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iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM , womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt – ein Überblick.
/ Tobias Költzsch
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Die neuen iPhones kommen mit einer eSIM, die zusammen mit einer Nano-SIM Dual-SIM ermöglicht. (Bild: Apple)
Die neuen iPhones kommen mit einer eSIM, die zusammen mit einer Nano-SIM Dual-SIM ermöglicht. Bild: Apple

Nachtrag vom 13. September 2018, 15:31 Uhr

Apples neue iPhones Xs, Xs Max und Xr unterstützen neben einer herkömmlichen Nano-SIM auch Dual-SIM über eine eingebaute eSIM. Dieses Konzept setzt Apple erstmals bei seinen Smartphones ein, bisher kam diese Kombination nur beim iPad vor. Damit würden sich die neuen iPhones wie bereits zahlreiche Smartphones der Konkurrenz mit zwei Verträgen gleichzeitig nutzen lassen, beispielsweise mit einem privaten und einem geschäftlichen Tarif.

In der Theorie sind eSIMs eine tolle Sache: Die Idealvorstellung ist, dass sich Nutzer einen passenden Tarif aussuchen können, vielleicht sogar mehrere – und wählen, welcher gerade am besten passt. Die Realität ist hingegen eine andere: Die eSIM der Deutschen Telekom beispielsweise beinhaltet zwar keinen Netlock, es können aber nicht mehrere Profile darauf gespeichert werden. Die eSIM von Vodafone, der zweite Anbieter hierzulande, beschränkt das Einsatzgebiet auf Deutschland.

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Gedacht sind die eSIMs in Deutschland momentan für Smartwatches wie die Apple Watch oder die Huawei Watch 2, sinnvoll wäre natürlich eine Erweiterung dieses Angebotes auf die neuen iPhones. In einer Liste auf Apples Homepage(öffnet im neuen Fenster) hat das US-Unternehmen aufgeführt, welche Anbieter in welchen Ländern die Dual-SIM-Funktion über die eSIM unterstützen.

Für Deutschland werden die Deutsche Telekom und Vodafone genannt, und damit die beiden Netzanbieter, die bisher bereits eSIM-Verträge anbieten. Vodafone erklärte auf Nachfrage, dass alle kommenden Smartphones, die eine GSMA-konforme eSIM verwenden, unterstützt werden. Die Telekom erklärt, dass noch keine genauen Angaben zu möglichen Verträgen gemacht werden können – es fehlen schlicht Informationen seitens Apple, wie die eSIM in den neuen iPhones verwendet werden können.

Für Österreich ist T-Mobile Austria als Anbieter aufgeführt. Der österreichischen IT-News-Webseite Futurezone(öffnet im neuen Fenster) hat die T-Mobile Austria bestätigt, dass die Dual-SIM-Funktion unterstützt werden wird. Auch der Anbieter A1 soll an der eSIM in den neuen iPhones interessiert sein.

Drei unterstützt eSIM in iPhones aktuell noch nicht, kein Anbieter in der Schweiz

Der Anbieter Drei wird die eSIM in den neuen iPhones hingegen aktuell nicht unterstützen. Zwar bietet das Unternehmen bereits einen eSIM-Vertrag für die Huawei Watch 2 an, kann darauf aber nicht aufbauen und einen entsprechenden Vertrag für die iPhones anbieten. Ob sich das in Zukunft ändern könne, evaluiert das Unternehmen momentan.

Besitzer eines der drei neuen iPhones in der Schweiz werden die Dual-SIM-Funktion mit der eSIM nicht verwenden können. In der Auflistung Apples taucht kein Schweizer Anbieter auf, auf Nachfrage bestätigt uns die Swisscom dies. Technisch sei die Swisscom allerdings bereit, eSIMs zu verwenden. Nach eigenen Angaben setzt das Schweizer Telekommunikationsunternehmen auch auf diese Technik.

Genaue Hintergründe zur Tarifstruktur der eSIM-Verträge hat uns keines der Unternehmen verraten. Die Telekom bietet ihren bisherigen eSIM-Tarif nur unter ihrer Kernmarke an, und nicht über Congstar. Dass dies so bleiben wird, ist wahrscheinlich.

eSIM-Unterstützung kommt erst noch mit einem Update

Generell wird die Dual-eSIM-Funktion zum Start der neuen iPhones auch noch nicht verfügbar sein. Sie soll mit einem Update nachgeliefert werden, das im Herbst 2018 erscheinen soll. Wer sich das iPhone Xs, Xs Max oder Xr jetzt kauft, wird sich also noch etwas gedulden müssen.

Nachtrag vom 13. September 2018, 15:31 Uhr

Der Text wurde um eine Aussage der Telekom erweitert.


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