E-Mail-Client: Google schafft Inbox ab

Nach vier Jahren hat Google genug von Inbox und schließt seinen komfortablen E-Mail-Client, der einmal spannendes Testfeld für neue und nützliche Funktionen war. Künftig soll Gmail Inbox ersetzen - ein Nachruf.

Ein IMHO von veröffentlicht am
Ab März 2019 wird es Inbox nicht mehr geben.
Ab März 2019 wird es Inbox nicht mehr geben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google hat in seinem Firmenblog bekannt gegeben, seinen E-Mail-Client Inbox aufzugeben. Zum März 2019 werde Inbox abgeschaltet, Gmail-Nutzer können dann wieder den Gmail-Client nutzen. Dieser sei mittlerweile mit zahlreichen Funktionen aus Inbox versehen worden, und soll ein würdiger Ersatz sein.

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Ist er nur leider nicht, zumindest momentan noch nicht. Als Inbox-Nutzer der ersten Stunde war der Autor dieses Textes froh über die aufgeräumte Oberfläche des Clients, die Einstufung von E-Mails als Aufgaben hat dazu geführt, dass nach über 15 Jahren Herumtreiberei im Internet das E-Mail-Postfach tatsächlich frei von Jahre alten Nachrichten war, die eh nie mehr gelesen wurden.

Dazu kommen die Komfortfunktionen von Inbox, besonders die automatische Gruppierung. Einkäufe werden in einem eigenen Unterpunkt gesammelt, ebenso Benachrichtigungen oder E-Mails von Finanzinstituten.

Als häufig reisender Journalist ist vor allem die Gruppierung bei Reisen äußerst nützlich: Alle E-Mails mit Informationen zu einer Reise gruppiert der Client automatisch in einer eigenen Übersicht, die sich zusätzlich noch die Daten aus den Nachrichten zieht und sie zeitlich sortiert in einer Liste anzeigt. Bei mehreren anstehenden Reisen hat jede ihre eigene Übersicht - toll.

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Smarte Funktionen wie die automatisch vorgefertigten Antworten debütierten in Inbox, mittlerweile haben sie auch ihren Weg in das überarbeitete Gmail geschafft, das Google Ende April 2018 vorgestellt hat. Neu waren hier unter anderem auch E-Mails mit Ablaufdatum.

Das neue Gmail kommt noch nicht an Inbox heran

Google sagt, dass sie beliebte Inbox-Funktionen mittlerweile in Gmail integriert hätten. Nach zwei Tagen mit dem neuen Gmail wechselte der Autor dieses Textes aber wieder entnervt zu Inbox zurück - der Client ist schlicht besser organisiert und übersichtlicher.

Google hat den Inbox-Nutzern noch bis März 2019 Zeit gegeben. Es bleibt zu hoffen, dass das Unternehmen noch weitere Funktionen in Gmail übertragen wird. Danke Inbox, es waren vier produktive Jahre.

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TurbinenBewunderer 15. Sep 2018

nennt sich auch PWA und gewinnt massiv an popularität. aber ja, leute wie du kennen...

d1m1 14. Sep 2018

Leider nicht. Ich dachte irgendwie, dass das geht. Aber die Funktion zur Wiedervorlage...

PerilOS 14. Sep 2018

Outlook und Gmail haben ja auch die Aufgabenplanung und Diskussionen Ansichten. Kriegt...

HagbardCeline 14. Sep 2018

Ich fand Wave ziemlich gut aber man wartete bis zum Schluss wann es endlich los geht. Es...



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