Tschechien: Rechte Hacker knacken E-Mail-Konto von Regierungschef

Tschechiens Ministerpräsident Sobotka hat wieder Ärger mit rechten Hackern. Offenbar war sein privates E-Mail-Postfach nicht ausreichend geschützt.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Tschechische Medien veröffentlichten Auszüge von Sobotkas E-Mails.
Tschechische Medien veröffentlichten Auszüge von Sobotkas E-Mails. (Bild: http://www.lidovky.cz)

Rechte Hacker haben nach eigenen Angaben den privaten E-Mail-Zugang des tschechischen Ministerpräsidenten Bohuslav Sobotka gehackt. Sie veröffentlichten am Dienstag Auszüge aus zahlreichen persönlichen und politischen Nachrichten des Sozialdemokraten auf einem rechtsextremen Internetportal. In den E-Mails, deren Echtheit noch geklärt werde, gehe es unter anderem um die Migrationspolitik, berichtete die Nachrichtenagentur dpa. Sobotka nutzt privat offenbar den tschechischen Anbieter Seznam.cz. Die Zeitung Lidové noviny zeigte auf ihrer Website Auszüge der Mails.

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Die Polizei habe Ermittlungen aufgenommen, teilte Sobotka mit. "Ich lasse mich in keiner Weise von wiederholten Hackerangriffen auf meine Person und meine Politik einschüchtern oder beeinflussen", sagte der 44 Jahre alte Sozialdemokrat. Vor kurzem hatten unbekannte Hacker das Twitter-Konto Sobotkas gekapert und Anti-Flüchtlingsparolen verbreitet.

Die tschechische Mitte-Links-Regierung hatte im September gegen die EU-Flüchtlingsquoten gestimmt. Auf der anderen Seite grenzte sich Sobotka aber gegen schärfere Töne ab und warf Präsident Milos Zeman vor, die Verbreitung von fremdenfeindlichen Ansichten und Hass zu unterstützen.

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