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Canonical: Ubuntu wird für Qt-Apps fit gemacht

Canonical will das Dconf-Framework so erweitern, dass es die Verwendung von Qt-Applikationen direkt unter Ubuntu ermöglicht. Über die neuen Qt-Bindings für Dconf soll später auch eine nahtlose Integration von KDE-Anwendungen möglich sein.
/ Jörg Thoma
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Über die von Canonical geplanten Qt-Bindings für Dconf sollen sich in Qt geschriebene Anwendungen besser unter Ubuntu integrieren lassen. Über Dconf erhalten Gnome-Anwendungen Informationen zur Hardware- und Softwarekonfiguration eines Systems.

Mark Shuttleworth will damit die Integration von Entwicklern aus der Qt-Gemeinde vorantreiben. In einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster) lobt er ausdrücklich die Arbeit von Qt-Entwicklern, die das Touchscreen-Framework uTouch auf Qt portieren. Canonical habe den Dconf-Entwickler Ryan Lortie und einige weitere Canonical-Entwickler mit der Aufgabe betraut.

Auch mit den Qt-Bindings für Dconf werden KDE-Anwendungen wie Amarok in absehbarer Zeit das unter Ubuntu verwendete Banshee nicht ersetzen, denn KDE-Applikationen kennen das Dconf-Framework nicht. Sollten die KDE-Entwickler aber ihre Anwendungen an Dconf anpassen, spreche nichts dagegen, KDE-Programme direkt in Ubuntu zu integrieren.

Shuttleworth beeilte sich zu erklären, der Schritt solle von den Gnome-Entwicklern nicht falsch verstanden werden. Vielmehr solle er den Gnome-Entwicklern die Möglichkeit geben, auch Qt zu verwenden. Canonical werde in erster Linie weiter mit Gnome 3.0 und Gtk3 arbeiten.


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