Streaming: Plex macht seine Cloud dicht

Die Plex Cloud sollte einen eigenen Medienserver überflüssig machen und hat stattdessen auf eine Cloud-Lösung gesetzt, über die eigene Medieninhalte an verschiedene Endgeräte gestreamt werden können. Nach langwierigen technischen Problemen hat Plex die Cloud jetzt geschlossen und setzt wieder auf Heimserver.

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Plex funktioniert künftig nur noch mit einem Heimserver.
Plex funktioniert künftig nur noch mit einem Heimserver. (Bild: Plex)

Plex hat seine Nutzer darüber informiert, dass seine Cloud-Lösung zum 30. November 2018 abgeschaltet wird. Das berichtet unter anderem Variety. Plexi bietet seinen Nutzern an, auf einem Server gespeicherte Mediendateien auf verschiedene Endgeräte zu streamen; mit der Cloud-Lösung benötigten Nutzer keinen eigenen Server, sondern konnten verschiedene Cloud-Dienste verwenden.

Das Unternehmen hat in den vergangenen Monaten versucht, verschiedene Probleme anzugehen und dabei die Kosten nicht ausufern zu lassen, wie Plex in der E-Mail schreibt. Hintergrund sind technische Probleme, die bereits seit einigen Monaten andauern.

Cloud-Service kann nicht zu einem sinnvollen Preis aufrechterhalten werden

"Leider [...] haben wir keine Lösung gefunden, unsere erstklassige Plex-Nutzererfahrung zu vertretbaren Kosten für unsere Plex-Cloud-Nutzer zur Verfügung zu stellen", erklärt das Unternehmen. Plex hatte seine Cloud-Lösung im Jahr 2016 gestartet.

Anfangs funktionierte der Dienst mit Amazons Cloud-Speicher, später hat Plex ihn auch für andere Dienste wie Onedrive, Google Drive und Dropbox geöffnet. Möglicherweise hängen die fortlaufenden technischen Schwierigkeiten mit dieser Erweiterung zusammen.

Die Unterstützung für Amazons Cloud-Dienst wurde später eingestellt, seit Februar 2018 werden keine neuen Cloud-Server mehr erstellt. Nach dem 30. November 2018 werden die Plex-Cloud-Server nicht mehr erreichbar sein, Nutzer müssen ihre Daten entsprechend auf einem Heimserver speichern, um sie weiter mit Plex streamen zu können.

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