MWC2011 Golem.de konnte in Barcelona einen kurzen Blick auf CUPPs umgebaute Macbook-Pro-Systeme werfen. Mit zusätzlich eingebauten ARM-Prozessoren und Mobilbetriebssystemen wie Android oder Ubuntu für Netbooks werden sie zu Langläufern.
Red Hat hat zahlreiche Open-Source-Anwendungen aus dem Fedora-Projekt unter dem Namen Extra Packages for Enterprise Linux (EPEL) zusammengestellt und für die aktuelle Version 6 seiner Linux-Distribution RHEL veröffentlicht.
Canonical hat eine Hardwaredatenbank für Ubuntu veröffentlicht. Die Datenbank enthält Informationen zu PCs, Servern und externen Geräten, die Canonical für sein quelloffenes Betriebssystem zertifiziert hat.
Das Debian-Team hat die Version 6 seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Erstmals ist eine BSD-Variante mit dem Namen Debian/kFreeBSD verfügbar. Ansonsten bietet Debian zwar nicht taufrische, aber dafür intensiv getestete, stabile Software.
Dell liefert zwei Server seiner Poweredge-Reihe mit dem Betriebssystem Ubuntu Enterprise Cloud (UEC) aus. Es sind die ersten Server, die Dell mit dem Linux-basierten Betriebssystem von Canonical anbietet.
Der größte Teil der Open-Source-Entwickler programmiert, um zu lernen und mit schlauen und interessanten Menschen zusammenzuarbeiten. Das ergab eine Studie einer amerikanischen Soziologiestudentin über die Fedora-Community.
Das Enlightenment-Team hat erstmals stabile Versionen der meisten Kernbibliotheken seiner Desktopumgebung für Unix und Linux veröffentlicht. Lediglich die Desktopanwendung Enlightenment selbst steht nur als Vorabversion zur Verfügung.
Im letzten von sechs Meilensteinen von Opensuse 11.4 wurde komplett auf die Hardwareabstraktionsschicht HAL verzichtet. SysVinit bleibt hingegen als Standard-Startumgebung erhalten.
Das Projekt Appstream will die Verteilung und Installation nicht nur vereinfachen, sondern auch für alle Linux-Distributionen vereinheitlichen. Vertreter etlicher Distributionen haben bereits die Rahmenbedingungen festgelegt.
X-RHex ist ein Laufroboter, der sich auf sechs rotierenden Beinen fortbewegt. Mit diesem Antriebssystem soll er in unterschiedlichstem Gelände eingesetzt werden können.
Xfce ist nach zweijähriger Entwicklungszeit in der Version 4.8 veröffentlicht worden. In erster Linie wurde der Linux-Desktop an die modernen Linux-Frameworks angepasst und die Benutzeroberfläche erweitert.
Die letzte Hürde scheint genommen: Debian 6.0 alias Squeeze soll am ersten Wochenende im Februar 2011 erscheinen. Im Installer, der bislang die Veröffentlichung verhinderte, wurden die letzten Fehler korrigiert.
Canonical will das Dconf-Framework so erweitern, dass es die Verwendung von Qt-Applikationen direkt unter Ubuntu ermöglicht. Über die neuen Qt-Bindings für Dconf soll später auch eine nahtlose Integration von KDE-Anwendungen möglich sein.
Entwickler haben Canonicals Unity-Desktop auf das UI-Framework Qt portiert. Während das Original 3D-Grafikchips und entsprechende Treiber benötigt, läuft Unity-2D auch auf Hardware, die lediglich 2D-Funktionalität hat.
Red Hat hat mit Version 5.6 ein Update für seine Enterprise-Linux-Reihe veröffentlicht. Neben zahlreichen neuen Hardwaretreibern hat RHEL 5.6 eine aktuelle Version des DNS-Servers Bind, der DNSSEC unterstützt.
Die für April 2011 geplante Ubuntu-Variante Natty Narwhal wird neben Eucalyptus auch die Openstack-Plattform für Cloud Computing enthalten. Canonical setzt damit weiter verstärkt auf Angebote rund um Cloud Computing.
In Ubuntu 11.04 soll Libreoffice das Büropaket Openoffice.org ersetzen. Die entsprechenden Pakete hat der verantwortliche Entwickler bereits geschnürt und zum Testen in einem PPA-Repository bereitgestellt.
Die Linux-Distribution Grml 2010.12 ist unter dem Namen Gebrüder Grml erschienen. In der aktuellen Version wurde vor allem das Linux-System mit neuem Kernel und automatischer X-Konfiguration modernisiert.
Künftig können Anwender die Benachrichtigungselemente aus dem Ayatana-Projekt des Ubuntu-Desktops auch in Opensuse verwenden. Dafür soll mit dem Erscheinen von Opensuse 11.4 am 16. März 2011 ein entsprechendes Repository freigeschaltet werden.
Die Angst um Unix-Patente, der Streit zwischen Google und den Kernel-Entwicklern um Android, der Verkauf und der Zwist zwischen Oracle und fast sämtlichen Open-Source-Projekten unter seiner Ägide hat die Open-Source-Gemeinde im Jahr 2010 beschäftigt. Ein Ende der Konflikte ist nicht in Sicht.
Im dritten Quartal 2010 hat Red Hat die Gewinnerwartungen der Analysten geringfügig übertroffen: Der Umsatz des Open-Source-Anbieters stieg um 21 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum vor einem Jahr auf insgesamt 235,6 Millionen US-Dollar. Die Analysten rechneten mit einem Umsatz von 227,3 Millionen US-Dollar.
In einem Interview mit Opensuse-Community-Manager Jos Poortvliet bekräftigt Attachmate-CEO Jeff Hawn, seine Firma wolle Suse als eigenständige Unternehmenssparte weiterführen und ausbauen. Einem Verkauf von Novells Linux-Sparte nach der Übernahme erteilte Hawn eine deutliche Absage.
Die Gentoo Foundation ist dem Open Invention Network beigetreten. Die Stiftung hinter der Linux-Distribution Gentoo will damit nicht nur auf die dort geschützten Patente zugreifen, sondern auch künftig selbst Ressourcen einbringen.
Nach weniger als einem Jahr gibt Matt Asay seinen Posten als Chief Operating Officer (COO) bei Canonical auf. Er wechselt zu Strobe, das Applikationen auf Basis von Sproutcore entwickeln will. Einen Nachfolger für Asay bei Canonical gibt es noch nicht.
Die aktuelle Version 1.1 der Linux-Distribution Jolicloud für mobile Rechner startet dank aktuellen Ubuntu-Unterbaus schneller als seine Vorgänger und läuft länger im Batteriebetrieb.
Canonical hat die erste Alphaversion von Ubuntu 11.04 - Codename Natty Narwhal - freigegeben. Die Alpha 1 enthält in erster Linie Softwarepakete aus dem synchronisierten Unstable-Zweig von Debian.
Der Speicherdienst in der Ubuntu-Cloud soll auch Windows-Anwendern zur Verfügung gestellt werden. Eine Vorabversion der Client-Software für Windows ermöglicht zunächst den Austausch von Dateien zwischen Windows und Ubuntu.
Opensuse soll künftig über das Repository Tumbleweed auf stets aktuelle Software zugreifen können. Ein einmal installiertes System wird auch mit großen Versionssprüngen neuer Software versorgt und erspart dem Anwender das große Update beim Erscheinen neuer Versionen alle acht Monate.
DeviceVM bietet sein Schnellstart-Linux Splashtop OS zum Download an. Die leichtfüßige Linux-Distribution startet einen auf Googles Chromium basierenden Browser und soll in fünf Sekunden einsatzfähig sein.
Nach langen Verhandlungen hat Red Hat das Startup Makara gekauft. Der Spezialist für Cloud-Anwendungsmanagement wurde von Netscape-Gründer Marc Andreessen finanziert.
Novell wird seine Unix-Copyrights behalten, bestätigt Novell-Vize John Dragoon. Die Copyrights sind weiterhin Gegenstand der gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen Novell und SCO.
An der Zusammenarbeit zwischen Suse und dem Opensuse-Projekt solle sich nichts ändern, sagt Jeff Hawn, Chef von Attachmate. Der neue Besitzer der Linux-Sparte von Novell will es als eigenständige Unternehmenssparte weiterführen.
Die französische Gendarmerie Nationale stellt komplett auf die Linux-Distribution Ubuntu um. Der Staat will mit der freien Software Lizenzgebühren sparen. Ab 2015 sollen 90 Prozent aller Computer der Polizeieinheit das Betriebssystem Ubuntu nutzen.
Novell hat ein Übernahmeangebot über 2,2 Milliarden US-Dollar von dem Softwareunternehmen Attachmate angenommen. Einen Teil der Urheberrechte Novells übernimmt zudem ein von Microsoft angeführtes Konsortium von Technologieunternehmen.
Bisher ist es nur ein Hack; wer will, kann aber auf dem Galaxy Tab von Samsung schon mit Ubuntu arbeiten. Vorarbeiten für das Epic 4G und eine Terminal Emulation machen das möglich.
