Die Deutsche Telekom hat mit einer neuen Inbetriebnahme-Welle Vectoring für über 150.000 Haushalte im Angebot. Der Ausbau mit FTTC geht wöchentlich in großen Schritten weiter.
Golem-Wochenrückblick Netzaktivisten verlieren im EU-Parlament, Knuddels verliert Nutzerdaten, Lara Croft erlebt sogar die Apokalypse - und Apple stellt Geräte vor.
Es geht voran mit der Ladeinfrastruktur. 2017 stieg die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte um gut ein Viertel. In den beiden größten Städten Berlin und Hamburg gibt es die meisten Möglichkeiten, das Elektroauto zu laden.
Seit Jahrzehnten sucht Seti den interstellaren Raum nach Signalen ab, die von Außerirdischen stammen könnten. Dabei empfangen die Forscher auch andere astronomisch interessante Daten, wie etwa schnelle Radioblitze. KI hilft bei der Suche.
Nach vier Jahren hat Google genug von Inbox und schließt seinen komfortablen E-Mail-Client, der einmal spannendes Testfeld für neue und nützliche Funktionen war. Künftig soll Gmail Inbox ersetzen - ein Nachruf.
Update Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Kann Youtube direkt für Urheberrechtsverletzungen der Nutzer haftbar gemacht werden? Der Bundesgerichtshof will viele Frage zu diesem Thema nicht selbst entscheiden und legt sie dem EuGH vor.
Ohne Umweg über die Straße direkt in den Tunnel: Elon Musks Unternehmen The Boring Company testet eine neue Komponente für seine Auto-U-Bahn. Es baut eine Garage mit einem Aufzug, der in den Tunnel unter der kalifornischen Stadt Hawthorne führt.
Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Immer mehr Filter und Lizenzvereinbarungen werden die vertraute Nutzung des Internets erschweren. Wer als Anbieter die europäischen Auflagen nicht erfüllt, könnte künftig die Nutzer hierzulande aussperren. Es droht ein rein europäisches Internet.
Erfolg im zweiten Anlauf: Nach einer beispiellosen Lobbyschlacht haben sich die Befürworter von Leistungsschutzrecht und Uploadfiltern im Europaparlament durchgesetzt. Nun beginnen die entscheidenen Verhandlungen.
Ausgerechnet die Datenmanagementfirma Veeam lässt ihre Kundendatenbank öffentlich zugänglich im Internet liegen. Die Kundendaten seien keine sensiblen Daten.
Update Die EU-Kommission hat ihren Gesetzesentwurf zum Kampf gegen Terrorinhalte vorgelegt. Demnach muss jeder Inhalteanbieter im Netz rund um die Uhr erreichbar sein, um Terrorinhalte sofort zu löschen. Hohe Bußgelder drohen.
Die Plex Cloud sollte einen eigenen Medienserver überflüssig machen und hat stattdessen auf eine Cloud-Lösung gesetzt, über die eigene Medieninhalte an verschiedene Endgeräte gestreamt werden können. Nach langwierigen technischen Problemen hat Plex die Cloud jetzt geschlossen und setzt wieder auf Heimserver.
In einem Interview hat Huaweis Consumer-Business-Chef Richard Yu über Huaweis aktuelle Lage geplaudert und beiläufig ein kommendes Gerät erwähnt: Binnen eines Jahres will der chinesische Hersteller ein Smartphone auf den Markt bringen, das sich aufklappen lässt und so einen großen Bildschirm haben soll.
Das soziale Netzwerk Facebook arbeitet an einem KI-System, das Text im Bild erkennen und den Sinn von diesen Texten verstehen und filtern kann. Rosetta soll dabei helfen, die Flut an Memes zu analysieren. Als Trainingsdaten dienen gepostete Motive und künstlich erstellte Memes.
Vlad Panchenko hat als Gaming-Unternehmer Millionen gemacht. Jetzt entwickelt er ein neues Blockchain-Protokoll. Heute kann man darüber In-Game Items sicher handeln, in der anrückenden VR-Zukunft aber alles, wie er glaubt.
Update Das Datenleck beim Chatanbieter Knuddels ruft nun auch die Aufsichtsbehörden auf den Plan. Nach der Datenschutz-Grundverordnung sind hohe Bußgelder möglich.
Eine Sicherheitslücke im Anwaltspostfach BeA konnte nicht behoben werden, da es sich um ein grundlegendes Designproblem handelt. Die Bundesrechtsanwaltskammer hat das gelöst, indem sie das Problem wegdefinierte - mit einer abenteuerlichen Begründung: Der Schutz der Nachrichten ist nicht so wichtig, nur die Anhänge müssen geschützt sein.
Update In der vergangenen Woche wurden fast zwei Millionen Zugangsdaten von Knuddels geleakt. Die Speicherung der Passwörter im Klartext sollte der Sicherheit der Mitglieder dienen. Die Schwachstelle steht möglicherweise fest.
