Abo
  • Services:

Kranenburg: Deutsche Glasfaser kämpft mit Telekom um eine Gemeinde

In einer Gemeinde, in der die Telekom schon Vectoring ausgebaut hat, versucht Deutsche Glasfaser 40 Prozent für FTTH zu gewinnen. Ob das gelingt, ist noch nicht klar.

Artikel veröffentlicht am ,
v.l.n.r.: Thomas Pantazidis (Deutsche Glasfaser, Geschäftskundenvertrieb), Norbert Jansen (Breitbandkoordinator, Gemeinde Kranenburg), Ferdinand Böhmer (Kämmerer, Gemeinde Kranenburg), Dietmar Rotering (Deutsche Glasfaser Projektleiter)
v.l.n.r.: Thomas Pantazidis (Deutsche Glasfaser, Geschäftskundenvertrieb), Norbert Jansen (Breitbandkoordinator, Gemeinde Kranenburg), Ferdinand Böhmer (Kämmerer, Gemeinde Kranenburg), Dietmar Rotering (Deutsche Glasfaser Projektleiter) (Bild: Deutsche Glasfaser)

Die Deutsche Glasfaser will die Gemeinde Kranenburg in Nordrhein-Westfalen mit FTTH (Fiber To The Home) ausstatten. Das gab das Unternehmen am 6. September 2018 bekannt. Die Nachfragebündelung ist abgeschlossen. Ob die erforderliche Quote erreicht wurde, ist noch nicht bekannt, denn die Deutsche Telekom betreibt zugleich Vectoring-Ausbau in der Gemeinde.

Stellenmarkt
  1. Bosch Gruppe, Berlin
  2. OKI EUROPE LIMITED, Branch Office Düsseldorf, Düsseldorf

Für die Gemeinde haben Kämmerer Ferdinand Böhmer und der dortige Breitbandkoordinator Norbert Jansen jetzt einen Vertrag für zehn gemeindliche Gebäude für einen Glasfaseranschluss geschlossen. Damit sollen das Rathaus, der Bauhof und die Feuerwehrgerätehäuser in den einzelnen Ortsteilen angeschlossen werden. "Es ist selbstverständlich, dass sich auch die Gemeindeverwaltung für die Anforderungen der Zukunft rüstet und dieses einmalige Angebot nutzt", sagte Böhmer. Zudem wurde vereinbart, auch die Grundschulen und die Jugendheime an das Glasfasernetz anzuschließen.

Die abgeschlossenen Verträge zählt Deutsche Glasfaser zu den benötigten 40 Prozent dazu. Derzeit werden - nach den letzten Abgabetagen - alle eingegangenen Verträge ins System eingepflegt und fehlerhafte Verträge nachträglich bearbeitet. "Anfang kommender Woche sollten wir ein Ergebnis vorliegen haben und werden dieses nach Rücksprache mit der Gemeinde der Bevölkerung mitteilen", erklärt Projektleiter Dietmar Rotering.

Telekom bietet FTTC in der Gemeinde

Die Telekom baut bereits seit dem Jahr 2017 Vectoring in der Gemeinde am unteren Niederrhein aus. Erst im März 2018 gab die Telekom Fortschritte beim Vectoring-Ausbau in dem Ort bekannt.

So wurden rund drei Kilometer Glasfaser verlegt und fünf Multifunktionsgehäuse aufgestellt und ausgestattet, berichtete die Rheinische Post. Davon sollten rund 1.200 Haushalte profitieren. Die Anschlüsse mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde konnten ab dem vierten Quartal 2017 gebucht werden.

Deutsche Glasfaser-Sprecher Dennis Slobodian sagte Golem.de auf Anfrage: "Ja, wir engagieren uns gemeinsam mit der Gemeinde für einen möglichst flächendeckenden Ausbau. Eine verstärkte Aktivität der Telekom bezüglich Vectoringausbau ist - über das Normalmaß hinaus - unserer Ansicht nach nicht zu erkennen." Die Bürger seien über den Unterschied zwischen Kupfer- und Glasfaserleitungen aufgeklärt.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. ES Blu-ray 10,83€, Die nackte Kanone Blu-ray-Box-Set 14,99€)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Faksimile 07. Sep 2018

Sehen viele so ...

Faksimile 07. Sep 2018

Lesen bildet: DG informiert auf der eigenen HP. Telekom: Telekom.de/schneller. Einfach...

Faksimile 07. Sep 2018

Das ist eine Frage der Organistation. Wenn Du mit anderen Mittstreitern zusammen eine...

LinuxMcBook 07. Sep 2018

Es gibt auch eine ganze Menge FTTH Gebiete der Telekom, die ohne Förderung oder...

Faksimile 07. Sep 2018

Die gute Kondition für den Kunden auf lange Zeit schon.


Folgen Sie uns
       


Dell Latitude 7400 - Hands on (CES 2019)

Das neue Latitude 7400 ist ein 2-in-1-Gerät für Geschäftskunden. Im ersten kurzen Test von Golem.de macht das Gerät einen guten Eindruck, der Preis ist mit mindestens 1.600 US-Dollar aber recht hoch.

Dell Latitude 7400 - Hands on (CES 2019) Video aufrufen
CES 2019: Die Messe der unnützen Gaming-Hardware
CES 2019
Die Messe der unnützen Gaming-Hardware

CES 2019 Wer wollte schon immer dauerhaft auf einem kleinen 17-Zoll-Bildschirm spielen oder ein mehrere Kilogramm schweres Tablet mit sich herumtragen? Niemand! Das ficht die Hersteller aber nicht an - im Gegenteil, sie denken sich immer mehr Obskuritäten aus.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  2. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar
  3. Sonos Keine Parallelnutzung von Alexa und Google Assistant geplant

Kaufberatung: Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung
Die richtige CPU und Grafikkarte

Bei PC-Hardware gab es 2018 viele Neuerungen: AMD hat 32 CPU-Kerne etabliert, Intel verkauft immerhin acht Cores statt vier und Nvidias Turing-Grafikkarten folgten auf die zwei Jahre alten Pascal-Modelle. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick auf die kommenden Monate.
Von Marc Sauter

  1. Fujian Jinhua USA verhängen Exportverbot gegen chinesischen DRAM-Fertiger
  2. Halbleiter China pumpt 47 Milliarden US-Dollar in eigene Chip-Industrie
  3. Dell Neue Optiplex-Systeme in drei Größen und mit Dual-GPUs

Marvel im Auto: Nie wieder eine Fahrt mit quengelnden Kindern
Marvel im Auto
Nie wieder eine Fahrt mit quengelnden Kindern

CES 2019 Audi und Holoride arbeiten an einer offenen Plattform für VR-Spiele im Auto. Marvel steuert beliebte Charaktere für Spiele bei. Golem.de hat in Las Vegas eine Testrunde durch den Weltraum gedreht.
Ein Erfahrungsbericht von Dirk Kunde


      •  /