Die Jolicloud-Entwickler wollen ihr Betriebssystem auf einem eigenen Netbook verkaufen. Das Linux-basierte Betriebssystem mit HTML5-Oberfläche läuft auf einem Atom-N550-zwei-Kern-Prozessor von Intel. Die Laufzeit geben die Hersteller mit sieben Stunden an.
Die Software SQLNinja hat den Vorstand des Fedora-Projekts dazu veranlasst, eine neue Richtlinie für den Ausschluss von Software aus dem Fedora-Projekt zu beschließen. Nach reichlicher Kritik rechtfertigt der Vorstand jetzt den Ausschluss.
Die Linux-Distribution PCLinuxOS hat eine Variante mit der aktuellen Version des Enlightenment-Desktops veröffentlicht. Enlightenment zeichnet sich durch die eigene Rendering-Engine Evas aus, die auch ohne OpenGL Effekte wie Transparenz bietet.
Das Debian-Release-Team will den neuen Installer und die Upgradefunktion der kommenden Debian-Version 6.0 testen. Sollten die Komponenten die Prüfungen bestehen, soll Debian Squeeze in einen Deep-Freeze versetzt werden. Auf zwei Bug-Squashing-Veranstaltungen Ende November und Anfang Dezember 2010 sollen die letzten Fehler beseitigt werden.
Linux Mint ist in der Version 10 erschienen und mit dem Linux-Kernel in der Version 2.6.35 ausgestattet. In der aktuellen Version hat Mint 10 mit dem Codenamen Julia ein überarbeitetes Menü, das auf neu eingerichtete Anwendungen hinweist und die Suche auf nicht installierte Programme ausdehnt.
Fedora soll bereits in der Version 15 eine experimentelle Version des Wayland-Grafikservers bekommen. Das teilte Adam Jackson in einer E-Mail an die Entwicklermailingliste mit. Langfristig könne Wayland als Standardgrafikserver Einzug in die Linux-Distribution halten.
Im dritten von sechs Meilensteinen der bevorstehenden Version 11.4 von Opensuse können Anwender die neue Startumgebung Systemd testen. Sie steht als Alternative zum herkömmlichen SysV zur Verfügung. Insgesamt haben die Entwickler in dieser Vorabversion zahlreiche Anwendungen auf den aktuellen Stand gebracht.
Red Hat hat seine Linux-Distribution Red Hat Enterprise Linux 6 freigegeben. RHEL 6 bringt vor allem Verbesserungen am integrierten Linux-Kernel 2.6.32 mit, die auch in den Code des offiziellen Kernels eingeflossen sind. Das System ist mit GCC 4.4 kompiliert und bietet zusätzlich neue Verwaltungstools.
Die nächste Version des Xfce-Desktops haben die Entwickler in einer ersten Vorabversion zum Testen veröffentlicht. Für die 4.8pre1 wurde der Code eingefroren und bietet somit alle Funktionen, die auch mit der finalen Version am 16. Januar 2011 erscheinen sollen.
Die französische Linux-Distribution Mandriva hat einen neuen Manager für ihren Entwicklungszweig ernannt. Eugeni Dodonov ist seit längerer Zeit an der Entwicklung von Mandriva beteiligt und hat sich vor allem mit der Sicherheit des Betriebssystems befasst.
Ubuntu will für seinen Unity genannten Desktop künftig den Displayserver Wayland verwenden statt X.org. Auf diesem Weg soll der Desktop mit Hardwarebeschleunigung versehen und das Nutzungserlebnis verbessert werden.
Die Version 14 der Linux-Distribution Fedora bringt in erster Linie aktuelle Entwicklungswerkzeuge und ein neues Sicherheitsframework mit. Fedora 14 läuft mit dem Kernel 2.6.35. Auf Systemd als neue Startumgebung haben die Entwickler verzichtet, sie setzen weiter auf Upstart und SysV-Init.
Das schon länger angekündigte Pandaboard mit TIs OMAP-Prozessor 4430 wird nun ausgeliefert. Es kostet in den USA nur 174 Dollar. Mit dem Board lassen sich mobile Anwendungen für Android, Meego und Ubuntu entwickeln.
Unity soll ab Ubuntu 11.04 auch in der normalen Desktop-Version als Benutzeroberfläche dienen. Gnome bleibt zwar die standardmäßige Desktop-Umgebung, die Shell soll aber durch das Ubuntu-eigene Unity ersetzt werden. Bislang war Unity lediglich für Netbooks entwickelt und optimiert worden.