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Handy-Spezialhülle mit RFID-Technik von Nokia vorgestellt

Nokia-3220-Hülle mit RFID-Technik für Einsatz von Nahfeldkommunikation. Speziell für das Nokia-Handy 3220 wurde eine Spezialhülle vorgestellt, die mit RFID-Sensoren bestückt ist und somit zur Nutzung der von Philips, Sony und Nokia entwickelten "Nahfeldkommunikation" NFC (Near Field Communication) genutzt werden kann. Damit sollen sich Daten und Informationen auf einfache Weise mit kompatiblen Geräten austauschen lassen.
/ Ingo Pakalski
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Die als "NFC Shell" bezeichnete Spezialhülle soll einem Nokia 3220 die Nutzung mobiler Dienste erleichtern, indem man über vier RFID-Tags auf der Hülle bestimmte Befehle ausführen kann. So werden auf den RFID-Tags Service-Kürzel untergebracht, um so vereinfachter mobil im Internet zu surfen oder bequemer auf Kurzmitteilungen zugreifen zu können. Über NFC lassen sich eigene Service-Kürzel drahtlos an andere kompatible Geräte übermitteln, verspricht Nokia.

Damit bleibt das bislang erste NFC-Gerät hinter den erwarteten Möglichkeiten zurück, die erste NFC-Ankündigungen im März 2004 auf der diesjährigen CeBIT 2004 in Hannover geweckt haben. Die von Philips, Sony und Nokia auserkorene Nahfeldkommunikation NFC verbindet zwei Geräte miteinander, indem diese aneinander gehalten werden. Nachdem sie so einander "bekannt gemacht" wurden, ist ein verschlüsselter Datenaustausch möglich.

Gefunkt wird mit NFC im RFID-üblichen 13,56-MHz-Frequenzband im Abstand von mehreren Zentimetern. Zwischen aktiven NFC-Geräten soll eine Datenrate von bis zu 424 Kbps möglich sein, was für die Übertragung von Audio, kleineren Videoschnipseln sowie Dokumenten reicht. Mobile Geräte können auch im Passivmodus arbeiten, um Strom zu sparen.

Nokia will die "NFC Shell" für das Nokia 3220 im ersten Quartal 2005 in Europa auf den Markt bringen. Einen Preis nannte das Unternehmen noch nicht.


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