Patentstreit: Samsung fordert Importverbot für Nvidia-GPUs

Vor der International Trade Commission verlangt Samsung einen Importstopp für GPUs von Nvidia. Die Klage ist ein weiterer Eskalationsschritt in einem Patentstreit, in dem es auch um Galaxy-Smartphones und Exynos-Prozessoren geht.

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Nvidia auf einer Messe
Nvidia auf einer Messe (Bild: Mandy Cheng/AFP/GettyImages)

Der aus Südkorea stammende Konzern Samsung verlangt von der Internationalen Handelskommission in Washington ein Importverbot für GPUs von Nvidia in die USA. Das meldet die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Bezug auf die Webseite der Handelskommission. Samsung und Nvidia streiten sich bereits seit längerem um Patente. Es geht um grundlegende Grafiktechnologien, die Samsung etwa in den Smartphones seiner Galaxy-Reihe und den Exynos-Prozessoren verwendet. Nvidia verwendet diese Technik auch, in seinem Shield-Tablet sowie allgemein in GPUs. Samsung sieht das als Patentverletzung an.

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Zusätzlich hat Samsung Anfang November 2014 eine Klage gegen Nvidia eingereicht, weil die Firma verzerrte und geschönte Benchmarks von der 32-Bit-Version des Tegra K1 im Shield-Tablet veröffentlicht haben soll. Der Zwist wurde im September 2014 durch Nvidia begonnen. Die Firma hatte damals vor der Handelskommission gegen Samsung und Qualcomm geklagt.

Das Verfahren erinnert zum derzeitigen Stand an das bei derlei Patentstreitigkeiten übliche Prozedere der Klage und Gegenklage. Beide Unternehmen werfen sich dabei normalerweise gegenseitig Verletzungen der geschützten Erfindungen vor. Meist einigen sich die Kontrahenten schließlich außergerichtlich auf einen Vergleich. Größte Gewinner sind oft die jeweiligen Anwaltskanzleien.

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