Nach dem Start von AMDs neuer A-Serie mit Trinity-Architektur für Desktop-PCs sind die Chips bei deutschen Versendern gut verfügbar und sehr günstig. Auch die Mainboards sind günstig, aber bisher sehr schlecht lieferbar.
Schon ab rund 100 Euro gibt es nun bei AMD einen Quad-Core mit integrierter Grafik, die Intels HD Graphics schlägt. Bei der CPU-Performance gelten jedoch die Einschränkungen der Bulldozer-Architektur, und auch besonders sparsam sind die Trinitys für den Sockel FM2 nicht.
Mit dem Projekt Sumatra will Oracle die Beschleunigung von Java-Code durch GPUs stark vereinfachen. Ein erster Partner ist mit AMD bereits gefunden, das bereits früher einen ähnlichen, aber komplizierteren Ansatz verfolgte.
Die mehrfach verschobenen und für PC-Hersteller schon erhältlichen Prozessoren mit Grafikkern der neuen A-Serie von AMD kommen bald auf den Markt. Wann genau und wie schnell der CPU-Teil ist, will der Chiphersteller noch geheim halten.
Der Steam-Client für Ubuntu startet in die Betatestphase. Zunächst können nur Angestellte von Valve teilnehmen, ab Oktober sollen aber auch externe Nutzer dran sein.
Der Marktstart für AMDs Trinity-CPUs für Desktop-PCs erfolgt in einigen Wochen, und nun sind die ersten Preise durchgesickert. Bereits ab 60 US-Dollar gibt es die Prozessoren mit Grafikkern, auch die Versionen mit vier Integer-Kernen werden günstig.
AMD hat John Gustafson als neuen Chefarchitekten für seine Grafikprodukte Radeon und Firepro verpflichtet. Gustafson kommt von Intel und ist vor allem durch das von ihm geprägte Gustafsons-Gesetz zur Parallelisierung bekannt.
Anwender des proprietären AMD-Catalyst-Treibers können den KDE-Fenstermanager KWin nun auch mit dem OpenGL-2-Backend nutzen. Mit KWin 4.10 wird dies als Standard-Backend genutzt.
Update Powercolors neue High-End-Grafikkarte Devil 13 HD7990 ist die erste der neuen Dual-GPU-Karten Radeon HD 7990. Für die Übertaktung auf 1 GHz nutzt Powercolor ein zweites Bios.
Der Compositing Manager Compiz erhält Code für die Unterstützung von OpenGL ES. Noch funktionieren nicht alle Plugins, sie sollen bei Bedarf angepasst werden. Compiz kommt unter anderem mit Ubuntus Unity-Desktop zum Einsatz.
Update Die Grafikkarten Radeon HD 7850, 7870 und 7950 sind billiger geworden. AMD hat die Preisempfehlungen gesenkt, deutsche Hardwareversender haben sie unmittelbar wiedergegeben. Der Einstiegspreis für die Serie 7800 liegt nur noch bei rund 180 Euro.
Gamescom 2012 John Carmack unterstützt sie, auf Kickstarter hat sie die Finanzierung schon lange geschafft - jetzt war ein Prototyp des VR-Headsets Oculus Rift in Köln. Golem.de hat das Head Mounted Display ausprobiert und mit den Entwicklern gesprochen.
Mit der aktuellen Version 12.8 seiner Catalyst-Treiber hat AMD ein einziges Paket für Windows Vista, 7 und 8 erstellt. Die Bugfixes betreffen Crossfire-Konfigurationen und den altbekannten Fehler schwarzer Ränder bei HDMI-Fernsehern.
Mit dem Exynos 5 Dual hat Samsung einen neuen High-End-Prozessor für Smartphones vorgestellt. Er basiert auf ARMs Cortex-A15, läuft mit 1,7 GHz und unterstützt Auflösungen von 2.560 x 1.600 Pixeln.
Einer asiatischen Roadmap zufolge will Intel im dritten und vierten Quartal des Jahres 2012 neue Quad-Core-CPUs für Notebooks vorstellen. Erst danach erscheinen auch schnellere Dual-Cores, Prozessoren mit Haswell-Architektur erst im zweiten Quartal 2013.
