Gegen Paketdienste sollen spürbare Bußgelder verhängt werden können, wenn das Postgesetz verletzt wird. Doch laut DHL kommt nur eine Beschwerde auf 1,7 Millionen beförderte Sendungen.
Die Kommunen lassen sich bei der Digitalisierung zu viel Zeit und investieren nicht genug. Ein Einstieg könnten Anwohnerparkplätze oder An- und Abmeldungen sein.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kritisiert indirekt Siemens für den Ausstieg aus der Mobilfunkausrüstung und damit aus 5G. Unternehmen in den USA und Frankreich hätten die "nationalen Interessen" im Blick.
Wegen politischer Meinungsmache und gezielter Desinformation haben Twitter und Facebook Tausende Nutzerkonten gesperrt sowie Inhalte aus ihren sozialen Netzen entfernt. Für die falschen Facebook-Konten wurden Profilbilder mit KI erzeugt.
Update Eigentlich sah alles gut aus beim beim ersten Testflug von Boeings neuem Raumschiff. Doch das geplante Einschwenken in einen Übergangsorbit zur Internationalen Raumstation wurde 37 Minuten nach dem Start plötzlich verschoben. Inzwischen erklärte sich die Nasa in einer Pressekonferenz zu der Mission.
Die Firefox-Hersteller von Mozilla nutzen künftig die freie Chat-Plattform Matrix und die Riot-Clients statt IRC. Das Team hatte mehr als ein halbes Jahr nach einer Alternative gesucht.
Die Verbraucherzentralen in Deutschland haben gegen Amazon geklagt, weil Kunden das Unternehmen nicht gut erreichen könnten. Der Bundesgerichtshof sieht das anders - trotz fehlender Faxnummer.
Der Bitkom wendet sich eindringlich gegen einen Ausschluss von Huawei, weil dies einen Rückbau sämtlicher aufrüstbaren 4G-Netze bedeute. Dies würde den Ausbau von 5G stark behindern.
Ein Buch lesen und dann weiterverkaufen - für viele Verbraucher ist das selbstverständlich. Aber dürfen auch E-Books über einen Online-Händler mehrfach den Besitzer wechseln? Das höchste EU-Gericht sagt Nein.
In den USA sollen Online-Verbote Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung verhindern. Das Gesetz dazu hat aber offenbar genau jene gegenteiligen Effekte auf Sexarbeit, vor denen Kritiker gewarnt hatten. Abgeordnete fordern nun Reformen.
Das Instrument der Standardvertragsklauseln, mit dem Daten europäischer Nutzer in Drittländer wie die USA übertragen werden dürfen, sei zwar prinzipiell gültig, meint der EuGH-Topjurist Henrik Saugmandsgaard Øe in der Causa Schrems; trotzdem könne Facebook dazu verdonnert werden, darauf gestützte Übermittlungen zu unterlassen.
Sich selbst und anderen helfen zu können, ist eine Schlüsselqualifikation im IT-Support. Außerdem gilt es, Ruhe zu bewahren, selbst wenn ein ganzer Konzern stillzustehen droht.
Die CDU/CSU-Fraktion will den Mobilfunkbetreibern vorschreiben, von welchem Netzwerkausrüster sie wie viel kaufen dürfen. Laut einem Experten ist das so nur im Kriegsfall möglich. Es geht um Huawei.
Das Breitbandbüro des Bundes und die Verbände wollen mehr und bessere Fachkräfte für den Glasfaser-Ausbau. Dafür ist ein Plan entworfen worden, der jedoch eine Frage vernachlässigt.
Im Streit um Huawei hat die Kanzlerin die Position der Bundesregierung erneut klargestellt. Die SPD-Fraktion und die Grünen brachten neue Positionen ein.
Der Truecrypt-Audit des BSI, über den wir gestern berichtet hatten, stammte von den Firmen Sirrix - heute Rohde und Schwarz - und Escrypt. Sirrix entwickelte daraufhin einen Fork namens TrustedDisk, der als Open Source veröffentlicht werden sollte - was nie passiert ist.
