• IT-Karriere:
  • Services:

Campusnetze: Huawei könnte bei Ausschluss weiter Netzausrüstung verkaufen

Campusnetze könnten in Deutschland ein Bereich sein, den Huawei trotz eines Ausschlusses vom 5G-Markt weiter besetzen könnte. Einzelne Abgeordnete geben nicht auf.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei-Beschäftigter stellt 5G Campus vor
Huawei-Beschäftigter stellt 5G Campus vor (Bild: Huawei/ Screenshot: Golem.de)

Der Telekommunikationsausrüster Huawei könnte im Falle eines Ausschlusses vom deutschen 5G-Markt weiter Technik für Campusnetze anbieten. Das hat ein Sprecher der Bundesnetzagentur Golem.de bestätigt.

Stellenmarkt
  1. SSI SCHÄFER Automation GmbH, Giebelstadt bei Würzburg
  2. Hays AG, Salzgitter Thiede

"Die Regelungen des Kataloges von Sicherheitsanforderungen nach dem Telekommunikationsgesetz betreffen nach geltender Rechtslage öffentliche Telekommunikationsnetze/öffentlich zugängliche Telekommunikationsdienste", sagte Michael Reifenberg Golem.de auf Anfrage. Sofern über 5G-Campusnetze keine öffentlichen Telekommunikationsnetze beziehungsweise keine öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdienste realisiert würden, gelten die Regelungen des 'Kataloges von Sicherheitsanforderungen' nicht.

Die Vergabebedingungen für lokale 5G-Frequenzen im Bereich 3,7 bis 3,8 GHz sind im November in Kraft getreten, sie waren nicht Gegenstand der Mitte Juni zu Ende gegangenen 5G-Auktion.

Die Bundesregierung vergibt seit dem 21. November 2019 gesonderte Mobilfunkfrequenzen, damit Unternehmen unabhängig von öffentlichen Netzen eine eigene 5G-Infrastruktur aufbauen können. Vor allem kleine und mittelständische Betriebe sollen davon profitieren. Laut einem Bericht bewegen sich die Frequenzgebühren je nach Laufzeit und Fläche zwischen 1.600 Euro beispielsweise für einen Bauernhof und 50.000 Euro für eine Fabrik.

Der frühere Bundesminister Norbert Röttgen (CDU) hat sich mit einzelnen SPD-Abgeordneten verbündet, um im Bundestag einen fraktionsübergreifenden Antrag gegen Huawei einzubringen. Bekannte Huawei-Gegner unter den SPD-Abgeordneten sind Metin Hakverdi, Nils Schmid und Jens Zimmermann. Hakverdi ist in der Deutsch-Amerikanischen Parlamentariergruppe und der Atlantik-Brücke aktiv, einer Lobbyorganisation von Politikern, Managern und Journalisten, die die wirtschaftliche und militärische Zusammenarbeit von Deutschland und den USA fördern. Röttgen ist Vorstandsmitglied der Atlantik-Brücke.

Die Grünen wollen den Bundestag schneller zu der Ausrüsterfrage abstimmen lassen. Ein entsprechender Antrag ist für den 20. Dezember geplant. Der Text befindet sich derzeit noch in der Abstimmung. Eine Beschlussfassung durch die Fraktion wird am Dienstagabend erwartet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Ryzen 5 5600X 358,03€)
  2. (u. a. PS5 + HD Kamera für 549,99€)

Kommentator2019 17. Dez 2019

https://www.innovations-report.com/html/reports/information-technology/fraunhofer-ipt-and...

Kommentator2019 17. Dez 2019

Nein, D+EU fördern die europäische Wirtschaft: Klasse und strategisch!

Kommentator2019 17. Dez 2019

Das sehe ich anders


Folgen Sie uns
       


Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte)

Intel leistete in den 70ern Pionierarbeit und wäre dennoch fast gescheitert. Denn ihren bahnbrechenden 4-Bit-Mikroprozessor wurden sie erst gar nicht los.

Warum Intels erste CPU nicht Intel gehörte - (Golem Geschichte) Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /