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FTTB: M-Net bietet G.fast-Datenraten immer noch nicht an

Eigentlich sollte es schon im Mai 2018 so weit sein mit G.fast in München. Möglich wären 500 MBit/s in beide Richtungen. Derzeit bietet M-net über G.fast-Anschlüsse aber nur 150 MBit/s im Download an. Wir haben erfahren, warum.

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FTTB-Netzausbau in München im Jahr 2016 mit Golem.de Redakteur Achim Sawall
FTTB-Netzausbau in München im Jahr 2016 mit Golem.de Redakteur Achim Sawall (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

M-Net hatte im Mai 2017 die Verfügbarkeit von G.fast innerhalb von 12 Monaten angekündigt. Doch das Angebot ist noch immer nicht verfügbar. Bisher kann die Datenrate mit G.fast im Münchner Stadtgebiet weder in den neuen Gebieten noch im Altbestand bestellt werden, teilte uns ein Leser mit. Die Nachfrage nach der hohen Datenrate sei noch nicht gegeben, erklärte das Unternehmen.

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"Derzeit bietet M-Net über G.fast Anschlüsse mit Bandbreiten bis zu 150 Mbit/s im Download an, mit denen die bestehende Kundennachfrage gut abgedeckt ist", sagte M-net-Sprecher Andreas Dietrich Golem.de auf Anfrage: "G.fast kommt sehr wohl in allen neuen Glasfaserausbaugebieten in München erfolgreich und zuverlässig zum Einsatz. Der Vermarktungsfokus und die Nachfrage liegen jedoch aktuell auf unseren 50- und 100 MBit/s-Anschlüssen."

M-net: G.Fast Datenraten erst mittelfristig ausgenutzt

Praktisch sind mit G.fast Summenbitraten im Up- und Download von bis zu 1 GBits/s möglich, also deutlich mehr als mit Super-Vectoring über FTTC. "Mittelfristig werden wir das Potential der G.fast-Technologie auch weiter ausnutzen und mit steigender Nachfrage Endkundenangebote mit höheren Geschwindigkeiten anbieten", sagte Dietrich.

Im Sommer 2016 lief die zweite Stufe des Münchner Glasfaserausbaus an. Dabei wurde in den allermeisten Fällen die Glasfaser per FTTB-Bauweise bis in die Gebäude verlegt. Im Gebäudekeller installiert M-net anschließend G.fast-fähige Wandler zur Übersetzung der Lichtsignale aus dem Glasfaserkabel in elektrische Impulse. Diese Impulse werden über die bestehende Telefonleitung zum Router des Endkunden weitergeleitet. Dietrich: "Die Installation und der Betrieb der G.fast-Technologie lief von Anfang an einwandfrei."

Mit steigender Kundennachfrage werde M-net daher auch Anschlüsse mit höheren Bandbreiten als bisher über G.fast anbieten. Ein Zeitplan für die weitere Entwicklung der Tarife stehe derzeit allerdings noch nicht fest.

M-net bietet schon höhere Datenraten an: Der Stadtnetzbetreiber hatte im Oktober 2017 einen 1 GBit/s-Tarif für 149 Euro angekündigt. Wie M-net bekanntgab, seien 1 GBit/s Down- und 50 MBit/s Upload möglich. Verfügbar ist der Anschluss im M-net Glasfasernetz in München, Augsburg und Erlangen, jedoch nur in Gebäuden mit FTTH-Verkabelung, bei der die Glasfaserleitung bis in die Wohnräume des Kunden reicht, also nicht bei FTTB (Fiber To The Building). Die Zahl der FTTH-Haushalte von M-net beläuft sich im Kernbereich München, Augsburg und Erlangen auf nur rund 10.000.



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Prokopfverbrauch 13. Sep 2018

Genau. War man mit dem letzten Smartphone nicht zufrieden? Neue Marke. War man mit dem...

bombinho 13. Sep 2018

Man lernt doch jeden Tag noch etwas hinzu. Ich hatte keine Ahnung, dass derlei...

cpt.dirk 11. Sep 2018

Wovon zum Teufel redet ihr da? Aktuelle 25- und selbst 50 MBit-Anschlüsse sind billiger...

bombinho 10. Sep 2018

Autsch! Aus dem Winkel habe ich mir den ganzen Schlamassel noch gar nicht angeschaut. So...

bombinho 10. Sep 2018

Eile mit Weile, Kundendienst kontaktieren und die Box nehmen und als Modem nutzen.


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