Durch eine Sicherheitslücke im Linux-Kernel lassen sich Root-Rechte erlangen. Der fehlerhafte Code betrifft neben Millionen Linux-Nutzern wohl auch den größten Teil aller Android-Geräte - und hätte mit einem seit langem diskutierten Ansatz verhindert werden können.
Eine XSS-Lücke in Yahoo-Mail ermöglichte es Angreifern, fremde Accounts zu übernehmen. Sie hätten alle E-Mails der Nutzer weiterleiten und ausgehende E-Mails mit Viren infizieren können, schreibt ein Sicherheitsforscher. Yahoo hat bereits reagiert.
Update Holländische Verbraucherschützer wollen Samsung dazu zwingen, die Kunden transparenter über geplante Android-Updates für neue Geräte zu informieren. Auch Sicherheitslücken sollen schneller geschlossen werden. Nach erfolglosen Verhandlungen geht es jetzt vor Gericht.
Der "Islamische Staat" verteilt angeblich einen selbst entwickelten Krypto-Messenger. Damit könnten die Terroristen staatlich angeordnete Hintertüren vermeiden.
Die größten Probleme einer Kryptowährung? Offensichtlich nicht rein technische. Das schreibt ein langjähriger Bitcoin-Entwickler. Er prophezeit keine rosige Zukunft für das Projekt.
In der Anonymität des Darknets ist eine klassische Rechtsdurchsetzung nicht möglich. Herrscht deswegen totale Anarchie? Nicht ganz. Eine komplexe Selbstregulierung ermöglicht Geschäfte zwischen Unbekannten und versucht, die schlimmsten Auswüchse zu verhindern.
Update Die WLAN-Standardpasswörter einiger von Unitymedia verwendeten Router bieten offenbar keinen guten Schutz vor Angreifern - Kunden sollen diese deswegen ändern. Doch der Aufruf von Unitymedia wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet.
In OpenSSH ist eine Sicherheitslücke gefunden worden, die es einem böswilligen Server ermöglicht, den privaten Schlüssel des Nutzers auszulesen. Der Fehler findet sich in der Roaming-Funktion, die kaum jemand benötigt, die aber standardmäßig aktiv ist.
Update Es ist inzwischen das sechste Medium, das juristisch gegen Werbeblocker vorgeht. Während die Klage des Spiegel erst im Mai verhandelt wird, ist ein anderer Verlag schon in zehn Tagen dran.
Die Blockchain-Technik hinter Bitcoin bekommt ein Update. Weil immer mehr Transaktionen in die Blockchain geschrieben werden, wurde der Platz in den bisherigen Blöcken knapp. Deswegen gibt es jetzt mehr Platz - aber auch Kritik.
Eichhörnchen sind eine größere Gefahr für Internet- und Stromleitungen als Hacker. Das zeigt die Webseite CyberSquirrel1 auf augenzwinkernde Art und Weise.
Auch nach den Terroranschlägen von Paris gibt es offenbar viele Bürger, die gegen die Ausweitung von Geheimdienstbefugnissen protestieren. In der Schweiz wird es jetzt ein Referendum über das umstrittene neue Nachrichtendienstgesetz geben.
Russland habe das ukrainische Stromnetz mit Malware angegriffen, auch die USA seien gefährdet, behauptet Ex-NSA-Chef Michael Hayden. Ganz so eindeutig ist die Situation allerdings nicht.
IPv4-Adressen sind ein knappes Gut. Doch der US-Anbieter Verizon reagiere trotzdem nicht auf Missbrauchsmitteilungen, kritisiert eine Sicherheitsfirma.
Eine Lücke in älteren Versionen des Systems auf Fortinet-Firewalls sieht verdächtig wie eine Hintertür aus. Behoben wurde das Problem bereits 2014, Fortinet hat die Änderung damals offenbar verschwiegen.
