• IT-Karriere:
  • Services:

Datendiebstahl: Facebook warnt eigene Mitarbeiter erst nach zwei Wochen

Nach dem Diebstahl von Festplatten mit unverschlüsselten Gehaltsabrechnungen und persönlichen Daten hat sich Facebook laut einem Medienbericht offenbar sehr viel Zeit gelassen, die betroffenen Mitarbeiter zu informieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo vor der Firmenzentrale von Facebook im kalifornischen Menlo Park
Logo vor der Firmenzentrale von Facebook im kalifornischen Menlo Park (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Rund 29.000 Personen, die 2018 bei Facebook gearbeitet haben, sind möglicherweise von einem Autoeinbruch betroffen. Konkret: Am 17. November 2019 soll ein Dieb aus einem abgestellten Wagen mehrere Festplatten gestohlen haben. Auf denen sollen sich unverschlüsselte Daten mit Gehaltszahlungen und Informationen über Boni und andere persönlichen Informationen befunden haben.

Stellenmarkt
  1. UnternehmerTUM GmbH, Garching/München
  2. Stadtverwaltung Bretten, Bretten

Wo genau das Auto aufgebrochen wurde, ist nicht bekannt. Die Tat müsste aber in der Nähe des Hauptquartiers von Facebook in Menlo Park (Kleinstadt im Silicon Valley) begangen worden sein.

Laut einem Bericht auf Bloomberg sei der Diebstahl erst drei Tage später bemerkt worden. Am 29. November 2019 sei dann klar gewesen, dass dabei auch die Daten der Mitarbeiter abhandengekommen seien.

Die betroffenen Angestellten habe Facebook aber erst am 13. Dezember 2019 informiert. Sie können nun auf Firmenkosten ein zweijähriges Abonnement bei einem Überwachungsdienst für Identitätsdiebstahl abschließen.

Mit den Daten hätte sich bis dahin viel Schaden anrichten lassen. In den Unterlagen seien auch Kontonummern und die letzten vier Ziffern der Sozialversicherungsnummer enthalten. Facebook verteidigt die späte Information der Mitarbeiter damit, dass die Festplatten wohl nur zufällig gestohlen worden seien. Bislang seien die Daten nirgendwo aufgetaucht. Möglicherweise wissen die Diebe gar nicht, was für Material in ihre Hände gelangt sei.

Die Festplatten habe ein Angestellter der Personalabteilung mit sich geführt - was eigentlich nicht erlaubt sei. Auch hier müsste man sich mal die Frage stellen, wie so etwas in einem Konzern wie Facebook, dessen Kerngeschäft ja der Umgang mit Daten ist, passieren kann. Zu Details will sich das Unternehmen nicht äußern. Daten von Mitgliedern auf Facebook sind von dem Diebstahl offensichtlich nicht betroffen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a.Transcend ESD230C 960 GB SSD für 132,90€)
  2. (u. a. LG OLED55E97LA für 1.599 (inkl. 200€ Direktabzug, versandkostenfrei), Samsung...
  3. 18,00€ (bei ubi.com)
  4. 30,00€ (bei ubi.com)

FreiGeistler 16. Dez 2019 / Themenstart

Die beide Facebook gehören.

486dx4-160 15. Dez 2019 / Themenstart

Unternehmen haben keine Moral, sondern ein Ziel: Gewinnmaximierung. Wenn du willst, dass...

Snoozel 15. Dez 2019 / Themenstart

Warum hat ein Mitarbeiter der Personalabteilung überhaupt Zugriff / Exportmöglichkeit auf...

Peal-23 14. Dez 2019 / Themenstart

Sachen gibts die glaubt man einfach nicht also ich biete mal für die Daten ein Euro!!!

Umaru 14. Dez 2019 / Themenstart

Ohne EMP geht da gar nix, man muss einmal komplett neustarten.

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Death Stranding - Fazit

Das Actionspiel Death Stranding schickt uns in eine düstere Welt voller Gefahren - und langer Wanderungen. Das aktuelle Werk von Stardesigner Hideo Kojima erscheint für Playstation 4 und Mitte 2020 für Windows-PC.

Death Stranding - Fazit Video aufrufen
Arbeit: Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
Arbeit
Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen

In Deutschland ist die Zahl der Frauen in IT-Studiengängen und -Berufen viel niedriger als die der Männer. Doch in anderen Ländern sieht es ganz anders aus, etwa im arabischen Raum. Warum?
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  2. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig
  3. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer

Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

IT-Gehälter: Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr
IT-Gehälter
Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr

Wechselt ein ITler in eine andere Branche, sind auf dem gleichen Posten bis zu 1.000 Euro pro Monat mehr drin. Welche Industrien die höchsten und welche die niedrigsten Gehälter zahlen: Wir haben die Antworten auf diese Fragen - auch darauf, wie sich die Einkommen 2020 entwickeln werden.
Von Peter Ilg

  1. Softwareentwickler Der Fachkräftemangel zeigt sich nicht an den Gehältern

    •  /