Die .org-Domain lasse sich mit dem aktuell bekannten Verkaufspreis nicht gewinnbringend betreiben. Das schreibt einer der aktuellen technischen Dienstleister. Dieser befürchtet deshalb Ausfälle und eine geringere Verfügbarkeit für .org.
Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag legt sich nicht auf einen Ausschluss von Huawei fest. Die US-Lobbyisten konnten jedoch nach bisherigem Stand eine vage Beschränkung von Huawei auf höchstens 30 Prozent im 5G-Funkzugangsnetz erreichen.
Zusätzlich zu Cloudflare hat Mozilla den neuen DNS-Anbieter NextDNS als Anbieter für DNS über HTTPS im Firefox-Browser gewinnen können. Der Anbieter blockt standardmäßig Werbung und Tracker.
Die Uni Gießen hat sämtliche Passwörter von Studenten und Mitarbeitern zurücksetzen müssen. Die Hintergründe des mutmaßlichen Hackerangriffs sind weiter unklar.
Medienberichten zufolge soll ein Verantwortlicher des AfriNIC mittels Manipulationen und Briefkastenfirmen mehrere Millionen IPv4-Adressen für eigene Zwecke gehortet haben. Der Marktwert der Adressen beläuft sich auf mehr als 50 Millionen US-Dollar.
Campusnetze könnten in Deutschland ein Bereich sein, den Huawei trotz eines Ausschlusses vom 5G-Markt weiter besetzen könnte. Einzelne Abgeordnete geben nicht auf.
Die Bundesregierung verteidigt ihre Pläne zum Zugriff auf Passwörter für Ermittler. Die soll nur "im Einzelfall" vorkommen. Der IT-Verband Eco warnt vor einem "großen Lauschangriff im Netz".
Update Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat im Jahr 2010 eine umfangreiche Analyse der Verschlüsselungssoftware Truecrypt erstellen lassen. Die Ergebnisse landeten in der Schublade, die Öffentlichkeit wurde über die zahlreichen gefundenen Sicherheitsrisiken nicht informiert.
28 Tatverdächtige aus Deutschland konnte die Polizei ermitteln und deren Wohnungen durchsuchen. Sie sollen Falschgeld im Darknet oder per Messenger erstanden haben. Die Polizei war über ein vorausgegangenes Verfahren auf sie aufmerksam geworden.
Die Lebensräume von 98 Prozent der Weltbevölkerung sind nach Angaben des Unternehmens mittlerweile in Google Earth als Satellitenfotos dokumentiert. In Google Street View sind 16 Millionen km Wegstrecke aufgenommen worden.
Die Bundesregierung will Ermittlern den Zugriff auf Nutzerdaten bei Internetdiensten wie Mail-Anbieter, Foren oder sozialen Medien erleichtern. Die IT-Branche und die Opposition sehen einen "Albtraum für die IT-Sicherheit".
Youtube, Netflix und Prime Video sind die Dienste, die besonders viel Internetverkehr generieren und damit auch einen besonders hohen Energiebedarf nach sich ziehen. Das sieht die Vizepräsidentin der EU-Kommission kritisch.
Nach dem Diebstahl von Festplatten mit unverschlüsselten Gehaltsabrechnungen und persönlichen Daten hat sich Facebook laut einem Medienbericht offenbar sehr viel Zeit gelassen, die betroffenen Mitarbeiter zu informieren.
Mehrere US-Bundesstaaten kämpfen gegen die Fusion von Sprint mit T-Mobile in den USA. Dessen Chef John Legere hat sich jetzt bei der Gerichtsverhandlung zu dem Thema geäußert - aber die Aktionäre verlieren offenbar die Geduld.
Bundesbehörden haben mehrere Millionen Euro für eigene Apps ausgegeben. Der Bundesrechnungshof will diese abschalten lassen, wenn der Betrieb weitere Kosten verursacht.