Eine Gegensprechanlage, die mit dem Smartphone zusammenarbeitet. Klingt eigentlich praktisch, doch leider weist das Gerät Sicherheitsmängel auf, wie Hacker jetzt herausfanden.
Microsoft verteilt ein größeres Update für alle Anwender von Windows 10. Mit der aktuellen Version werden vor allem Sicherheitslücken geschlossen - unter anderem in beiden in Windows 10 enthaltenen Browsern.
Die monatelange Suche hat ein Ende. Die große Koalition in Berlin hat eine Nachfolgerin für den renommierten Datenschutzbeauftragten Alexander Dix gefunden. Ex-Piraten kritisieren die Entscheidung als "Verlegenheitsding der Koalition".
Kaum ist das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung beschlossen, entstehen neue Begehrlichkeiten für die Nutzung der Daten. Zudem fordert die CDU den Einsatz von Quellen-TKÜ und Online-Durchsuchung.
Ein Google-Sicherheitsforscher hat eine schwere Sicherheitslücke im Passwort-Manager von Trend Micro entdeckt. Über das Internet hätten Angreifer alle Passwörter auslesen können.
Mehrere alte Versionen des Internet Explorers werden nicht mehr mit Updates versorgt. Zwar gibt es noch wenige Ausnahmen, doch mit der letzten verbliebenen Version IE 11 rückt das Ende des alten Browsers näher.
Nach wie vor verwenden Juniper-Geräte einen Zufallszahlengenerator, der vermutlich eine Hintertür eingebaut hat. Juniper will diesen zwar entfernen, sieht aber keine akute Gefahr. Dabei gibt es sehr klare Hinweise darauf, dass er böswillig eingebaut wurde.
Bisher gibt es in Deutschland kein nationales Cert, dabei wäre es nicht schwer zu erschaffen. Ein neu geschaffenes Cert müsste jedoch eine klare Distanz zu Regierungsstellen wahren, um ernst genommen zu werden - eine lösbare Aufgabe.
Lenovos Chef ist kein Fan von Microsofts kostenfreiem Windows-10-Update. Dem Softwareunternehmen sei es damit nicht gelungen, den PC-Markt wiederzubeleben. Um dennoch auf diesem Markt aktiv zu bleiben, will Lenovo auf Convertibles setzen - und sichere Software programmieren.
Wie kann eine Verschlüsselung gleichzeitig sicher sein und eine Hintertür für Ermittler beinhalten? Die Krypto-Koryphäe David Chaum macht einen gefährlichen Vorschlag.
Das Ende von SHA 1 naht - doch jetzt gibt es einen Rückschritt beim Abschied von dem alten Algorithmus. Weil es in Firmennetzwerken Probleme mit TLS-Man-In-The-Middle-Proxys wie Antivirenscannern und Firewalls gibt, hat Mozilla die Zertifikate wieder aktiviert - vorerst.
Gefälschte Support-Anrufe sind ein großes Ärgernis für viele PC-Nutzer. Jetzt gibt es eine neue Masche, die gezielt Dell-Nutzer anspricht. Möglicherweise hängen die Anrufe mit den von Dell im vergangenen Jahr installierten SSL-Zertifikaten zusammen.
Die automatischen Updates von Drupal können so manipuliert werden, dass recht leicht Malware eingeschleust werden kann. Bekannt ist dies wohl schon seit Jahren, Lösungen dafür werden nun erneut diskutiert.
Das Chat-Protokoll Jabber, offiziell XMPP, könnte endlich eine native Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Basis von OpenPGP bekommen. Die Entwickler arbeiten bereits an einer Referenzimplementierung.
Nutzer, die auf die Installation von Android-Apps aus Drittanbieter-Quellen verzichten, gehen damit einem Sicherheitsrisiko aus dem Weg. Doch auch der Play Store bietet keine absolute Sicherheit: Jetzt ist es Malware-Entwicklern wieder gelungen, Googles Sicherheitsmechanismen zu umgehen.
