David Edmundson: KDE zeigt Fortschritte bei sehr hohen Auflösungen

Der KDE-Entwickler David Edmundson zeigt, dass sich sehr hohe Auflösungen mit aktueller Technik von dem Team relativ einfach umsetzen lassen. Das könnte aber auch zu ungewollten Inkonsistenzen der Oberfläche führen.

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Eine hoch skalierte Darstellung der Oberfläche der Dateiverwaltung Dolphin
Eine hoch skalierte Darstellung der Oberfläche der Dateiverwaltung Dolphin (Bild: David Edmundson)

Mit Qt5 und den KDE Frameworks 5 sollte es den KDE-Entwicklern vergleichsweise einfach möglich sein, sehr hohe Auflösungen und Pixeldichten zu unterstützen, schreibt David Edmundson. Neben einigen immer noch vorhandenen technischen Problemen könnte eine konsequente Umsetzung aber auch zu deutlichen Inkonsistenzen bei der Darstellung von Software der aktuellen Generation sowie der veralteten 4er-Generation von KDE führen.

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So könnten die Objekte, die auf der Oberfläche dargestellt werden sollen, mit dem aktuellen Qt einfach skaliert werden. Das betreffe zunächst aber nur Bilder, Icons sowie einige weitere Kleinigkeiten. Zur vollen Umsetzung müsse deshalb jede Anwendung eigens angepasst und getestet werden.

Erste positive Ergebnisse konnte der Programmierer nach wenigen Versuchen und dem Beheben der aufgetretenen Fehler vorweisen. Dabei müsse die Darstellung der Icons, Bilder und anderer Details für jede Anwendung überprüft werden. Der dafür nötige Aufwand hänge aber sehr von dem Programm ab. Manchmal reiche eine Zeile, schreibt Edmundson. Bei Anwendungen mit vielen grafischen Aufgaben sei dies aber nicht so trivial.

Neben der notwendigen Arbeit werde die Unterstützung der hohen Auflösungen aber auch durch ältere Software behindert. Denn einige der KDE-Anwendungen basieren noch auf Qt4 und können deshalb nicht so leicht angepasst werden. Das werde sich insbesondere für die PIM-Anwendungen aber auch kurzfristig nicht ändern. Edmundson fragt sich deshalb, ob es eine gute Idee wäre, die Darstellung einiger Anwendungen zu verbessern und dabei Inkonsistenzen zu der älteren Software in Kauf zu nehmen. Eine endgültige Entscheidung dazu steht aber noch aus.

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