Gegen die gewollte Obsoleszenz sollen Hersteller Bauanleitungen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Das fordern die Grünen im Bundestag. So sollten Nutzer Ersatzteile zum Beispiel mit dem 3D-Drucker selbst herstellen können. Auf Reparaturdienstleistungen soll der reduzierte Mehrwertsteuersatz erhoben werden.
Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen verbündet sich mit einzelnen SPD-Abgeordneten gegen Huawei und Bundeskanzlerin Merkel. Ob das Erfolg hat, ist noch offen.
Update Russische Ermittler haben offenbar wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen durch den Gründer die Büros der Nginx-Entwickler durchsucht. Offizielle Informationen dazu gibt es derzeit aber nur wenige.
Laut der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein macht sich Twitter strafbar, indem es Profile nicht sperrt oder löscht, die pornografisches Material verbreiten. Ein entsprechendes Verfahren ist eingeleitet worden, es drohen ein Bußgeld und eine Untersagung.
"Easy Money" ist Englisch für leicht verdientes Geld. Ein O2-Kunde nahm das so wörtlich, dass es dem Mobilfunkbetreiber Telefónica zu teuer wurde. Ein Gericht hat nun entschieden: Der Netzbetreiber muss zahlen.
Die Betreiber von Youtube wollen entschiedener gegen Hasskommentare und Drohungen vorgehen. Ab sofort soll herabsetzende Sprache nicht mehr toleriert werden. Das gilt auch dann, wenn einzelne Videos noch erlaubt wären, aber mehrere ein problematisches Verhaltensmuster ergeben.
Der papierlose Bon soll per E-Mail, über Kundenkonten oder NFC auf das Mobiltelefon gesendet werden. Damit würde die Bon-Ausgabepflicht ab dem 1. Januar 2020 entschärft und ein neuer Müllberg vermieden.
Das soziale Netzwerk Twitter soll künftig nur noch Client eines offenes Standards sein. Dafür sucht das Unternehmen Entwickler, obwohl die Technik längst als W3C-Standard existiert.
Europa verschwendet mit der Sicherheitsdebatte um Huawei und 5G laut dem Vodafone-Chef kostbare Zeit. Das nützt am Ende nur den USA sowie China und behindert den Netzausbau in Europa.
Ermittler sollten in Österreich heimlich in eine Wohnung eindringen dürfen, um einen Bundestrojaner zu installieren. Diese Praxis sowie die Überwachung von Autofahrern wurden nun vor Gericht gestoppt.
Auf Wunsch von Politikern soll in Bayern ein großes E-Sports-Turnier stattfinden. Die SPD der Landeshauptstadt München hat sich allerdings dagegen ausgesprochen, Riot Games (League of Legends) dabei finanziell zu unterstützen. Bei anderen Sportarten gibt sich die Partei dagegen äußerst spendabel.
Das Portal Berlin.de verbindet Tracking und einen Termin beim Einwohnermeldeamt, Privates und Staatliches. Die neuen Eigentümer nennen es einen "Schatz", die Datenschutzbeauftragte "absolut inakzeptabel".
Die aktuelle Version 79 von Chrome warnt Nutzer aktiv vor gehackten Zugangsdaten und fordert dazu auf, diese zu ändern. Außerdem wird der Phishing-Schutz deutlich ausgeweitet.
Update Seit Tagen ärgern sich Sparkassen-Kunden mit Problemen bei Überweisungen und Lastschriften herum. Laufende Gehälter konnten teils nicht gebucht werden. Das Problem ist nun behoben.
Der Bilderdienst Shutterstock hat in China zahlreiche Suchbegriffe gesperrt, die der chinesischen Regierung nicht genehm sind - unter anderem im Zusammenhang mit Taiwan und den Protesten in Hongkong. Viele Mitarbeiter haben sich mit einer Petition dagegen zur Wehr gesetzt.
Der größte Provider des Vereinigten Königreichs startet mit einem Test zur Unterstützung des verschlüsselten DNS-over-HTTPS (DoH). Der Resolver soll künftig von allen Kunden genutzt werden.