Abo
  • IT-Karriere:

Elektromobilität: Hamburg lädt am besten

Es geht voran mit der Ladeinfrastruktur. 2017 stieg die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte um gut ein Viertel. In den beiden größten Städten Berlin und Hamburg gibt es die meisten Möglichkeiten, das Elektroauto zu laden.

Artikel veröffentlicht am ,
Ladestation für Elektroautos in Hamburg: hohe Abdeckung in einigen Städten
Ladestation für Elektroautos in Hamburg: hohe Abdeckung in einigen Städten (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Es gibt immer mehr Ladesäulen, und Hamburg hat die meisten: Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat aktuelle Zahlen zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektroautos herausgegeben. Danach ist die Anzahl der Ladesäulen im vergangenen Jahr um 25 Prozent gestiegen.

Stellenmarkt
  1. Südzucker AG, Mannheim
  2. DIS AG, Stuttgart

Der BDEW hat nach eigenen Angaben derzeit etwa 6.700 öffentliche und teilöffentliche Ladesäulen erfasst. Die meisten Säulen haben mehrere Lademöglichkeiten, sodass rund 13.500 Ladepunkte zur Verfügung stehen. 13 Prozent bieten die Möglichkeit zum Schnellladen. Ende Juni 2017 gab es etwa 10.700 Ladepunkte.

Aufgestellt werden die Ladesäulen zumeist von Energieunternehmen - sie machen mehr als 76 Prozent aus. Hinzu kommen die Betreiber von Parkhäusern und Parkplätzen, Supermärkten oder Hotels. Die Zahl könnte auch höher sein - der Verband listet nur Ladepunkte, die ihm vom Betreiber gemeldet werdet.

Die meisten Ladesäulen gibt es in Hamburg: Die Hansestadt führt - weiterhin - das Städte-Ranking mit 785 öffentlich zugänglichen Ladepunkten an. Auf Platz zwei ist Berlin mit 743 Ladepunkten. Danach wird es dünn: Die Plätze drei bis fünf belegen München mit 392, Stuttgart mit 382 und Düsseldorf mit 209 Ladepunkten.

Das Ranking der Bundesländer führt Bayern mit 2.715 Ladepunkten an, Nordrhein-Westfalen folgt auf Platz zwei mit 2.345 Ladepunkten und Baden-Württemberg mit 2.205 Ladepunkten. Hessen und Niedersachsen mit 1.179 respektive 1.172 haben nur noch halb so viele Ladepunkte. In den westlichen Bundesländern ist die Infrastruktur meist besser ausgebaut. Die letzten drei Plätze belegen Brandenburg mit 124, Mecklenburg-Vorpommern mit 100 und das Saarland mit 58 Ladepunkten.

Die Ladeinfrastruktur werde schnell ausgebaut, sagt BDEW-Chef Stefan Kapferer. "In einigen Städten ist die Abdeckung bereits so hoch, dass sich gerade eine Handvoll Autos einen Ladepunkt teilen." An vielen Stationen wird laut dem Verband jedoch nicht einmal dreimal am Tag geladen - kein gutes Geschäft für die Betreiber.

Die meisten Elektroautofahrer laden ihr Auto zu Hause oder am Arbeitsplatz - etwa 80 Prozent der Ladevorgänge. Das mag auch damit zu tun haben, dass sich das Laden an öffentlichen Säulen wegen des deutschen Eichrechts nur lohnt, wenn der Akku fast leer ist. Außerdem haben wir die Erfahrung gemacht, dass Ladesäulen auf dem Land nicht im ausreichendem Maß zur Verfügung stehen und zudem auch nicht unbedingt funktionieren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 127,99€ (Bestpreis!)

Tantalus 17. Sep 2018

Kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen. Ein kurzer Check beim hiesigen...

Trollversteher 17. Sep 2018

Klar, fällt gar nicht auf, wenn aus dem zehn Jahre alten 6 Zylinder 5er BMW ein Kabel...

Tantalus 17. Sep 2018

Ja, genau. Das heisst dann, nachts um zwei aufstehen, durch die halbe Stadt latschen und...

Tobser 14. Sep 2018

liegt vielleicht an der Vorgabe "Geschäft" anstatt an Verbraucherfreundlichkeit ?


Folgen Sie uns
       


E-Bike-Neuerungen von Bosch angesehen

Neue Motoren und mehr Selbstständigkeit für Boschs E-Bike Systems - wir haben uns angesehen, was für 2020 geplant ist.

E-Bike-Neuerungen von Bosch angesehen Video aufrufen
Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Super Mario Maker 2 & Co.: Vom Spieler zum Gamedesigner
Super Mario Maker 2 & Co.
Vom Spieler zum Gamedesigner

Dreams, Overwatch Workshop und Super Mario Maker 2: Editoren für Computerspiele werden immer mächtiger, inzwischen können auch Einsteiger komplexe Welten bauen. Ein Überblick.
Von Achim Fehrenbach

  1. Nintendo Switch Wenn die Analogsticks wandern
  2. Nintendo Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
  3. Hybridkonsole Nintendo überarbeitet offenbar Komponenten der Switch

Razer Blade 15 Advanced im Test: Treffen der Generationen
Razer Blade 15 Advanced im Test
Treffen der Generationen

Auf den ersten Blick ähneln sich das neue und das ein Jahr alte Razer Blade 15: Beide setzen auf ein identisches erstklassiges Chassis. Der größte Vorteil des neuen Modells sind aber nicht offensichtliche Argumente - sondern das, was drinnen steckt.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Blade 15 Advanced Razer packt RTX 2080 und OLED-Panel in 15-Zöller
  2. Blade Stealth (2019) Razer packt Geforce MX150 in 13-Zoll-Ultrabook

    •  /