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Elektronische Patientenakte:
Scheitern mit jahrelanger Ansage

39C3
Die elektronische Patientenakte ist immer noch nicht so sicher, wie sie sein sollte. Kein gutes Omen für die elektronische Brieftasche.
/ Friedhelm Greis
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Bianca Kastl hält die elektronische Patientenakte immer noch nicht für sicher. (Bild: Friedhelm Greis/Golem)
Bianca Kastl hält die elektronische Patientenakte immer noch nicht für sicher. Bild: Friedhelm Greis/Golem

Wie sicher ist die elektronische Patientenakte (ePA) ein Jahr nach den Enthüllungen schwerer Lücken durch den Chaos Computer Club (CCC)? Auf dem diesjährigen Chaos Communication Congress (39C3) zog Bianca Kastl, die die Probleme zusammen mit Martin Tschirsich aufgedeckt hatte, eine eher ernüchternde Bilanz. Zudem befürchtet sie, dass falsche Architekturentscheidungen künftig zu vergleichbaren Problemen bei der digitalen Brieftasche, der EuID-Wallet, führen.

Das zentrale Sicherheitsproblem der ePA besteht weiterhin darin, dass die auf dem Chip der Gesundheitskarte hinterlegte Kartennummer ICCSN ohne kryptografische Überprüfung übertragen wird, obwohl ein entsprechender Schlüssel dazu auf dem Chip hinterlegt ist. Nach dem Aufdecken der Problematik durch den CCC führte die zuständige Gematik in Absprache mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) neue Sicherheitsvorkehrungen ein. Diese ließen sich ebenfalls wieder aushebeln.

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