Breitband: Tiefbauplan bietet alles außer höhere Löhne

Das Breitbandbüro des Bundes und die Verbände wollen mehr und bessere Fachkräfte für den Glasfaser-Ausbau. Dafür ist ein Plan entworfen worden, der jedoch eine Frage vernachlässigt.

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Tiefbau im Raum Stuttgart
Tiefbau im Raum Stuttgart (Bild: Deutsche Telekom)

Die Initiative Fachkräfte für den Glasfaserausbau des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammer) und des Breitbandbüros des Bundes hat sich am 18. Dezember 2019 mit einem Appell an die Bundesregierung gewandt. Die erforderlichen Personalkapazitäten in Behörden und Unternehmen seien zu schaffen oder auszubauen, um die Ziele des Breitbandausbaus zu erreichen. Nicht ausreichende Schulungs- und Trainingsmöglichkeiten, mangelnde Attraktivität der Berufsbilder und oftmals fehlende Informationen über Arbeits- und Entwicklungsperspektiven für Arbeiter seien die Problemfelder. Die Frage nach der Bezahlung der Arbeiter wird nicht aufgeworfen.

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Der Mangel an Tiefbaukapazitäten ist ein seit langem bekanntes Problem. Auch die Verlegung der Glasfasern bis zu den Gebäuden sowie im Haus erfordert eine besondere Qualifikation, die in Deutschland noch zu wenig vorhanden ist.

Weiterbildungsangebote für Arbeiter der ausführenden Bauunternehmen müssten weiter in die Fläche gebracht werden, damit der bundesweite Glasfaserausbau gelingen könne. Es sollte daran gearbeitet werden, die betreffenden Berufe insbesondere im Baubereich attraktiver für Jugendliche zu machen.

Insbesondere im Tiefbau besteht ein Fachkräfteengpass. Bei der Gewinnung von Geflüchteten für diesen Bereich sollte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge konkreter unterstützen, ebenso die Arbeitsagenturen bei der Vermittlung.

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Die kommunalen Beschäftigten in unterschiedlichen Verwaltungsbereichen müssten in ausreichendem Umfang vorhanden und entsprechend qualifiziert sein, damit Unternehmen Ansprechpartner auf Augenhöhe hätten.

Die Initiative Fachkräfte für den Glasfaserausbau wurde im Juni 2018 vom DIHK und dem Breitbandbüro des Bundes ins Leben gerufen. In der Initiative engagieren sich neben dem Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) die Verbände BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft), BIngK (Bundesingenieurkammer), BUGLAS (Bundesverband Glasfaseranschluss), FFB (Fachverband Fernmeldebau), Gütegemeinschaft Leitungstiefbau, HDB (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie), rbv (Rohrleitungsbauverband), VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten), VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik), ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke) und ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie).

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