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Objekterkennung: Drohne mit Android und Zielverfolgung

Eine Drohne, die einem markierten Objekt folgt - das hört sich nach einer bedrohlichen Science-Fiction-Idee an. Mit Hilfe einer Bilderkennung und Android sollen jedoch nur schöne Luftbilder aufgenommen werden. Die Drohne Mind4 soll sogar auf Gesten des Besitzers reagieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Drohne Mind4 von Airmind
Drohne Mind4 von Airmind (Bild: Kickstarter)

Die kleine Drohne Mind4 von Airmind soll mit Hilfe ihrer Kamera erkennen, wohin sich ihr Besitzer oder ein anderes markiertes Objektiv bewegt und automatisch Luftaufnahmen anfertigen. Die auf Android basierende Drohne wird über Kickstarter finanziert.

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Der Quadcopter Mind4 arbeitet mit einem Smartphone oder Tablet zusammen, auf dessen Bildschirm der Pilot am Boden ein Objekt markiert, das die Kamera gerade aufnimmt. Der Zielverfolgungsmodus sorgt dafür, dass die Drohne, die eine zweite Kamera unter ihrem Rumpf trägt, dem Objekt folgt, auch wenn dieses sich bewegt. So sollen Luftaufnahmen beispielsweise beim Sport oder von Tieren aus einer ungewöhnlichen Perspektive möglich werden.

  • Objektmarkierung in Mind4 (Bild: Airmind)
  • Markiertes Objekt in der Smartphone-App  (Bild: Airmind)
  • Mind4 (Bild: Airmind)
  • Markiertes Objekt in der Smartphone-App  (Bild: Airmind)
  • Markiertes Objekt in der Smartphone-App  (Bild: Airmind)
Objektmarkierung in Mind4 (Bild: Airmind)

Eine Objekterkennung und -verfolgung ist an sich nichts Neues. Digitalkameras können das in Verbindung mit dem Autofokus schon lange, während bei Drohnen bislang vor allem auf GPS gesetzt wurde. Das funktioniert in Innenräumen aber nicht zuverlässig und macht es erforderlich, dass der Benutzer einen GPS-Empfänger mit Sendeeinheit mit sich führt, dessen Daten zur Drohne geschickt werden müssen.

Derartige Lösungen sind teuer und fehlerträchtig. Das soll bei der Mind4 nach Angaben der Entwickler anders sein. Dort wird lediglich auf Software gesetzt. Eine Hinderniserkennung fehlt jedoch - die Drohne erkennt nicht, wenn ihr ein Ast in den Weg kommt. Ein Einsatz muss daher wohl überlegt sein.

Darüber hinaus soll Mind4 auf Gesten reagieren und beispielsweise mit einem Fingerzeig landen, fotografieren oder an einer Stelle schweben. Die Drohne ist mit 400 x 400 x 100 mm recht klein und wiegt 960 Gramm. Sie soll eine maximale Geschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde erreichen und mit ihrem 5.000-Milliamperestunden-Akku rund 20 Minuten fliegen können. Mit an Bord ist ein Quadcore-Prozessor mit 2 GHz Taktfrequenz sowie 2 GByte RAM und 6 GByte Flash-Speicher, der sich auf 128 GByte ausbauen lässt. Die Kommunikation soll über WLAN mit dem Smartphone erfolgen. Neue Flugmanöver für die unterschiedlichsten Filmmotive soll der Besitzer sich als Programme herunterladen und auf die Drohne aufspielen können.

Einen funktionsfähigen Prototypen gibt es bereits. Die weitere Finanzierung soll über Kickstarter passieren. Die Kampagne läuft noch bis zum 23. Dezember 2014 und muss 100.000 US-Dollar einbringen, damit die Produktion möglich wird. Eine Drohne kostet rund 900 US-Dollar plus Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren.

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.headcrash 24. Nov 2014

Na für das Geld muss die dann aber auch nicht zurückverfolgbar sein. ^^

.headcrash 24. Nov 2014

Das ganze dann auch bitte an Ein- und Ausgängen von Haltestellen, Bahnhöfen, großen...

.headcrash 24. Nov 2014

Ich denke mal die Gopro ist nur fürs filmen, Du kannst genauso gut auch irgend ne andere...

esei 24. Nov 2014

Ja und? Das ist einfach nicht korrekt, der TE hat schon Recht. Ein Akku hat keine 5000...


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