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Warnung vor Schwachstellen im DNS-Protokoll

Liberale DNS-Implementierungen sind laut NISCC anfällig. Das britische National Infrastructure Security Coordination Center (NISCC) warnt(öffnet im neuen Fenster) vor einigen Schwachstellen im Domain Name System (DNS), die von den DNS-Eexperten Roy Arends und Jakob Schlyter entdeckt wurden. Durch sehr freizügige Implementierungen des Protokolls könnten entsprechende Geräte aus dem Tritt gebracht werden.
/ Jens Ihlenfeld
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Eine DNS-Nachricht ist entweder als "Query" oder "Response" gekennzeichnet. Je nach Implementierung ist es dabei möglich, dass eine "Response" wieder mit einer "Response" beantwortet werden kann, wodurch eine Art Ping-Pong-Spiel zwischen den Servern entsteht, das so weit zunehmen kann, dass die Geräte ihren Dienst verweigern.

Schickt man an solche Implementierungen eine Anfrage ("Query"), die den Anschein hat, als kommen sie über das UDP-Port 53 von "localhost", kann dies dazu führen, dass der Server beginnt, sich immer wieder selbst mit einer "Response" zu antworten, solange bis er den Dienst quittiert.


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