Eine neue Malware nutzt die Entwurfsfunktion von Googles E-Mail-Dienst, um Befehle zu empfangen und Daten auszulesen. Wer betroffen ist, lässt sich nur schwer feststellen.
Update Israelische Security-Forscher haben einen neuen Weg für eine Seitenkanalattacke auf PCs gefunden. Mit einem Smartphone und einem Desktoprechner, die beide keine Onlineverbindung haben, können sie ein eingetipptes Passwort mitlesen.
Das World Wide Web Consortium (W3C) empfiehlt offiziell die Verwendung von HTML5, womit die Spezifikation nun offiziell verabschiedet ist. Die Differenzen zwischen W3C und der WHATWG, die HTML5 begann, bleiben aber weiter bestehen.
Die US-Behörde für Militärforschung Darpa hat einen leistungsfähigen Verstärker für Frequenzen von 1 Terahertz gebaut. Damit lässt sich ein neues Frequenzband erschließen, was die derzeitigen Probleme mit verstopften Spektren lösen könnte.
Google entwickelt laut einem Medienbericht medizinische Hardware und Nanopartikel, die die Blutchemie ständig überwachen und auf drohende, gefährliche Krankheiten hinweisen sollen. Kritiker befürchten, dass ein solches System die Patienten verängstigen und zu Fehlbehandlungen führen könne.
Google hat die Gesundheitstracker-App Google Fit nun offiziell in Google Play veröffentlicht. Die Android-Anwendung ist als direkter Konkurrent zu Apple Health entwickelt worden und aggregiert die Sport- und Gesundheitsdaten des Anwenders. Auf die Daten kann auch über das Web zugegriffen werden.
Huawei hat das Honor 6 für den deutschen Markt vorgestellt. Das Full-HD-Smartphone mit Octa-Core-Prozessor hat einen speziellen Akkumodus und soll noch diesen Monat auf den Markt kommen.
Aufbauend auf WebRTC und weiteren Techniken möchte Microsoft Echtzeitkommunikation im Internet Explorer einbauen. Damit könnte Skype in den Browser wandern.
Magic Leap beschreibt sein Lichtfeld-Display als einen sogenannten Wave Guide Reflector Array Projector für Augmented Reality. Winzige, gekrümmte und auf Wunsch transparente Spiegel sollen mit einer Tiefenkamera zusammenarbeiten.
Samsung wird das Geschäft mit LED-Lampen in Deutschland und weiteren Ländern einstellen. Davon betroffen sind auch Produkte, die erst zur Light + Building Frankfurt und auf der vergangenen Ifa in Berlin gezeigt worden sind, wie uns Samsung Deutschland bestätigt hat. Ein Komplettrückzug ist das aber nicht.
Tesla feiert mit seinem Model S einen Achtungserfolg in der Automobilbranche, dem Porsche, Mercedes und Audi nicht mehr tatenlos zusehen wollen. Die deutschen Hersteller planen Elektrofahrzeuge, die dem Tesla S ebenbürtig sein sollen. Doch bis diese auf dem Markt sind, wird noch viel Zeit vergehen.
Keine andere Regel der Computerindustrie wird für beständigen Fortschritt so oft zitiert wie das Moore'sche Gesetz, das zuerst nur für Prozessoren aufgestellt wurde. Doch inzwischen sagt selbst Gordon Moore, dass diese Faustregel bald nicht mehr gelten werde. Dafür gibt es jedoch nicht nur technische Gründe.
Apples Zulieferer GT Advanced Technologies wird kein Saphirglas mehr herstellen und sich darauf konzentrieren, Maschinen zu seiner Herstellung zu verkaufen. Was das für Apples Watch bedeutet, ist nicht bekannt.
Die meisten Verlage haben Google inzwischen das Recht eingeräumt, Verlagsinhalte anzuzeigen. Doch noch sind nicht alle Ansprüche geklärt. Der Axel-Springer-Verlag versucht es jetzt mit einem Spagat.
Eine Art E-Paper-Display auf der Basis eines LCD haben Forscher aus Hongkong entwickelt. Es wird mit Licht beschrieben und braucht für die Anzeige keinen Strom. Es kann sogar dreidimensionale Bilder anzeigen.