Der Preis scheint extrem, dennoch ist das Interesse von Workstation-Herstellern groß. Nvidia hat auf der Siggraph professionelle Karten mit der GPU GK110 vorgestellt. Sie kommen ab Oktober 2012 auf den Markt.
ARM hat eine zweite Generation seiner GPU-Serie Mali-T600 für Smartphones und Tablets veröffentlicht. Die Chips sollen mindestens 50 Prozent mehr Grafikleistung bieten als das Vorgängermodell. Das Spitzenmodell verfügt über maximal 8 Kerne.
Rund 20 Jahre nach der Veröffentlichung von OpenGL 1.0 gibt es den lizenzfreien 3D-Standard ab sofort in der Version 4.3, die einige neue Funktionen enthält. Nvidia hat bereits erste Beta-Treiber veröffentlicht.
Die Khronos Group hat die Spezifikation für OpenGL ES 3.0 vorgelegt. Die neue Generation der Grafikschnittstellen für Smartphones und Tablets umfasst neue Funktionen und soll die Portabilität verbessern.
Acer, Intel, Qualcomm und Singtel-Optus arbeiten gemeinsam mit Futuremark an einem neuen Benchmark für Tablets und Smartphones auf Basis von Android. Die Ergebnisse des 3DMark für Android sollen nach Angaben der Entwickler mit denen der Windows-Version vergleichbar sein.
Nicht nur High-End-GPUs im Desktop-Bereich können der CPU Rechenarbeit abnehmen, das will ARM mit seiner GPU Mali-T604 beweisen und lässt sie von der Khronos Group für OpenCL 1.1 zertifizieren.
Das Valve Linux Team hat ein paar Tests mit Left 4 Dead 2 unter Linux vorgenommen. Während die ersten Builds nur 6 FPS erreichten, sind aktuelle Builds des Spiels nun in der Lage, Windows-Varianten zu überholen.
Mit einigen Verbesserungen an RC6 sowie zahlreichen Bugfixes im Mesa-Paket hat Intel die Version 12.07 seines freien Grafiktreibers für Linux veröffentlicht. Neu ist die Unterstützung für SNA und Glamor 2D.
Nvidia hat seine neue DirectX-11-Grafikdemo "A New Dawn" als ausführbare Datei veröffentlicht. Zuvor gab es die aufwendig berechnete Elfe nur in einem Video zu sehen.
Linus Torvalds hat den Linux-Kernel 3.5 freigegeben. Ein neuer Scheduler soll den Netzwerkverkehr weiter optimieren. Hinzugekommen sind auch neue Grafiktreiber.
Was deutsche Versender schon vorweggenommen haben, bestätigt nun AMD: Einige Grafikkarten der Serie Radeon HD 7000 sind im Preis gesenkt worden. Auch Modelle der Oberklasse wie die Radeon HD 7870 sind nun für unter 300 Euro erhältlich.
Unter dem Namen "Team Apollo" hat eine Hackergruppe einen Teil der Anwenderdaten veröffentlicht, die bei einem Einbruch in Nvidias Server erbeutet wurden. Die Daten lassen Nvidias bisherige Aussagen zur Sicherheit der Informationen zweifelhaft erscheinen.
Nach einem Angriff von Hackern, bei dem auch Benutzerdaten erbeutet wurden, hat Nvidia Teile seiner Onlinecommunity vom Netz genommen. Passwörter wurden nach Angaben des Unternehmens nicht unverschlüsselt gespeichert.
1.7.9-jumbo-6 lautet die aktuelle Versionsnummer des Passwortknackers John the Ripper. Es soll sich laut Entwickler um das größte Update bisher handeln. Mit Hilfe von GPUs lassen sich beispielsweise WPA-PSK-Passwörter offenlegen.
AMD hat die WHQL-geprüfte Version des Catalyst 12.6 freigegeben und eine Betaversion des Treibers Catalyst 12.7 veröffentlicht. Damit lässt sich Antialiasing in Diablo 3 auf Radeon-Karten nutzen. Außerdem ist der Treiber mit Skyrim bis zu 25 Prozent schneller.
Nvidia hat einen von Microsoft voll getesteten Grafiktreiber für Windows 8 veröffentlicht. Die Version 302.82 arbeitet nun auch mit stereoskopischem 3D korrekt mit dem neuen Betriebssystem, macht aber auf der Karte GT 520 noch Probleme.
