Google: Chrome 79 warnt vor gehackten Zugangsdaten

Die aktuelle Version 79 von Chrome warnt Nutzer aktiv vor gehackten Zugangsdaten und fordert dazu auf, diese zu ändern. Außerdem wird der Phishing-Schutz deutlich ausgeweitet.

Artikel veröffentlicht am ,
Chrome 79 warnt vor gehackten Zugangsdaten.
Chrome 79 warnt vor gehackten Zugangsdaten. (Bild: Google)

Ähnlich wie der Firefox-Browser warnt auch der Chrome-Browser von Google in seiner aktuellen Version 79 vor gehackten Zugangsdaten. Google hatte diese Warnungen zunächst Anfang dieses Jahres über eine Browsererweiterung bereitgestellt und vor wenigen Wochen auch in die Google-Accounts integriert. Künftig gibt es die Technik also standardmäßig im Browser.

Stellenmarkt
  1. Full Stack Developer (m/w/d) im Bereich Java-Entwicklung
    SG Service IT GmbH, Osnabrück
  2. IT Support Engineer (m/w/d)
    Hirschvogel Holding GmbH, Denklingen
Detailsuche

Die Funktion soll laut Google nach und nach an alle Nutzer ausgerollt werden; zunächst nur an jene, die in dem Browser angemeldet sind. Manuell aktiviert werden kann die Nutzung jedoch über die Option chrome://flags/#password-leak-detection. Um die Nutzerdaten beim Abgleich zu schützen, setzt das Unternehmen auf Hash-Funktionen sowie auf eine Verschlüsselung. Details dazu liefert die Ankündigung im Security-Blog von Google.

Zusätzlich dazu hat Google seinen Safe-Browsing-Schutz gegen Angriffe über Phishing-Webseiten so erweitert, dass dieser auch in Echtzeit nutzbar sein soll. Die für die Initiative genutzte Liste wird bisher nur etwa alle 30 Minuten aktualisiert. Dieses Zeitfenster ist unter Umständen aber immer noch zu groß. Haben Nutzer die Einstellung "Suchanfragen und das Surfen verbessern" aktiviert, vergleicht der Browser die Anfragen auch direkt lokal mit einer sogenannten Safe List. Findet sich die angefragte URL dort nicht, wird unmittelbar die Safe-Browsing-Liste von Google abgefragt.

Der Chrome-Browser nutzt darüber hinaus schon länger eine eingebaute Heuristik, um Nutzer vor der Eingabe ihrer Google-Zugangsdaten auf möglicherweise betrügerischen Webseiten zu warnen. Bisher stand diese Funktion nur bereit, wenn Nutzer ihre Browserhistorie synchronisiert haben; künftig gibt es sie für alle Nutzer, die in Chrome angemeldet sind. Zusätzlich zu dem Google-Account wird diese Warnung außerdem auch für sämtliche Zugangsdaten genutzt, die in Chromes Passwortmanager gespeichert sind.

Golem Akademie
  1. Penetration Testing Fundamentals
    17.-18. Januar 2022, online
  2. Masterclass: Data Science mit Pandas & Python
    22.-23. November 2021, online
  3. CEH Certified Ethical Hacker v11
    8.-12. November 2021, online
Weitere IT-Trainings

Für Entwickler bietet Chrome 79 das WebXR-API für VR-Brillen. Ebenso genutzt werden kann das Wake-Lock-API, mit dem Webseiten dem System signalisieren können, den Bildschirmschoner nicht zu aktivieren - sinnvoll etwa bei Präsentationen. Der Chrome-Browser unterstützt künftig auch das Attribut rendersubtree, mit dem das Rendering des Teils des DOM-Trees zunächst übergangen wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Das nächste große Update für Windows 10 kommt im November

Die Version 21H2 wurde wohl auch wegen Windows 11 etwas nach hinten verschoben. Der Patch soll nun aber im November für Windows 10 kommen.

Microsoft: Das nächste große Update für Windows 10 kommt im November
Artikel
  1. Silence S04: Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt
    Silence S04
    Günstiges Elektroauto mit herausnehmbaren Akku vorgestellt

    Beim Elektroauto Silence S04 kann der Nutzer den Akku selbst wechseln, wenn dieser leergefahren ist.

  2. Arduino und Python: Bastler nimmt Audiokassette als Speichermedium für Retro-PC
    Arduino und Python
    Bastler nimmt Audiokassette als Speichermedium für Retro-PC

    Die Kassette kann nicht nur Lieder speichern, sondern auch Bitmuster. Ein Bastler baut dafür eine Schnittstelle mit 1,5 KBit/s Datenrate.

  3. Bis Ende 2022: VW-Manager müssen wegen Chipkrise Verbrenner fahren
    Bis Ende 2022
    VW-Manager müssen wegen Chipkrise Verbrenner fahren

    2022 werden VWs Manager den Kurs des Unternehmenschefs Herbert Diess nicht fahren können - Elektroautos und Hybride können als Dienstwagen nicht bestellt werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AOC CQ32G2SE/BK 285,70€ • Dell Alienware AW2521H 360 Hz 499€ • Corsair Vengeance RGB PRO SL 64-GB-Kit 3600 253,64€ • DeepCool Castle 360EX 109,90€ • Phanteks Glacier One 240MP 105,89€ • Seagate SSDs & HDDs günstiger • Alternate (u. a. Thermaltake Core P3 TG Snow Ed. 121,89€) [Werbung]
    •  /