EFF: Spam-Bekämpfung gefährdet Meinungsfreiheit
"Wenn Werkzeuge, die darauf ausgelegt sind, ungewollte E-Mails zu stoppen, auch gewollte E-Mails am Durchkommen hindern oder Anti-Spam-Werkzeuge gut situierte Sprecher gegenüber anderen vorziehen, muss etwas in der Internetkommunikation fundamental falsch laufen" , so die Autoren des Papiers, Cindy Cohn und Annalee Newitz. Sie beschreiben, wie Anti-Spam-Techniken wie Block-Listen, serverbasierte Filter und Authentifikation-Schemas wie Sender-ID oder DomainKeys oft missbraucht werden.
Aber auch Lösungsvorschläge werden in dem Papier unterbreitet. Dabei stehen vor allem Handlungshinweise für Provider im Vordergrund. Diese sollen nach Ansicht der EFF ihren Usern selbst die Kontrolle über Blocklisten und Ähnliches geben, aber auch ihre Spam-Filter transparenter gestalten.
Aber auch Betreibern von Mailing-Listen geben die Autoren Ratschläge an die Hand, mit denen diese die Wahrscheinlichkeit, dass ihre E-Mails als Spam eingestuft werden, reduzieren können.
Das Whitepaper Noncommercial Email Lists: Collateral Damage in the Fight Against Spam(öffnet im neuen Fenster) steht auf den Seiten der EFF zum Download bereit.