Statt Jahren für das Design eines modernen Prozessors sollen künftig nur noch wenige Monate vergehen. Das schlagen US-Forscher in einer wissenschaftlichen Arbeit vor, die unter anderem von IBM und Intel finanziert wurde.
Sony will seine Produktion von CMOS-Bildsensoren für Smartphones und Tablets massiv ausbauen. 80 Milliarden Yen gehen in eine Fabrik in Nagasaki, wo auch neue Technologien entstehen sollen.
Futuremark hat ein Video veröffentlicht, das eine Szene aus der nächsten Version des 3DMark zeigt. Der Benchmark soll nach Windows 8 auf den Markt kommen und Funktionen von DirectX-9, 10 und 11 testen können.
Nach einem halben Jahr legt AMD nach: Die Radeon HD 7970 GHz Edition kommt im Test näher an die GTX-680 heran - und mehr. Das erkauft sich AMD mit höherer Leistungsaufnahme durch "Powertune with Boost", das den Takt und die Spannung der GPU steigern kann.
Nvidia tut zu wenig für Linux, profitiert aber davon, schimpfte Linus Torvalds. Aber nur gegen Nvidia wegen seiner proprietären Treiber zu wüten, ist falsch.
Intel hat in Hamburg den künftigen Produktnamen der Many-Core-Karte Knights Corner bekanntgegeben. Als Xeon Phi soll der Beschleuniger Anfang 2013 auf den Markt kommen. Eine Karte mit rund 50 Kernen erreicht nun auch im Linpack-Benchmark 1 Teraflops.
In einer Rede im finnischen Otaniemi hat Linus Torvalds den Grafikkartenhersteller Nvidia als "die schlimmste Firma" bei der Zusammenarbeit mit Linux bezeichnet.
AMDs "Radeon HD 7970 GHZ-Edition" dürfte bald offiziell vorgestellt werden. AMDs Technikchef Mark Papermaster zeigte eine der neuen High-End-Grafikkarten während seiner ADFS-2012-Keynote.
Auf seiner jährlichen Investorenkonferenz hat TSMC erklärt, dass die Nachfrage nach Chips mit 28 Nanometern Strukturbreite noch bis zum Ende des Jahres 2012 die Produktionskapazitäten übersteigen wird. Moderne Grafikkarten bleiben damit wohl anhaltend teuer.
Der Chipentwickler ARM hat einen Ausblick auf die für 2013 vorgesehenen Grafikarchitekturen von Smartphones und Tablets gegeben. Schon in der Mittelklasse der Geräte soll sich dann die Grafikleistung mit dem Mali-450 verdoppeln.
AMD hat mit der FirePro W600 seine erste Grafikkarte für Geschäftskunden mit einer 28-Nanometer-GPU angekündigt. Die Karte ist recht sparsam, belegt nur einen PCIe-Slot und ist vor allem auf Mehrschirmanwendungen und Display-Walls ausgelegt.
Die Chiphersteller und -entwickler AMD, ARM, Imagination Technologies, Mediatek und Texas Instruments schließen sich in der Heterogeneous System Architecture (HSA) Foundation zusammen. Gemeinsam wollen sie für einen auf Standards basierenden Ansatz für heterogene Computersysteme eintreten.
Noch im Juni 2012 plant AMD unbestätigten Angaben zufolge eine Neuauflage der Radeon HD 7970, bei der die GPU über 1 GHz erreichen soll. Auf Basis dieser GPU namens Tahiti 2 soll dann auch die verspätete Radeon HD 7990 erscheinen.
Nvidia hat eine neue Version seiner zehn Jahre alten Dawn-Grafikdemo veröffentlicht. In New Dawn ist die leicht bekleidete Elfe um einiges detailreicher geworden - ebenso wie ihre Umwelt.
Computex 2012 Was AMD noch nicht geschafft hat, will Powercolor bauen: Eine Grafikkarte mit zwei Tahiti-GPUs, die zwei Radeon HD 7970 entspricht. Doch noch gibt es bei der "Devil 13" einige Inkompatibilitäten zu überwinden.