EFF: Spam-Bekämpfung gefährdet Meinungsfreiheit

Whitepaper gibt Handlungsempfehlungen für ISPs und Betreiber von Mailing-Listen

Auf ungewollte Nebeneffekte, die der Kampf gegen Spam nach sich zieht, weist die Electronic Frontier Foundation (EFF) in ihrem Whitepaper "Noncommercial Email Lists: Collateral Damage in the Fight Against Spam" hin. Nach Ansicht der EFF behindern Anti-Spam-Maßnahmen oft die Kommunikation über nicht kommerzielle E-Mail-Listen.

Artikel veröffentlicht am ,

"Wenn Werkzeuge, die darauf ausgelegt sind, ungewollte E-Mails zu stoppen, auch gewollte E-Mails am Durchkommen hindern oder Anti-Spam-Werkzeuge gut situierte Sprecher gegenüber anderen vorziehen, muss etwas in der Internetkommunikation fundamental falsch laufen", so die Autoren des Papiers, Cindy Cohn und Annalee Newitz. Sie beschreiben, wie Anti-Spam-Techniken wie Block-Listen, serverbasierte Filter und Authentifikation-Schemas wie Sender-ID oder DomainKeys oft missbraucht werden.

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Aber auch Lösungsvorschläge werden in dem Papier unterbreitet. Dabei stehen vor allem Handlungshinweise für Provider im Vordergrund. Diese sollen nach Ansicht der EFF ihren Usern selbst die Kontrolle über Blocklisten und Ähnliches geben, aber auch ihre Spam-Filter transparenter gestalten.

Aber auch Betreibern von Mailing-Listen geben die Autoren Ratschläge an die Hand, mit denen diese die Wahrscheinlichkeit, dass ihre E-Mails als Spam eingestuft werden, reduzieren können.

Das Whitepaper Noncommercial Email Lists: Collateral Damage in the Fight Against Spam steht auf den Seiten der EFF zum Download bereit.

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jl 15. Nov 2004

wieso das denn. kann ich nicht positiv konfigurieren? nur die mails die ich wirklich will...

themmm 15. Nov 2004

ich hoffe, dass demnächst mal ne neue Mail Spezifikation rausgebracht wird. Das...

Gast 15. Nov 2004

Auch schön ist, wenn man Hosting angebot nutzt, ein Kunde ein Spammer ist und damit der...

cb 15. Nov 2004

ich denke nur an Web.de, die keine Probleme haben, Mails an Mailserver auszuliefern, die...



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