Google hat eine Reihe älterer Sicherheitslücken in Android geschlossen und bietet entsprechende Patches für etliche Nexus-Geräte an. Die drahtlos verteilten Updates sollen diese Woche beginnen.
Let's Encrypt erstellt vermeintlich Zertifikate für Domains, über die Malware verteilt wird. Das zumindest behauptet ein Anti-Viren-Hersteller, der gleichzeitig eine konkurrierende Zertifizierungsstelle ist. Das beschriebene Problem scheint jedoch ganz andere Hintergründe zu haben.
Neue Angriffe gegen TLS: Krypto-Forscher präsentieren mit Sloth mehrere Schwächen in TLS-Implementierungen und im Protokoll selbst. Am kritischsten ist ein Angriff auf Client-Authentifizierungen mit RSA und MD5.
Zwar kann mit UEFI Secure Boot und TPMs der Startprozess von Windows- und Linux-Rechnern einigermaßen abgesichert werden - dies ließe sich aber verbessern, sagt Security-Experte Matthew Garrett. Katastrophal sei die Lage dagegen bei Apple.
Update Auf Github stehen erste Teile des Codes der Linux-Portierung auf die Playstation 4 bereit, sogar die 3D-Beschleunigung funktioniert inzwischen. Jailbreaks sollen aber explizit nicht angeboten werden.
Die VBB-Fahrcard ist schon seit langem in der Lage, Bewegungsdaten zu speichern, wie wir anhand einer eigenen Karte nachvollziehen konnten und auflisten. Mitte des Jahres wurde das System für die BVG-Busse noch verändert. Seither speichern die Busse auch eine "Permit-ID".
Malware-Entwickler sind ständig dabei, neue Versionen ihrer Schadsoftware zu programmieren. Eine neue Ransomware erinnert an Cryptolocker, ist aber komplett in NW.js umgesetzt. Damit könnte die Malware auch Linux- und Mac-Systeme befallen.
Auf den Installationsimages für Server der Firma Hetzner fanden sich für mehrere Monate vorinstallierte SSH-Keys. Die betroffenen Server sind somit für Man-in-the-Middle-Angriffe anfällig.
32C3 Die bekannte Hackergruppe Fail0verflow hat es geschafft, auf der Playstation 4 sowohl Linux als auch - per Emulation - eine ältere Version von Pokémon auszuführen.
Das OpenBSD-Projekt sichert seinen Browser ab, indem der genutzte Speicher entweder beschreibbar oder ausführbar (W^X) gemacht wird. Nach OpenBSD nutzt dies nun auch Firefox Nightly für Javascript-Code.
Der Verband der Zeitschriftenverleger wettert gegen die Anbieter von Werbeblockern. Trotz einer einstweiligen Verfügung ist das Programm Adblock weiter erhältlich.
Warnungen bei Hacking-Versuchen auf Outlook-Konten gibt Microsoft schon länger aus. Jetzt geht das Unternehmen noch einen Schritt weiter: Stecken mutmaßlich staatliche Stellen hinter dem Angriff, werden die Kunden ab sofort explizit darauf hingewiesen.
32C3 Wie verhindert man einen DDoS-Angriff nicht? Dieser Frage ging der Sicherheitsforscher Moshe Ziono in seinem Vortrag auf dem 32C3 nach. Demnach wird das teure Anti-DDoS-Equipment offenbar manchmal selbst zur Falle.
32C3 Der Geheimdienstausschuss des US-Senats plant offenbar eine gesetzliche Pflicht für Hintertüren in Verschlüsselungsprogrammen. Aktivisten sind aber der Ansicht, auch die nächsten Crypto Wars gewinnnen zu können.
Das Hasso-Plattner-Institut hat im Jahr 2015 fast 35 Millionen neu geleakte Identitätsdaten untersucht. Wie die Sicherheitsforscher feststellten, verwenden immer noch sehr viele Nutzer unsichere Passwörter.