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Sicherheitsleck in Windows-Version von Skype

Aktuelle Skype-Version behebt Sicherheitsloch. In der Windows-Version der Voice-over-IP-Software (VoIP-Software) Skype wurde ein Sicherheitsloch entdeckt, das es einem Angreifer gestattet, schadhaften Programmcode auf ein fremdes System zu schleusen. Er muss sein Opfer lediglich dazu bringen, eine entsprechend präparierte Webseite zu besuchen.
/ Ingo Pakalski
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Das Sicherheitsloch in der Windows-Version von Skype tritt auf Grund eines Abgrenzungsfehlers beim Umgang mit Kommandozeilen-Befehlen auf, was einen Buffer Overflow verursacht. Durch den Aufruf eines präparierten "callto:"-Links schleust ein Angreifer sein Opfer auf eine entsprechende Webseite, um so schadhaften Programmcode auf ein fremdes System zu schleusen und dadurch eine weit reichende Kontrolle über ein fremdes System erlangt.

Das Sicherheitsloch wurde für die Skype-Versionen von 1.0.*.95 bis 1.0.*.98 bestätigt und ist in der aktuellen Version 1.0.0.100 bereinigt. Auf anderen Plattformen außer Windows soll das Sicherheitsloch nach Herstellerangaben nicht auftreten.

Das aktuelle Skype 1.0.0.100 für Windows steht kostenlos zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


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