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Security: XSS-Lücke in Yahoo-Mail gefixt

Eine XSS-Lücke in Yahoo-Mail ermöglichte es Angreifern, fremde Accounts zu übernehmen. Sie hätten alle E-Mails der Nutzer weiterleiten und ausgehende E-Mails mit Viren infizieren können, schreibt ein Sicherheitsforscher. Yahoo hat bereits reagiert.

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Yahoo hat eine Sicherheitslücke in seinem Webmailer geschlossen.
Yahoo hat eine Sicherheitslücke in seinem Webmailer geschlossen. (Bild: Screenshot:Golem.de)

Yahoo hat eine Sicherheitslücke in seinem E-Mail-Dienst behoben. Der Sicherheitsforscher Jouko Pynnönen hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben einen Proof-of-Concept geschickt, der es ermöglichte, E-Mails von Yahoo-Nutzern ohne deren Wissen weiterzuleiten. Außerdem sei es möglich gewesen, ausgehende Mails mit Viren zu infizieren, schreibt Pynnönen in einem Blogpost. Es soll keine aktiv ausgenutzten Exploits gegeben haben. Betroffen waren der Webmailer von Yahoo, nicht aber die Apps des Unternehmens.

Der Code-Filter lässt Reste zurück

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Das Problem liegt in der Art und Weise, wie der Webmailer möglicherweise bösartige Code-Fragmente verarbeitet. Um herauszufinden, welcher Code Probleme bereiten könnte, erstellte Pynnönen eine E-Mail mit allen bekannten HTML-Tags. Zwar funktioniere die Technik relativ gut, es blieben aber Reste fehlerhaften Codes zurück - das könnten Angreifer ausnutzen, um präparierte Botschaften zu versenden. Als Beispiel zeigt er, dass die Eingabe INPUT TYPE="checkbox" CHECKED="hello" NAME="check box" in INPUT TYPE="checkbox" CHECKED= NAME="check box" umgewandelt würde (Spitze Klammern aus Rücksicht auf unser Redaktionssystem entfernt).

Angreifer könnten mit einer entsprechend präparierten E-Mail ein IMG-Tag erstellen, das den ganzen Bildschirm füllt. Mit dem Onmouseover-Attribut übergebener Java-Script-Code würde dann sofort ausgeführt. In einem Demo-Video zeigt Pynnönen, wie er ausgehenden E-Mails automatisch eine Signatur mit Video hinzufügt, obwohl diese eigentlich deaktiviert sind. Die Sicherheitslücke wurde nach Angaben von Pynnönen am 26. Dezember vergangenen Jahres über die Plattform von Hacker One an Yahoo gemeldet. Das Unternehmen hat einen Bug-Bounty von 10.000 US-Dollar ausgezahlt und will die Schwachstelle am 6. Januar dieses Jahres geschlossen haben.



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