Sony: Smartwatch mit Armband aus E-Paper geplant

E-Paper wird bei Smartwatches schon eingesetzt - aber nur als Ersatz für das Zifferblatt. Sony will einem Bericht zufolge nun auch einen Teil des Uhrenarmbands als Display nutzen, um so ein Grundproblem der Uhren zu beseitigen.

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Die FES-Watch besitzt ebenfalls ein E-Ink-Display auf dem Armband.
Die FES-Watch besitzt ebenfalls ein E-Ink-Display auf dem Armband. (Bild: FES)

Sony will laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg eine Smartwatch auf den Markt bringen, bei der ein E-Paper-Display verwendet wird. So etwas gibt es zwar schon in Form der Pebble-Uhr, doch Sony will noch einen Schritt weiter gehen und auch das Uhrenarmband als Display nutzen.

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Damit soll die Anzeigefläche der Smartwatch und damit auch die Ablesbarkeit verbessert werden. Noch ist nicht klar, ob Sony ein Graustufen- oder ein Farbdisplay verwenden will.

Bei der neuen Smartwatch wolle Sony eher Wert auf ein modisches Äußeres als auf bahnbrechende Technik setzen, heißt es in dem Bericht, der sich auf Branchenkenner stützt. Angeblich ist die Entwicklung der neuen Uhr eines der ersten Projekte des Innovationszentrums, das Sony-Chef Kazuo Hirai gegründet hat. Es soll für Sony innovative Produkte entwickeln, die das Wachstum des Unternehmens voranbringen. Hirai will damit an die früheren Erfolge von Walkman, Trinitron-Bildröhren und Playstation anknüpfen.

Viele interessieren sich für Smartwatches - nur wenige kaufen sie

Bislang haben sich Smartwatches noch nicht durchsetzen können, obwohl sich die potenziellen Kunden dafür interessieren. Laut einer repräsentativen Studie des Branchenverbandes Bitkom vom August 2014 interessiert sich ungefähr jeder dritte Deutsche für eine smarte Armbanduhr. 13 Prozent sind sich bereits sicher, ein solches Gerät nutzen zu wollen. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren ist sogar fast jeder Zweite (49 Prozent) interessiert, rund jeder Vierte (23 Prozent) ist schon fest entschlossen, künftig eine Smartwatch zu nutzen. Hauptzielgruppe sind Männer: Von ihnen geben 39 Prozent an, ein solches Produkt auf jeden Fall oder wahrscheinlich nutzen zu wollen. Bei den Frauen sind es nur 23 Prozent.

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Im Durchschnitt würden die Interessenten rund 87 Euro für eine Smartwatch ausgeben. 29 Prozent würden aber auch mehr als 100 Euro investieren.

Sollte sich das als wahr erweisen, könnte Sony mit einer günstigen E-Paper-Uhr das Richtige machen. Derzeit kosten Smartwatches im Schnitt eher 200 Euro und dienen meist nur als Zweitdisplays für Smartphones, mit denen sie per Bluetooth verbunden sind. Sie zeigen neue Anrufe, SMS und E-Mails an und können teilweise auch darauf reagieren. Darüber hinaus sind in neueren Uhren meist Pulsmesser und Schrittzähler eingebaut, die ihre Daten ebenfalls zur Auswertung an das gekoppelte Smartphone weitergeben können.

Weitere E-Ink-Uhren in Planung

Interessanterweise wird mit der FES Watch gerade ein Uhrenmodell per Crowdfunding finanziert, das ebenfalls E-Paper auf dem Zifferblatt und dem Uhrenband verwendet. Die FES Uhr ist keine Smartwatch im herkömmlichen Sinne - zumindest auf dem Armband wird das Display nur aus modischen Gründen eingesetzt, um unterschiedliche Muster darzustellen.

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katze_sonne 29. Nov 2014

Naja, wobei das gerade ein doofes Beispiel ist :D Denn auch bei der Pebble soll die...

Hotohori 27. Nov 2014

Punkt für dich. ;D

GrandmasterA 27. Nov 2014

Ich kann das :) http://www.youtube.com/watch?v=NTkxqAG1i9U

TrollNo1 27. Nov 2014

Beim Smartphone ist der Mehrwert aber sehr groß. Da lädt man es eben jeden Abend. Bei der...



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