Kollaboration: Open-Xchange übernimmt Dovecot

Der Groupware-Entwickler Open-Xchange und der Hersteller des Mailservers Dovecot fusionieren. Dovecot stellt bereits das Backend in Open-Xchange.

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Dovecot wird ein Tochterunternehmen von Open-Xchange.
Dovecot wird ein Tochterunternehmen von Open-Xchange. (Bild: Open-Xchange)

Das deutsche Unternehmen Open-Xchange übernimmt den finnischen Hersteller des E-Mail-Servers Dovecot. Dovecot ist bereits eine wesentliche Komponente in der Kollaborationssoftware Open-Xchange, die eine Linux-basierte E-Mail- und Groupware-Lösung für Unternehmen bietet und mittlerweile um zahlreiche zusätzliche Funktionen erweitert wurde.

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Die in Helsinki beheimatete Dovecot OY wird künftig ein Tochterunternehmen der Open-Xchange AG. Die drei Dovecot-Gründer und -Eigentümer Timo Sirainen, Mikko Linnamäki und Markku Kenttä bleiben bei Dovecot und erhalten Anteile an Open-Xchange. Das gesamte Dovecot-Team wird ebenfalls übernommen.

Dovecot bleibt weiterhin Open Source

An der bisherigen Open-Source-Praxis der beiden Anbieter wird sich auch nach der Übernahme nichts ändern. Der Code des E-Mail-Servers samt Protokollen und Schnittstellen soll weiterhin veröffentlicht werden und es soll auch nach wie vor kostenlose Releases geben.

Dovecot wird seit 2001 entwickelt und kann sowohl als IMAP- als auch als POP3-Server eingesetzt werden. Als Speicherformate unterstützt Dovecot Maildir oder Mbox. Sämtliche aktuellen Mailprotokolle werden unterstützt. Durch den modularen Aufbau der Komponenten soll auch für mehr Sicherheit gesorgt werden. Wer eine aus der Ferne ausnutzbare Sicherheitslücke in Dovecot entdeckt, erhält 1.000 Euro.

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Inzwischen ist Open-Xchange in erster Linie eine SaaS-Lösung für die Cloud und hat sich im Wesentlichen auf die Entwicklung von Webapplikationen fokussiert. Die Kollaborationslösungen werden über Telekommunikationsanbieter wie 1&1 oder Linux-Distributoren wie Univention angeboten.

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