OpenGL ES 3.0: 3D-Grafik der nächsten Generation von Smartphones

OpenGL ES 3.0 ist abwärtskompatibel zu OpenGL ES 2.0, so dass Apps die neuen Funktionen nach und nach verwenden können. Neue Funktionen wurden aus OpenGL 3.3 und 4.2 übernommen, darunter Occlusion Queries, Transform Feedback(öffnet im neuen Fenster) , Instanced Rendering und Unterstützung für vier und mehr Renderziele. Das soll das Rendering GPU-beschleunigter 3D-Grafik effizienter machen. Beispielsweise ermöglichen es die Occlusion Queries festzustellen, ob Pixel durch andere verdeckt sind, so dass sie gegebenenfalls gar nicht berechnet werden müssen. Mit Instanced Rendering könne mehrere Instanzen mit einem Aufruf gerendert werden.

Zudem unterstützt OpenGL ES 3.0 standardmäßig die Texturkompression nach ETC2/EAC, damit nicht für jede Plattform andere Texturen bereitgehalten werden müssen. Gleiches gilt für OpenGL 4.3. Auch die Shader-Sprache GLSL ES wurde überarbeitet und unterstützt Integer- und Gleitkommaoperationen mit 32 Bit. Zudem garantiert OpenGL Es 3.0 unter anderem Unterstützung für Gleitkommatexturen, Tiefentexturen und Vertex-Texturen.
Innerhalb der nächsten sechs Monate sollen Konformitätstests für OpenGL ES 3.0 vorliegen, an denen sich dann Implementierungen orientieren können.
Die Spezifikation von OpenGL ES 3.0 steht unter khronos.org/registry/gles(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung.