Abo
  • Services:
Anzeige
Der Wedge-Switch von Facebook
Der Wedge-Switch von Facebook (Bild: Facebook)

Open Compute: Facebooks Switches können nachgebaut werden

Der Wedge-Switch von Facebook
Der Wedge-Switch von Facebook (Bild: Facebook)

Das Design von Facebooks Top-of-the-Rack-Switch Wedge ist nun frei verfügbar. Ein taiwanesischer Hersteller bietet die Geräte mit 40 GbE zudem kommerziell an. Der Code zur Software des Wedge steht im Quellcode bereit.

Etwas mehr als ein halbes Jahr nach der Ankündigung des Top-of-the-Rack-Switches Wedge durch Facebook, steht die Spezifikation dazu nun über das Open-Compute-Projekt bereit, wie das Unternehmen mitteilt. Damit können Interessierte Serverbetreiber und Hardwarehersteller die Geräte mit 16 40GbE-Ports (Ethernet mit 40 GBit/s) selbst bauen.

Anzeige

Der erste kommerzielle Anbieter ist Edge-Core, ein Tochterunternehmen von Accton aus Taiwan. Die als Wedge-16X von Edge-Core vermarkteten Switches sollen ab dem zweiten Quartal dieses Jahres erhältlich sein. Die Kosten dafür sind derzeit aber noch nicht bekannt.

Austauschbarer Microserver

Technische Beschreibungen zu dem Wedge hatte Facebook bereits bekannt gegeben. So wird etwa ein wechselbarer Microserver eingesetzt. Dieser nutzt in einem aktuellen Design von Facebook Intels Atom-SoC mit bis zu acht Kernen. Der Prozessor kann auf bis zu 32 GByte DDR3-RAM zugreifen. Als Festspeicher dient eine bis zu 256 GByte fassende SSD, welche per mSATA oder M.2 angeschlossen werden kann. AMD bietet ein Microserver-Design mit 64-Bit ARM-Chips und bis zu 64 GByte RAM an.

Die eigentliche Arbeit des Switches übernimmt laut der Spezifikation Broadcoms BCM56850, die zweite Generation der Trident-Architektur. Von den damit möglichen 32 Verbindungen nutzt Facebook aber nur die Hälfe, um die 16 QSFP-Ports an der Front des Gehäuses anzubinden. Ein zusätzlicher Board-Management-Controller (BMC) überwacht unter anderem die Temperatur, die Spannungen oder die Lüfter. Der Wedge-Switch passt in ein 19 Zoll großes Rack und soll eine maximale Leistungsaufnahme von 275 Watt besitzen.

FBoss-Code auf Github

Die Software zum Betrieb des Switches - FBoss - hat Facebook auf Github veröffentlicht. Dies ist aber kein Betriebssystem, sondern eine Sammlung von Userspace-Anwendungen und Bibliotheken, die auf einem beliebigen Linux-System ausgeführt werden können. Dies umfasst Software zur Konfiguration und zum Überwachen der Systeme, die über eine API gesteuert werden können.

Hinzu kommen Programme, die Protokolle für das Weiterleiten und Routen der Pakete umsetzen, oder den Zugriff auf den BMC oder den ASIC erlauben. Letzteres ist nur möglich, weil Broadcom seine APIs dafür als Open Source veröffentlicht hat. Mittels OpenNSL können die Switching-Chips von Broadcom konfiguriert werden.


eye home zur Startseite
StopTrolling 11. Mär 2015

1. Wenn es jeder bauen kann, brauchst du dir keine Sorgen über langfristige Verfügbarkeit...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Zweckverband Kommunale Datenverarbeitung Region Stuttgart, Stuttgart
  2. IKEA IT Germany GmbH, Hofheim-Diedenbergen
  3. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  4. Giesecke+Devrient Currency Technology GmbH, München


Anzeige
Top-Angebote
  1. 19,99€ (Bestpreis!)
  2. (u. a. LG DSH7 Soundbar 129€)
  3. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)

Folgen Sie uns
       


  1. Airport Guide Robot

    LG lässt den Flughafenroboter los

  2. Biometrische Erkennung

    Delta lässt Passagiere mit Fingerabdruck boarden

  3. Niantic

    Keine Monster bei Pokémon-Go-Fest

  4. Essential Phone

    Rubins Smartphone soll "in den kommenden Wochen" erscheinen

  5. Counter-Strike Go

    Bei Abschuss Ransomware

  6. Hacking

    Microsoft beschlagnahmt Fancy-Bear-Infrastruktur

  7. Die Woche im Video

    Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole

  8. Bundesverkehrsministerium

    Dobrindt finanziert weitere Projekte zum autonomen Fahren

  9. Mobile

    Razer soll Smartphone für Gamer planen

  10. Snail Games

    Dark and Light stürmt Steam



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test: 240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
Gaming-Monitor Viewsonic XG 2530 im Test
240 Hertz, an die man sich gewöhnen kann
  1. LG 43UD79-B LG bringt Monitor mit 42,5-Zoll-Panel für vier Signalquellen
  2. SW271 Benq bringt HDR-Display mit 10-Bit-Panel
  3. Gaming-Bildschirme Freesync-Displays von Iiyama und Viewsonic

Moto Z2 Play im Test: Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
Moto Z2 Play im Test
Bessere Kamera entschädigt nicht für kürzere Akkulaufzeit
  1. Modulares Smartphone Moto Z2 Play kostet mit Lautsprecher-Mod 520 Euro
  2. Lenovo Hochleistungs-Akku-Mod für Moto Z
  3. Moto Z Schiebetastatur-Mod hat Finanzierungsziel erreicht

Razer Lancehead im Test: Drahtlose Symmetrie mit Laser
Razer Lancehead im Test
Drahtlose Symmetrie mit Laser
  1. Razer Blade Stealth 13,3- statt 12,5-Zoll-Panel im gleichen Gehäuse
  2. Razer Core im Test Grafikbox + Ultrabook = Gaming-System
  3. Razer Lancehead Symmetrische 16.000-dpi-Maus läuft ohne Cloud-Zwang

  1. Re: 18¤ für ein mobiles Mädchenspiel?

    xtrem | 00:15

  2. Re: Eintritt

    Yetei | 00:05

  3. Re: Wer bisher nicht zufrieden mit Ue4 games war...

    plutoniumsulfat | 23.07. 23:43

  4. 2517

    TC | 23.07. 23:34

  5. Re: Zivilisation

    Phantom | 23.07. 23:31


  1. 15:35

  2. 14:30

  3. 13:39

  4. 13:16

  5. 12:43

  6. 11:54

  7. 09:02

  8. 16:55


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel