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Fünf Sicherheitslücken im Linux-Kernel

Nutzer können eigene Rechte unerlaubt ausweiten. Der Sicherheitsexperte Paul Starzetz hat wieder einmal einige Sicherheitslücken im Linux-Kernel(öffnet im neuen Fenster) entdeckt. Fehler im ELF-Binary-Loader erlauben es demnach Angreifern, die über ein Benutzerkonto auf einem verwundbaren System verfügen, die eigenen Rechte auszuweiten.
/ Jens Ihlenfeld
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Das ELF (Executable and Linkable Format) ist heute unter Linux das meist genutzte Binärformat, andere Formate werden praktisch nicht mehr verwendet. Doch der ELF-Loader weist offenbar einige Fehler auf, wenn es um die korrekte Behandlung von ausführbaren Dateien geht, bei denen das Setuid Bit gesetzt wurde. Dieses erlaubt es, Dateien mit den Rechten eines anderen Nutzers auszuführen, z.B. als Root.

Starzetz hat insgesamt fünf Fehler im ELF-Loader unter Linux 2.4.27 identifiziert, die es Nutzern mit einem Benutzerkonto auf einem so verwundbaren System jeweils erlauben, die eigenen Rechte auszuweiten und möglicherweise Root-Rechte zu erlangen.

Betroffen von den Sicherheitslücken sind Linux 2.4 bis einschließlich 2.4.27 sowie Linux 2.6 bis einschließlich 2.6.8. In der aktuellen Version 2.6.9 sollen die Fehler nicht mehr auftreten.


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