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IT-Sicherheit

RegTP: Verschärfte Regeln für Dialer

Dialer-Zustimmungsfenster wird allgemeinverbindlich festgelegt. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat die Regelungen im Dialer-Bereich wieder einmal verschärft, um den Verbraucherschutz zu stärken. Das vor der Herstellung der kostenpflichtigen Verbindung auf dem Bildschirm zu erscheinende Dialer-Zustimmungsfenster wird nunmehr neu für alle Dialer-Anbieter allgemeinverbindlich festgelegt.

OpenSSH 4.0 veröffentlicht

Neue Version bringt eher kleine Änderungen mit. Die Entwickler der freien SSH-Implementierung OpenSSH haben ihre Software in der Version 4.0 veröffentlicht. Die Änderungen gegenüber OpenSSH 3.9 halten sich aber in Grenzen, auch wenn die Versionsnummer anderes vermuten lässt. OpenSSH unterstützt das SSH-Protokoll in den Versionen 1.3, 1.5 und 2.0 und bringt auch einen SFTP-Client und -Server mit.

CCCeBIT für die Bundesdruckerei

Sinnlos, gefährlich und teuer - CCC gegen Biometrie in Ausweisen. Der Chaos Computer Club (CCC) hat seinen alljährlichen CCCeBIT-Award an die Bundesdruckerei vergeben. Die Negativauszeichnung für "Datenkraken und Monopolbildung" geht an die privatisierte Bundesdruckerei als Umsetzer und Nutznießer der geplanten Einführung der biometrischen Erkennungsmerkmale in Reisedokumenten und Personalausweisen, verbunden mit unsicherer RFID-Technologie.

Page Hijack: Suchmaschinen-Einträge lassen sich entführen

Google und MSN Search anfällig, Yahoo nicht. Der dänische Webspezialist Claus Schmidt weist auf eine Möglichkeit hin, mit der sich die Position von Webseiten in den Suchmaschinen Google und MSN Search übernehmen lässt. Das von Schmidt als "Page Hijack" bezeichnete Verfahren erlaubt es so, von einer guten Position anderer Seiten zu profitieren.

RegTP: Fax-Nummer und E-Mail für Spam-Opfer

Rufnummern-Spam soll eingedämmt werden. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) hat jetzt eine Fax-Nummer und E-Mail-Adresse eingerichtet, an die sich durch unerwünschte Werbung Terrorisierte wenden können. Allerdings sind die Möglichkeiten der RegTP in Bezug auf die Spam-Bekämpfung derzeit recht eingeschränkt.

Aktionsbündnis gegen Spam

Verbraucherschützer, Wettbewerbshüter und Internetbranche gegen Werbemüll. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs (WBZ) sowie der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) haben sich zu einem Aktionsbündnis zur Bekämpfung von Spam zusammengeschlossen.

DSPAM 3.4 verbessert Spam-Erkennung

Neue Version mit Bayesian Noise Reduction 2.0 und SBL 1.0 erschienen. Nuclear Elephant hat seinen Spam-Filter DSPAM in der Version 3.4.0 zusammen mit SBL 1.0.0 veröffentlicht. DSPAM wartet mit neuen Funktionen auf, die neben einer besseren Spam-Erkennung vor allem die Einbindung in bestehende Systeme vereinfachen soll.

T-Com zeigt Lösungen für sichere Datenkommunikation

T-TeleSec Signet - PC-Komplettpaket für elektronische Signatur. Unter dem Namen T-TeleSec Signet zeigt T-Com auf der CeBIT ein PC-Komplettpaket für elektronische Signatur, Verschlüsselung und Authentifizierung. Mit T-TeleSec Server und Desktop Security (SDS) will T-Com zudem Windows-Rechner vor Viren und Spam schützen.

CeBIT: Einwahlserver der T-Com mit Firewall

Lucent Technologies schützt Server, nicht Kunden. Nicht von der T-Com, sondern von ihrem Partner Lucent kommt eine überraschende Meldung. Lucent soll alle Einwahl-Server der T-Com schützen, was aber für die Kunden die Gefahren aus dem Internet kaum mindert.
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Symbian-Wurm verbreitet sich erstmals per MMS

Neuer Symbian-Wurm verschickt sich auch per Bluetooth an andere Smartphones. In den Laboren der Antivirenhersteller wurde mit Commwarrior.A erstmals ein Symbian-Wurm für Geräte mit Series 60 entdeckt, der sich nicht nur per Bluetooth verbreitet, sondern sich erstmals auch per MMS an andere Geräte versendet. Ein dazugehöriger Nachrichtentext gibt vor, dass die Nachricht entweder eine Software oder Sexbilder enthalte, um Opfer so dazu zu bringen, den Wurm zu installieren.

Neuer Wurm mit deutschen Texten verbreitet sich massiv

Sober.L enthält angeblich falsch zugestellte E-Mails. Seit den Abendstunden des 7. März 2005 hat sich ein neuer Sober-Wurm massiv im Internet per E-Mail verbreitet, der mit deutscher Betreffzeile und deutschem Nachrichtentext daherkommt. Der E-Mail-Text gibt vor, dass der Absender private E-Mails erhalten habe, die für den Empfänger gedacht seien. Ferner wird versprochen, dass sich die betreffenden E-Mails in dem E-Mail-Anhang befinden würden, allerdings steckt darin natürlich nur der Wurm-Code von Sober.L.

PGP Corporation kauft deutschen Verschlüsselungsspezialisten

Glück & Kanja Technology AG firmiert künftig unter PGP Deutschland AG. Die PGP Corporation hat mit der Glück & Kanja Technology AG einen deutschen Hersteller von Sicherheitsprodukten übernommen. Die Geschäfte sollen künftig von der PGP Deutschland AG mit Sitz in Frankfurt am Main fortgeführt werden.

Microsoft lässt Patch-Day ausfallen

Keine Sicherheits-Patches von Microsoft im März 2005. Wie seit kurzem üblich, verriet auch Microsoft für den Monat März 2005 vorab Informationen über den bevorstehenden Patch-Day, der diesen Monat ausfällt.

Microsoft: Sender ID hilft im Kampf gegen Spam

Positives Zwischenfazit nach Einführung des Sender ID Framework. Nachdem eine Standardisierung durch die IETF unter anderem wegen Patentproblemen scheiterte, hat Microsoft jetzt dennoch ein positives Zwischenfazit nach Einführung des Sender ID Framework bei Hotmail gezogen. Zugleich wurden erste Daten zur Verwendung der Technik vorgelegt, die E-Mails mit gefälschten Absender-Adressen verhindern und so Spam eindämmen soll.

Microsoft startet PC-Sicherheits-Tour zur CeBIT

Kostenlose Sicherheitsüberprüfung von PCs und Laptops. Anlässlich der CeBIT 2005 startet Microsoft zusammen mit Computer Associates die so genannte Sicherheits-Tour "Deutschland sicher im Netz", bei der PC-Besitzer ihre Systeme gratis durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen gegen Angriffe aus dem Internet schützen können. Die Tour startet am 12. März 2005 zunächst in Hannover, weitere Termine und Orte wurden bislang nicht genannt.

Schwerwiegende Sicherheitslöcher im RealPlayer

Einschleusung und Ausführung von Programmcode möglich. In etlichen Versionen des RealPlayer stecken zwei schwere Sicherheitslöcher, über die Angreifer beliebigen Programmcode auf einem fremden System ausführen können. Dazu genügt es, ein Opfer etwa zum Öffnen einer manipulierten WAV-Datei zu bringen. Angreifer erhalten dann eine umfassende Kontrolle über andere Rechner. RealNetworks hat einen Patch zur Abhilfe des Problems veröffentlicht.

Erneut kritische Sicherheitslücke in phpBB

Entwickler raten dringend zum Update auf phpBB 2.0.13. Die Entwickler der Board-Software phpBB weisen auf eine kritische Sicherheitslücke in ihrer Software hin. Ein Fehler in der Auswertung von Session-Variablen erlaubt es Angreifern, Administratorrechte zu erlangen.
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Neue Firefox-Version kostenlos zum Download

Firefox 1.0.1 erhält veränderte Unterstützung für International Domain Names. Ab sofort steht der Web-Browser Firefox in der Version 1.0.1 zum Download bereit. Die aktuelle Version bringt eine überarbeitete Unterstützung von "International Domain Names" (IDN), um die jüngst bekannt gewordenen Phishing-Angriffe zu verhindern. Ansonsten stopft Firefox 1.0.1 einige Sicherheitslücken.

Philips entwickelt Plastik-Speicher für RFIDs

Kunststoff-Transistor überlebt auch tiefe Temperaturen. In der Entwicklung von Datenspeichern auf Kunststoffbasis ist Philips einen großen Schritt vorangekommen. Das Unternehmen kann jetzt Plastik-Speicher herstellen, die sich auch durch Gießen oder Drucken auf einen Untergrund aufbringen lassen.

Datenschutzproblem bei der Deutschen Telekom

Datenzugriff auf Telekom-Konten per Telefon- und Kontonummer möglich. Das deutschsprachige IT-News-Magazin ZDNet berichtet von einem potenziellen Datenschutzproblem bei der Deutschen Telekom, worüber Unbefugte Zusatzdienste auf Kosten anderer bestellen können und Einsicht in die Daten anderer Kunden erlangen. Stein des Anstoßes ist die Möglichkeit, sich auf den T-Com-Seiten ohne Registrierung allein mit Telefon- und Kontonummer anmelden zu können.

SSL-Zertifikate kostenlos

StartCom will Millionengeschäft mit SSL-Zertifikaten ein Ende machen. Der Linux-Distributor StartCom hat mit dem "StartCom Free SSL Certificate Project" begonnen, kostenlose SSL-Zertifikate auszugeben. Man wolle mit Mythen von sicheren und vertrauenswürdigen Websites aufräumen, heißt es zur Begründung des Projekts. Andere, darunter der CCC, bieten Vergleichbares bereits seit Jahren an, ebenfalls kostenlos.

Sicherheits-Patch für Apples Java-Version

Sicherheitslücke nur in Version 1.4.2 von Apples Java. Für Java 1.4.2 auf MacOS X hat Apple einen Sicherheits-Patch veröffentlicht, der einen Fehler im Java-Plug-in behebt. Über ein Sicherheitsloch in dem Plug-in kann ein Angreifer beliebigen Programmcode auf einem fremden System ausführen.

Neuer Yahoo Messenger behebt zwei Sicherheitslücken

Sicherheitslecks erlauben Ausführung von Programmcode. Mit einer neuen Version vom Yahoo Messenger sollen gleich zwei Sicherheitslücken in dem Instant-Messaging-Client behoben werden. Über eines der beiden Sicherheitslöcher kann ein Angreifer seinem Opfer eine ausführbare Datei unterschieben, was dem Angreifer eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen kann.

SHA-1 - Auf der Suche nach Alternativen

Experten fordern neue Ansätze für Hash-Algorithmen. Nachdem in der letzten Woche bekannt wurde, dass der Hash-Algorithmus SHA-1 wahrscheinlich geknackt wurde, d.h. dass sich Kollisionen viel einfacher finden lassen, als bislang geglaubt, wird nun eine Migration weg von SHA-1 gefordert. Aber auch ganz neue Ansätze stehen zur Diskussion.

Entwarnung: Mozilla schaltet Umlaut-Domains nicht ab (Upd.)

Kommende Versionen von Mozilla und Firefox umgehen Phishing-Attacken. Das Mozilla-Team wird die Unterstützung der "International Domain Names" (IDN) entgegen ersten Plänen doch nicht in seinen Web-Browsern deaktivieren. Stattdessen hat man eine Möglichkeit gefunden, die durch Umlaut-Domains möglichen Phishing-Angriffe zu unterbinden. Dazu wird die IDN-Unterstützung in den kommenden Versionen von Firefox und Mozilla überarbeitet. Auch 8.0 Opera soll so erweitert werden, dass derartige Angriffe wirksam unterbunden werden.

Googlefilter: Ein Server mit 1.000 Dialer-Domains entdeckt

Nutzer vom Googlefilter finden Dialer-Server in Österreich. In Österreich wurde ein Server mit 1.000 Internet-Domains gefunden, über die Dialer angeboten werden. Die Entdeckung wurde durch Nutzer der Software Googlefilter von Filtertechnics möglich. Die Software soll dafür sorgen, unerwünschte Spam- und Dialer-Seiten aus den Suchergebnissen von Google auszufiltern und ist als Plug-In für den Internet Explorer erhältlich.

Microsofts CD-Key-Prüfung bei Downloads sorgt für Verwirrung

Wine-Entwickler findet Fehler, der keiner ist. Die vor genau einer Woche auch in Deutschland gestartete (noch freiwillige) Überprüfung der Gültigkeit der Windows-Lizenz bei Software-Downloads von Microsoft sorgt für einige Verwirrung. Ein Entwickler von Wine mokiert sich darüber, dass das Microsoft-Werkzeug für die Gültigkeitsprüfung bei älteren Windows-Versionen unter Wine nicht korrekt arbeitet, allerdings ist die Software für eben diese Windows-Ausführungen gar nicht gedacht.

Microsoft stopft Sicherheitslecks im Windows Media Player 10

Windows Media Player 10 mit aktualisierter DRM-Komponente. Microsoft hat klammheimlich in seinem Download-Center eine neue Version des Windows Media Player 10 zum Download bereitgestellt, ohne über die darin vorgenommenen Änderungen zu informieren. Nach US-Berichten werden damit gleich zwei Sicherheitslücken gestopft, die bereits durch entsprechende Schadprogramme ausgenutzt wurden.

Variante des MyDoom-Wurms durchstöbert Suchmaschinen

Sucht über Altavista, Google, Yahoo und Lycos nach E-Mail-Adressen. Wie mehrere Antivirenhersteller berichten, verbreitet sich eine neue Variante des MyDoom-Wurms besonders stark im Internet, der wie einer seiner Vorgänger zahlreiche Suchmaschinen nutzt, um darüber nach gültigen E-Mail-Adressen zu suchen. Damit soll eine breite Streuung des Wurms erreicht werden, außerdem installiert der Wurm ein Trojanisches Pferd auf einem befallenen System.

Positivliste gegen Spam im Probebetrieb

E-Mail-Zustellung von beteiligten Massenversendern soll sichergestellt werden. Mit einer Positiv-Liste wollen der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und der Deutsche Direktmarketing Verband (DDV) den Kampf gegen Spam aufnehmen. Wie Spam dabei verhindert werden soll, bleibt unklar, denn die Positivliste stellt lediglich sicher, dass Werbe-E-Mails von bestimmten Versendern ohne Spam-Prüfung ausgeliefert werden.

iptables 1.3.0 - Linux Firewall in neuer Version

Neue Version verspricht höhere Leistung, bleibt aber kompatibel. Das iptables, das jetzt in der Version 1.3.0 erschien, ist die erste Überarbeitung durch das Netfilter-Team seit der Veröffentlichung der 1.2-Serie im Jahr 2000. Die Version behebt diverse Fehler und enthält eine überarbeitete Bibliothek, die anderen Programmen zur Verfügung steht. Das Paket enthält die zur Kontrolle der Linux Kernel Firewall notwendigen Programme.

Bill Gates: Antivirenprodukt von Microsoft kommt

Microsoft plant Antivirenprodukt mit der GeCad-Engine für 2005. Nachdem Microsoft bereits mit dem Malicious Software Removal Tool einen ersten Schritt in den Markt für Antivirenprodukte getan hatte, steht der nächste Schritt bevor: Nach Angaben von Bill Gates will das Unternehmen bis Ende 2005 eine Antiviren-Software mit der Scan-Engine von GeCad fertig stellen.

SHA-1 geknackt?

Chinesische Forscher finden angeblich Kollision in SHA-1. Der Hash-Algorithmus SHA-1 wurde jetzt von drei chinesischen Forschern geknackt, das berichtet der IT-Sicherheitsexperte Bruce Schneier in seinem Blog. Dabei handle es sich nicht um eine verkürzte oder vereinfachte Version, sondern "das wahre Ding".

AOL verbiegt Port 25 zur Spam-Bekämpfung (Update)

Kunden sollen auf E-Mail-Submission über Port 587 ausweichen. Um die Verbreitung von Viren, Würmern, Trojanischen Pferden und Spam aus dem eigenen Netz einzuschränken, hat AOL eine kleine Änderung an seinem Netzwerk vorgenommen. Verbindungen auf Port 25 werden per Redirect über Server von AOL geleitet, um diese dort auf Malware zu überprüfen. Nutzern von Webmail-Diensten kann dies aber unter Umständen Probleme bereiten. AOL ist damit aber nicht allein.

Mozilla entfernt Unterstützung für Umlaut-Domains

IDN-Unterstützung in Mozilla künftig nur noch optional. Die Mozilla-Entwickler reagieren auf einen Fehler in der Unterstützung von "International Domain Names" (IDN), der Phishing-Attacken erlaubt. Die IDN-Unterstützung wird in den kommenden Versionen von Mozilla und Firefox aus den Browsern wieder entfernt.

HP mit Viren-Bremse

Neue Technik soll Verbreitung von Würmern im Netzwerk ausbremsen. HP hat eine neue Anti-Viren-Technik vorgestellt, die vor allem gegen Schädlinge helfen soll, die sich im Netzwerk verbreiten. Dazu bremst die Software Rechner aus, die scheinbar infiziert sind.

Schily fordert besseren Schutz gegen Online-Betrug

Innenminister nimmt Browserhersteller in die Pflicht. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) hat Softwarehersteller und Webseitenbetreiber dazu aufgefordert, Internetnutzer besser vor Kriminellen zu schützen. Mit Blick auf die ständig steigende Zahl von Betrugsversuchen beim Online-Banking rief Schily Banken und andere Anbieter sicherheitskritischer Online-Dienstleistungen auf, enger als bisher mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammenzuarbeiten.

Neue inoffizielle Patch-Pakete für Windows 2000 und XP (Upd)

Patch-Sammlung umfasst alle aktuellen Sicherheits-Patches. Die Webseite Winboard.org hat soeben die inoffiziellen Update-Pakete für Windows 2000 sowie XP aktualisiert und stellt diese kostenlos zum Download zur Verfügung. Über die Webseite Winhelpline.de stehen außerdem passende Setup-Routinen für Windows 2000 und XP bereit.

Sicherheitslücke in Virenscannern von F-Secure

Manipulierte ARJ-Archive erlauben Ausführung von Programmcode. In den Virenscannern von F-Secure wurde eine Sicherheitslücke entdeckt, worüber Angreifer mit Hilfe einer manipulierten ARJ-Datei beliebigen Programmcode auf fremde Systeme schleusen und ausführen können. Es stehen bereits Patches bereit, um das Sicherheitsloch zu schließen.

Microsoft gegen Viagra-Spam

Internationalen Pharmazie-Gaunern soll das Handwerk gelegt werden. Der US-Hersteller des Potenzmittels Viagra und Microsoft haben parallel Klagen gegen zwei international agierende Spam-Zirkel eingereicht, die Websites betreiben, von denen aus sie illegale "generische" Viagra-Pillen verkaufen. Den Klagen gingen siebenmonatige Ermittlungen der Unternehmen voraus, die zum Ziel hatten, die Medikamentenschieber und die Spammer ausfindig zu machen.

Sicherheitslücke in zahlreichen Symantec-Produkten

Sicherheitsloch gestattete Ausführung von Programmcode. Wie Symantec mitteilt, steckte in zahlreichen Produkten des Herstellers ein Sicherheitsloch, worüber Angreifer beliebigen Programmcode auf fremden Systemen ausführen konnten. Die aktuelle Produktreihe von Symantec-Software war davon generell nicht betroffen, während die befallene Software mittlerweile aktualisiert wurde oder dies in Kürze passieren soll.

Deutsche Windows-Downloads ab jetzt mit CD-Key-Prüfung

Update-Sperre für Windows-Raubkopien noch auf freiwilliger Basis. Wie angekündigt, hat Microsoft nun auch für deutsche Downloads eine freiwillige Überprüfung der Gültigkeit der Windows-Lizenz bereitgestellt. Updates und Patches für Windows 2000 und XP werden künftig immer mit einer solchen Überprüfungsmöglichkeit ausgerüstet. Noch im Jahr 2005 sollen solche Updates nur noch Besitzern einer gültigen Windows-Lizenz zugänglich gemacht werden. Ausgenommen hiervon werden jedoch sicherheitsrelevante Patches für die beiden Betriebssysteme.

Apple hievt MacOS X auf Version 10.3.8

Auch Sammel-Update für MacOS X 10.3 erhältlich. Apple hat ein Update auf MacOS X 10.3.8 für alle Systeme mit MacOS X 10.3 und neuer bereitgestellt, das einige kleine Verbesserungen bringt. Das Update umfasst zudem alle bislang einzeln erhältlichen Sicherheits-Patches und steht in einer Desktop- und Server-Ausführung bereit.

Patch-Day nimmt Windows-Lücken und Office-Löcher ins Visier

Zahlreiche Sicherheitslücken im Windows XP Service Pack 2. Wie bereits angekündigt, knöpft sich Microsoft am Patch-Day des Monats Februar 2005 gleich mehrere Windows-Sicherheitslücken vor. Eine Reihe davon werden zu Recht als gefährlich eingestuft, weil sich darüber beliebiger Programmcode auf fremde Systeme schleusen und häufig unbemerkt vom Opfer ausführen lässt. Dadurch kann sich ein Angreifer im schlimmsten Fall eine umfassende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen. Nahezu alle in Windows XP gefundenen Sicherheitslücken stecken ebenfalls im Service Pack 2.

Europa will Spam gemeinsam bekämpfen

13 Länder arbeiten bei Spam-Bekämpfung zusammen, Deutschland nicht dabei. Die Behörden von 13 europäischen Ländern wollen künftig bei der Bekämpfung von Spam zusammenarbeiten. Dazu wurde ein Informationsaustausch und die grenzüberschreitende Verfolgung von Beschwerden vereinbart. So sollen die Urheber von Spam in Europa leichter ermittelt und verfolgt werden können. Deutschland ist nicht dabei.

Microsoft schluckt weiteren Antivirus-Anbieter

Microsoft will Sybari Software übernehmen. Wie Microsoft bekannt gab, will das Unternehmen die Firma Sybari Software Inc. übernehmen, die im Markt von Antiviren-Lösungen für Unternehmenskunden aktiv ist. Mit Hilfe von Sybari-Produkten werden zahlreiche Messaging- und Collaboration-Server vor Wurm- oder Virenangriffen geschützt. Auch die Spam-Abwehr fällt in das Aufgabengebiet der Sybari-Produkte.

phpBB: Angreifer setzen Website außer Gefecht

Angreifer nutzen offenbar Sicherheitslücke in AWStats. Die Website des Open-Source-Projekts phpBB wurde von politisch motivierten Hackern lahm gelegt. Diese waren über eine Sicherheitslücke in der Statistik-Software AWStats eingedrungen und hatten die phpBB-Homepage verunstaltet.

Logfinder - EFF stellt neues Privacy-Tool vor

Software soll persönliche Daten in Logfiles finden. Mit dem Logfinder hat die Electronic Frontier Foundation (EFF) jetzt eine Software vorgestellt, mit der die Sammlung unnötiger personenbezogener Daten reduziert werden kann. Dabei richtet sich die Software an Administratoren, denen sie Hilfestellung geben soll.