Ein riesige Menge an Plastikmüll hat sich mitten im Pazifik in einem Wirbel angesammelt. Das von dem Niederländer Boyan Slat gegründete Projekt The Ocean Cleanup will den Nordpazifikwirbel davon befreien. Es lässt ein großes Müllsammelsystem auf den offenen Pazifik schleppen.
Eigentlich sollte es schon im Mai 2018 so weit sein mit G.fast in München. Möglich wären 500 MBit/s in beide Richtungen. Derzeit bietet M-net über G.fast-Anschlüsse aber nur 150 MBit/s im Download an. Wir haben erfahren, warum.
Stadtnetzbetreiber und Zweckverbände haben ihren Standpunkt zu Open Access und dem Diginetz-Gesetz bereits oft dargelegt. Doch was sagt eigentlich der Kabelnetzbetreiber Unitymedia dazu?
Die EU-Kommission will eigentlich die Rechte europäischer Verbraucher stärken. Doch in einigen Punkten drohen Verschärfungen zugunsten der Versandhändler.
Schwere Sicherheitslücke beim Chat-Anbieter Knuddels: Im Internet sind gehackte Daten von 1,8 Millionen Nutzern aufgetaucht. Die Passwörter sind im Klartext zu lesen, bestimmte Accounts wurden deaktiviert.
Golem-Wochenrückblick Ein Loch im Sojus-Raumschiff wird gestopft und der Schuldige gesucht. Löcher im Anwaltspostfach bleiben dagegen offen. Und Daimler schließt mit seinem neuen E-Auto nicht ganz die Lücke zur Konkurrenz.
In vielen Landkreisen wollte die Telekom zuerst nicht ausbauen. Seit dort Glasfaser-Ausbau gefördert wird, hat sie ihre Meinung geändert und beginnt zu überbauen. Golem.de hat mit Betroffenen gesprochen.
Im Herbst 2018 will Google seinen Campus im Berliner Bezirk Kreuzberg eröffnen. Die Räumlichkeiten im ehemaligen Umspannwerk sind heute von Aktivisten besetzt worden, die dies verhindern wollen. Mittlerweile hat die Polizei die Versammlung beendet und das Gebäude geräumt.
Das Chrome-Browser-Team von Google findet URLs offenbar zu verwirrend für Nutzer und will diese langfristig abschaffen. Ein erster Vorstoß dazu streicht Subdomains wie www. oder m. aus der Anzeige des Browsers, was für harsche Kritik an Google sorgt.
Der US-Senat hatte Facebook, Twitter und Google zu einer Anhörung eingeladen. Doch von der Suchmaschinenfirma erschien: niemand. Das könnte ein Fehler gewesen sein.
31Kommentare/Ein Bericht von Lisa Hegemann
(Zeit Online)
Noch mehr Rätselhaftes vom Göttervater: Forscher haben die Daten der Raumsonde Juno ausgewertet, die unter anderem das Magnetfeld des größten Planeten unseres Sonnensystems vermessen hat. Das sieht ganz anders aus als erwartet. Über die Ursache rätseln die Forscher noch.
Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Inzwischen gibt es mehrere widersprüchliche Urteile zur Löschung von Kommentaren bei Facebook. Anders als das OLG Karlsruhe sieht das OLG München die Nutzungsbedingungen nicht als maßgebliches Kriterium.
In einer Gemeinde, in der die Telekom schon Vectoring ausgebaut hat, versucht Deutsche Glasfaser 40 Prozent für FTTH zu gewinnen. Ob das gelingt, ist noch nicht klar.
Bösartiger Code in der Chrome-Erweiterung des Filehosters Mega greift Zugangsdaten ab. Die Erweiterung wurde automatisch über den Chrome Web Store verteilt. Mittlerweile steht ein Update bereit.
Das US-Normungsinstitut Nist arbeitet gemeinsam mit Netzwerkausrüstern und -betreibern an einer Richtlinie, die den sicheren Betrieb des Routing-Protokolls BGP gewährleisten soll. Die Beteiligten setzen dabei eine Idee der IETF um.
Eine europaweite Digitalsteuer für die IT-Konzerne ist stark umstritten. Nun warnte das Finanzministerium intern vor einer "Dämonisierung der großen Digitalunternehmen". Die Bundesregierung befürchtet Nachteile für Deutschland.
Die Telekom hat wieder eine große Menge Anschlüsse mit Super-Vectoring und Vectoring verbessert. Damit steigt die Datenrate an über 3,3 Millionen Anschlüssen.
Wie eine Kettenreaktion: Ein Sturm nahe eines in Texas liegenden Cloud-Rechenzentrums sorgte für den Ausfall eines Großteils von Microsoft Azure in der Region. Das hatte allerdings wohl auch Auswirkungen auf Kunden in der ganzen Welt.
Bei der Internet-Nutzung in Deutschland gab es erneut einen Zuwachs. Das wichtigste Zugangsgerät ist das Smartphone, das Notebook wird nur von 65 Prozent eingesetzt.