Mit einem neuen Adapter lässt sich die aktuelle Kinect für die Xbox One auch am PC nutzen. Gleichzeitig veröffentlicht Microsoft ein neues SDK für die Bewegungs- und Sprachsteuerung und bietet Entwicklern die Möglichkeit, ihre Programme im Store zu verkaufen.
Update Es war kaum anders zu erwarten: Die meisten in der VG Media organisierten Verlage wollen keine verkürzte Darstellung ihrer Links bei Google hinnehmen. Der Konzern lehnte zuvor eine Bitte um "Waffenruhe" ab.
Mit Broadcom hat eines der ersten Unternehmen SoCs für den Einsatz in Modems und Routern für den designierten DSL-Nachfolger G.Fast angekündigt. Die Bausteine eignen sich für ein modernes Gerät mit 802.11ac-WLAN und NAS-Funktionen.
Ein neues Gleichstromhochspannungskabel zwischen Norwegen und Dänemark soll den Austausch von Strom aus erneuerbaren Quellen zwischen beiden Ländern verbessern: Norwegen speichert dänischen Windstrom als Wasserkraft. Deutschland und Großbritannien werden an das System angeschlossen.
Kein Produkt, null Umsätze: Das Startup Magic Leap ist dank Investitionen vor allem durch Google nun rund zwei Milliarden US-Dollar wert. Es arbeitet vermutlich auf Basis von Lichtfeld-Displays an einer Art Augmented-Reality-Gegenstück zu Oculus Rift.
Ein US-Unternehmen hat eine Magnetschwebetechnik entwickelt, die unter anderem den Bau eines Hoverboards ermöglicht. Damit das Board und noch andere Gegenstände schweben, suchen die Gründer Unterstützung per Crowdfunding.
Die Tests des möglichen VDSL2-Nachfolgestandards G.fast bei der Deutschen Telekom gehen weiter. Anders als die Telekom Austria will der deutsche Konzern aber noch wenig dazu sagen.
Update Blackberry hat mit Passport ein interessantes neues Smartphone vorgestellt. Lenovo bereite nach dem Kauf von Motorola Mobility wieder ein Angebot vor, berichtete Benzinga - hat aber seinen eigenen Bericht inzwischen für unwahr erklärt.
Das Visio.M-Projekt will ein ansehnliches und alltagstaugliches Elektrofahrzeug zu einem akzeptablen Preis entwickeln. Das Konsortium hat ein Kleinstfahrzeug vorgestellt, das nur 535 kg wiegt und mit einer Akkuladung 160 km weit fahren soll. Der Fahrspaß soll dabei nicht zu kurz kommen.
Wikileaks hat einen neuen Entwurf des Kapitels zum Schutz immaterieller Güter des transpazifischen Handelsabkommens TPP veröffentlicht. Demnach wollen die USA Urheberrechtsverstöße künftig deutlich schärfer verfolgen. Selbst Cafés könnten sich dann strafbar machen.
Der Chugplug von Lenmar ist ein Zusatzakku für Macbooks. Er wird an das Netzteil des Apple-Notebooks gesteckt und soll so ein Macbook bis zu vier Stunden mit Strom versorgen. Nun ist er auf dem deutschen Markt erhältlich.
Der komplett freie Linux-Grafiktreiber für das Raspberry Pi macht weiter Fortschritte. Inzwischen sei der Code sogar so weit, dass das Fenstersystem X fast stabil laufe, schreibt der Entwickler Eric Anholt.
Für viel Geld geht IBMs Prozessorabteilung rund um die Power-Architektur an Globalfoundries - das heißt aber nicht, dass die ehemalige AMD-Tochter viel bezahlen muss, denn die Kosten trägt vorerst vor allem IBM. Dies hat das Unternehmen nun bestätigt.
Dieser Aufzug soll lange unterwegs sein. Er hält auch nicht im 10. oder 100. Stockwerk, sondern im geostationären Orbit, etwa 36.000 Kilometer über der Erde. Konzepte gibt es viele für einen solchen Aufzug. Ob sie tragfähig sind, ist eine andere Frage.
Das Bundeskartellamt will im Streit um das Leistungsschutzrecht derzeit nicht aktiv werden. Was die Verlage empört, will sich Google nun schriftlich bestätigen lassen.
Dass die US-Geheimdienste eng mit der Privatwirtschaft verflochten sind, ist kein Geheimnis. Das nebenberufliche Engagement eines hochrangigen Beamten bei seinem Ex-Chef Alexander geht nun aber selbst der NSA zu weit.
Black Hat Europe 2014 Forscher von iSec präsentieren auf der Black Hat eine neue Methode, um in Computerspielen zu cheaten. Außerdem fanden sie verschiedene Sicherheitslücken in Anti-Cheat-Systemen.
Schnelles Internet auf dem Land könne über das bestehende Kupferkabel und DSL in die Haushalte kommen. "Wenn die Standardisierung gelingt, dann werden wir Ende des nächsten Jahres 300 MBit/s über Kupfer anbieten können", erklärt der Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent über G.fast.
Black Hat Europe 2014 Sicherheitsexperten ist es gelungen, in Spanien eingesetzte intelligente Stromzähler zu hacken. Damit könnten sie den Strom abschalten, den Zähler manipulieren oder dort Malware installieren.
Black Hat Europe 2014 Chinesischen Forschern ist es gelungen, mit einer relativ simplen Methode zahlreiche Use-after-Free-Fehler im Internet Explorer zu finden. Einem der Forscher wurde die Einreise in die EU zur Black-Hat-Konferenz verwehrt.
Der Leiter der US-Bundespolizei FBI, James B. Comey, lehnt die neuen Verschlüsselungstechnologien ab. Von Tech-Unternehmen wie Apple und Google fordert er, Überwachungsmöglichkeiten für seine Ermittler einzubauen.
Update Die neue OpenSSL-Version 1.0.1j behebt drei Sicherheitslücken und unterstützt das SCSV-Protokoll, das als Reaktion auf den Poodle-Angriff eingebaut wurde. Die Unterstützung von OpenSSL 0.9.8 läuft aus.
Black Hat Europe 2014 Sicherheitsforscher Jose Selvi präsentiert einen Angriff auf das HTTPS-Absicherungsverfahren Strict Transport Security (HSTS). Dabei schickt er das System in die Zukunft - mittels eines Angriffs auf das NTP-Protokoll.
Black Hat Europe 2014 Krypto-Legende Adi Shamir hat auf der Black Hat Europe eine Methode präsentiert, um mittels eines Scanners mit einem vom Netz isolierten Computer zu kommunizieren.
G.fast funktioniert im Kupfernetz und bringt 520 MBit/s im Download und rund 110 MBit/s im Upload. Das hat die Telekom Austria bewiesen und will die Technik breit einsetzen. Die Deutsche Telekom beginnt erst mit Vectoring und bietet 100 MBit/s im Download.
Kazam hat das Tornado 348 vorgestellt: Das 5 Millimeter flache Android-Smartphone wird mit einem langsamen Mediatek-Octacore ohne LTE ausgeliefert. Das 4,8-Zoll-OLED-Display tauscht Kazam einmalig kostenlos aus, wenn es kaputt gehen sollte.
Apple und Facebook wollen ihren Mitarbeiterinnen das Einfrieren von Eizellen bezahlen. Vertretern von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Deutschland geht das zu weit.
Eine wenige Nanometer dicke Kupferschicht soll Akkubrände verhindern: Sie dient als Warnsystem, das rechtzeitig erkennt, wenn ein Kurzschluss droht. Der Akku kann ausgetauscht werden, bevor er Feuer fangen kann.
Das Armaturenbrett des Elektroautos Tesla Model S hält einige Überraschungen bereit. IHS iSuppli hat das mit Computertechnik vollgestopfte Bauteil auseinandergenommen. Tesla musste viele Elektronikkomponenten selbst bauen, weil es dafür keine Standardlösungen gab.
Das US-Startup Databricks hat einen neuen Rekord in der Berechnung von Daten aufgestellt. Die Computer der Firma ordneten 100 Terabyte in nur 23 Minuten. Zuvor hatte Yahoo den Rekord gehalten.
Audi will vor dem Start des letzten DTM-Laufs am Wochenende ein Konzeptauto fahrerlos eine schnelle Runde auf dem Hockenheimring fahren lassen. Das Auto entspricht weitgehend dem Serienstandard. Navigiert wird nicht nur per GPS, sondern auch mit einer Bilderkennung.
Eine Lücke in einem uralten SSL-Protokoll gefährdet die Sicherheit von Netzverbindungen. Poodle ist jedoch auch mit modernen Browsern ausnutzbar. Dafür sorgt ein Workaround, mit dem sich alte Protokollversionen erzwingen lassen.