Abo
  • Services:
Anzeige
Matthew Garrett auf dem 32C3
Matthew Garrett auf dem 32C3 (Bild: Youtube, CCCen/CC-BY 3.0)

Matthew Garrett: Apple-Rechner eignen sich nicht für vertrauliche Arbeiten

Matthew Garrett auf dem 32C3
Matthew Garrett auf dem 32C3 (Bild: Youtube, CCCen/CC-BY 3.0)

Zwar kann mit UEFI Secure Boot und TPMs der Startprozess von Windows- und Linux-Rechnern einigermaßen abgesichert werden - dies ließe sich aber verbessern, sagt Security-Experte Matthew Garrett. Katastrophal sei die Lage dagegen bei Apple.

"Wenn ihr ernsthaft vertrauliche Arbeit auf Apple-Laptops macht: Hört auf. Um Gottes willen, bitte hört auf", hat Matthew Garrett in seinem Vortrag auf dem 32C3 gewarnt. Der Entwickler ist bekannt für seine Arbeiten an der Umsetzung von UEFI Secure Boot unter Linux und zur Absicherung des Startprozesses eines Rechners. Laut Garrett hat Apple in den vergangenen drei Jahren nichts an seiner Architektur geändert, um den Bootprozess sicherer zu machen.

Anzeige

Demzufolge sind Apple-Laptops nach wie vor über eine bereits im Sommer 2012 vorgestellte Möglichkeit eines EFI-Rootkits angreifbar. Ohne eine mit UEFI Secure Boot vergleichbare Technik zur Verifikation des Startprozesses kann Garrett zufolge nicht überprüft werden, ob das System kompromittiert worden ist. In seinem Blog schreibt Garrett, dass es allerdings noch Hoffnung für Apple gebe. Immerhin habe das Unternehmen vor kurzem Sicherheitsexperten von Legbacore angestellt.

Windows und Linux sind besser geschützt

Unter Windows werde Secure Boot in einer sinnvollen Art und Weise unterstützt. Ebenso könne in Microsofts Betriebssystem Measured Boot genutzt werden. Die für den Start notwendigen Komponenten würden hierbei kryptographisch mit Hilfe eines TPM überprüft. Falls die Bestandteile verändert worden seien, könne der Nutzer dies immerhin vor der Eingabe eines Passwortes erfahren. Eine derartige Benachrichtigung fehle jedoch in der Implementierung von Microsoft.

Auch Linux-Systeme hält Garrett standardmäßig für angreifbar, diese könnten jedoch so konfiguriert werden, dass sie sicherer als Windows seien. So unterstützt Linux etwa Secure Boot, verifiziere aber die Initrd nicht. Darüber hinaus starte zum Beispiel der signierte Bootloader von Ubuntu einen unsignierten Kernel. Für die Implementierung von Measured Boot sei außerdem noch viel Arbeit notwendig.

Trotz dieser Techniken seien Angriffe auf Rechner über die Firmware möglich, auch wenn diese deutlich erschwert würden. Das sollte aber nicht als Ausrede gelten, um die Probleme zu ignorieren, und eine Umsetzung lohne sich auf jeden Fall. Das gelte auch dann, wenn die Firmware keine proprietäre, sondern freie Software sei.


eye home zur Startseite
pythoneer 13. Jan 2016

Schade um deine Mühe, hat nur leider nichts hiermit zu tun.

Cyb3rfr3ak 09. Jan 2016

Für das Fenster anordnen nimmt man am besten 3rd party plugins (z.B. HyperDock...

zettifour 06. Jan 2016

"Damals" war Swift noch Beta. Mir ist Xcode noch nie abgestürzt. Und ich mach da wirklich...

mnementh 06. Jan 2016

Sorry, was? Wo landet denn bitte bei Softwareverschlüsselung der Schlüssel auf der Platte?

mnementh 06. Jan 2016

Natürlich gibt es Schadsoftware für Mac: http://www.maceinsteiger.de/how-to/os-x-malware...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Pilz GmbH & Co. KG, Ostfildern bei Stuttgart
  2. Landeshauptstadt München, München
  3. Schwarz Zentrale Dienste KG, Neckarsulm
  4. BG-Phoenics GmbH, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 12,85€ + 5€ FSK18-Versand
  2. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

Folgen Sie uns
       


  1. UAV

    Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

  2. Joint Venture

    Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

  3. Remote Forensics

    BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

  4. Datenbank

    Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen

  5. NH-L9a-AM4 und NH-L12S

    Noctua bringt Mini-ITX-Kühler für Ryzen

  6. Wegen Lieferproblemen

    Spekulationen über Aus für Opels Elektroauto Ampera-E

  7. Minix

    Fehler in Intel ME ermöglicht Codeausführung

  8. Oracle

    Java SE 9 und Java EE 8 gehen live

  9. Störerhaftung abgeschafft

    Bundesrat stimmt für WLAN-Gesetz mit Netzsperrenanspruch

  10. Streaming

    Update für Fire TV bringt Lupenfunktion



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

  1. Re: As usual

    Trockenobst | 19:13

  2. Re: 190.000 Euro sollen an den TÜV für eine...

    mnehm1 | 19:10

  3. Re: Wieviel Energie benötigt es, um von Europa...

    voxeldesert | 19:06

  4. Re: Das ist ein Fehler

    GangnamStyle | 19:04

  5. Re: Gab es irgendjemanden

    gakusei | 19:04


  1. 17:43

  2. 17:25

  3. 16:55

  4. 16:39

  5. 16:12

  6. 15:30

  7. 15:06

  8. 14:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel