als gedacht, berichtet ein Intel-Entwickler. Sein Team will die Probleme mit OpenSSL und anderer Software aber beheben.
Update Wesentlich besser als bisher sind Benachrichtigungen für den Nutzer in Gnome 3.16 integriert. Dazu hat das Designteam die Nachrichtenleiste entfernt und die Kalenderanzeige erweitert. Außerdem stehen einige neue Anwendungen zum Ausprobieren bereit.
Der neue Banana Pi hat mehr Rechenpower als das neue Raspberry Pi. Das ist aber aktuell der einzige Vorteil des Bastelrechners. Der weiteren Hardware fehlt es an Softwareunterstützung.
Der ARM-Hersteller Allwinner soll nicht nur gegen Copyleft-Lizenzen verstoßen, sondern das zusätzlich auch noch verschleiern, schreibt Linux-Entwickler Luc Verhaegen. Bei der Community sind die Chips von Allwinner besonders beliebt.
Sirius erkennt Fotos und versteht gesprochene Fragen wie "Wo steht dieses Gebäude?". Es soll eine Linux-Alternative zu virtuellen Assistenten wie Apples Siri sein.
Der Jolla-Entwickler Carsten Munk kritisiert deutliche Ungereimtheiten bei der Lizenzierung des ersten Ubuntu-Phones Aquaris E4.5 von BQ. Canonical verspricht aber, mögliche Probleme zu lösen.
Nvidia will für die Forschung an tiefen neuronalen Netze einen Rechner zum Preis von 15.000 US-Dollar anbieten. Dafür sollen Forscher die größtmögliche GPU-Leistung bekommen, die mit einer Steckdose möglich ist - und viel vorinstallierte Software.
Cebit 2015 Probleme mit der Hardwareunterstützung gibt es bei Tuxedo kaum - auch weil der Anbieter seine Hardware so auswählt, dass sie mit Linux läuft. Genauso viel Sorgfalt steckt das Unternehmen in die komplette Unterstützung eines Rechners.
Mit Foreign Linux sollen sich Linux-Anwendungen unter Windows ausführen lassen. Dazu werden die Systemaufrufe des Kernels übersetzt. Der Emulator steht aber erst am Anfang seiner Entwicklung.
Mit Eternal Lords kündigt das Entwicklerstudio Triumph die zweite große Erweiterung für Age of Wonders 3 an. Gleichzeitig mit dem Addon soll das Strategiespiel auch für OS X und Linux erscheinen.
Das Design von Facebooks Top-of-the-Rack-Switch Wedge ist nun frei verfügbar. Ein taiwanesischer Hersteller bietet die Geräte mit 40 GbE zudem kommerziell an. Der Code zur Software des Wedge steht im Quellcode bereit.
Der KDE-Entwickler David Edmundson zeigt, dass sich sehr hohe Auflösungen mit aktueller Technik von dem Team relativ einfach umsetzen lassen. Das könnte aber auch zu ungewollten Inkonsistenzen der Oberfläche führen.
Die Linux-Entwickler haben Regeln zum Umgang mit persönlichen Konflikten erstellt. Das Dokument erhält sehr viel Zuspruch und legt ein unabhängiges Gremium zum Schlichten fest. Besonders weitreichend sind die Regeln aber nicht.
Durch permanente Speicherzugriffe lassen sich bei manchen Arbeitsspeichermodulen Bits umkippen. Dadurch sind verschiedene Angriffe möglich. Der Fehler liegt in der Hardware, ohne einen Austausch der Speichermodule ist der Angriff kaum zu verhindern.
Update Die Entwickler des Chrome-Browsers wollen künftig eine Funktion zum Synchronisieren von Sandbox-Threads einsetzen, die erst mit dem Kernel 3.17 eingeführt wurde. Nutzer von Distributionen mit älteren Kernels haben damit ein Problem. Das betrifft sogar das noch nicht veröffentlichte Debian Jessie.
Der Linux-Entwickler Christoph Hellwig wirft VMware eine Verletzung der GPL vor und verklagt das Unternehmen nun nach gescheiterten Gesprächen. Technisch ist die Sache aber kompliziert.
BQ verkauft das erste Smartphone mit vorinstalliertem Ubuntu-Betriebssystem. Die meisten Interessenten kämen aus Deutschland, sagt BQ-Vizepräsident Rodrigo del Prado im Interview.
Eine neue Version der UEFI-Spezifikation soll Firmware-Updates deutlich vereinfachen, auch unter Linux. Red Hat und Gnome arbeiten bereits an einer Umsetzung und stellen detaillierte Pläne vor.
Ein echter Geheimtipp ist das BQ Aquaris E4.5 Ubuntu Edition trotz des attraktiven Preises und des neuartigen Bedienungskonzepts nicht. Aber ein vielversprechender Anfang.
Nach fast dreijähriger Entwicklungszeit präsentiert sich der Linux-Desktop Xfce 4.12 mit zahlreichen Neuerungen. Unter anderem sind die Energieverwaltung und der Fenstermanager erneuert worden.
Kaum sind die ersten Funktionen für das Live-Patching im Linux-Kernel, debattieren die Entwickler über dessen Nutzung. Wie die Diskussion auch ausgeht, es wird wohl noch Zeit vergehen, bis die Funktion wirklich genutzt werden kann.