Abo
  • Services:

Grafikdemo New Dawn: Nvidias Elfe ist zurück

Nvidia hat eine neue Version seiner zehn Jahre alten Dawn-Grafikdemo veröffentlicht. In New Dawn ist die leicht bekleidete Elfe um einiges detailreicher geworden - ebenso wie ihre Umwelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Nvidias Grafikdemo New Dawn zeigt eine hübschere Elfe.
Nvidias Grafikdemo New Dawn zeigt eine hübschere Elfe. (Bild: Nvidia)

Nvidias Elfe Dawn ist wieder da. In der Grafikdemo New Dawn will der Grafikkartenhersteller zeigen, was die aktuellen Kepler-basierten GPUs zu leisten vermögen. Bei ihrem ersten Auftritt im Jahr 2002 sollte Dawn auf der damals neuen Geforce-FX-Hardware erstmals eine detaillierte, kurvenreiche Darstellung einer Person mit lebensnaher Mimik demonstrieren.

Stellenmarkt
  1. NORMA Group Holding GmbH, Maintal bei Frankfurt am Main
  2. BWI GmbH, Nürnberg, München

Die Mimik ist zwar wegen der zu stark durchblitzenden Zähne auch 2012 immer noch nicht ganz überzeugend, doch die Dawn von heute nutzt nicht nur ein Vielfaches an Polygonen, sondern zusätzlich auch DirectX-11-Tessellation. Dawns Haut hat durch Sub-Surface Scattering einen weicheren Glanz, sie reflektiert das Umgebungslicht - menschliche Haut nachzuahmen, ist laut Nvidia eine der schwierigsten Aufgaben. Auch ihre kurz gebliebenen, aber nun im Wind wehenden und glänzenden Haare sehen natürlicher aus.

Dawn (2002)New Dawn (2012)
EnvironmentEnvironment cube mapFull 3D environment with undergrowth, trees and living vines
Environment Complexity7.000 triangles4 million triangles
SkinTexture map, Detail maps, Rim based lightingTexture map, Detail maps, Skin oil reflectance maps, Multi-Layered Subsurface scattering
Hair1.700 strands, static40.000 tessellated strands, physically animated
LightingEnvironment-based lightingEnvironment-based lighting, Local dynamic lights
ShadowsNonePerspective shadow maps, Screen space ambient occlusion
Post Processing NoneDepth-of-field rendering, Hexagonal bokeh filter, Filmic post processing
AntialiasingNoneFXAA
Default Resolution1024 x 7681920 x 1080
Target HardwareGeForce FX 5800 UltraGeForce GTX 670 SLI
Nvidias Vergleichstabelle zu den Dawn-Grafikdemos

Die Umgebung spielt nun auch eine größere Rolle: Die Elfe sitzt in einem knorrigen Baum in einem Wald voller Farne und anderer Gewächse, nicht in einer simplen sechsseitigen Cube-Map. Ein Kleid mit aufwendiger Textilsimulation hat Nvidia der Elfe auch 2012 nicht spendiert, sie bleibt im hautengen Badeanzug. Der dürfte aber auch ein Grund für die Popularität von Dawn sein.

  • New Dawn - Screenshot aus Nvidias neuer Kepler- Grafikdemo (Bild: Nvidia)
  • New Dawn - Screenshot aus Nvidias neuer Kepler- Grafikdemo (Bild: Nvidia)
  • New Dawn - Screenshot aus Nvidias neuer Kepler- Grafikdemo (Bild: Nvidia)
  • New Dawn - Screenshot aus Nvidias neuer Kepler- Grafikdemo (Bild: Nvidia)
  • New Dawn - Screenshot aus Nvidias neuer Kepler- Grafikdemo (Bild: Nvidia)
New Dawn - Screenshot aus Nvidias neuer Kepler- Grafikdemo (Bild: Nvidia)

Nach Dawn folgten die Nalu- und die Adrianne-Curry-Demo. Bei der Nalu-Demo ging es um die Simulation von Haar, bei der Adrianne Curry um eine realistischere Darstellung von Haut. New Dawn soll alle drei Aspekte vereinen. Da sie für die Demonstration der Leistung von Nvidias Dual-GPU-Karte Geforce GTX 690 entwickelt wurde, sollten zum Ausführen der Demo auch zwei GPUs der Geforce-GTX-600-Serie in Kombination mit mindestens einem Dual-Core-Prozessor verwendet werden.

Nvidia erklärt im eigenen Blog, dass New Dawn im Vergleich mit Dawn nicht zehnmal besser aussehe, doch aus Sicht von Spieleentwicklern ist sie deutlich praktikabler umzusetzen. "Es gibt keine unzumutbaren Abstriche, etwa wie den Verzicht auf die Umgebung und die Konzentration der GPU auf nur eine einzelne Figur. Die neue Dawn lebt in einer Welt, die so umfangreich und komplex wie sie selbst ist", so Nvidia-Mitarbeiter James Wang. "Lasst uns hoffen, dass Spiele es ihr schnell nachtun."

 
Video: Dawn - Nvidia-Grafikdemo aus dem Jahr 2002

Eine New-Dawn-Demo zum Herunterladen soll noch im Juni 2012 auf Geforce.com veröffentlicht werden, bisher gibt es nur ein Video. Die Demo läuft unter Windows 7 und Vista.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. ab je 2,49€ kaufen
  2. 9,99€
  3. (u. a. Outlander, House of Cards)

gg 07. Jun 2012

nö - sicher nicht - Freaks haben doch so lange fettige Haare .... zu einem Rossschwanz...

gg 07. Jun 2012

also die Grafik haut mich nicht vom Sockel .... alles andere als realistisch ...

Anonymer Nutzer 06. Jun 2012

Die Falten fehlen und würden dem ganzen erst die Krone aufsetzen. So hätte die Figur...

YoungManKlaus 06. Jun 2012

mich erinnert sie ja irgendwie an ne schlechte versi des mädls aus der kara demo ...

Starman83 06. Jun 2012

Ich erinnere mich noch an die erste Dawn-Demo, die ich damals als gecrackte Version auf...


Folgen Sie uns
       


Android 9 - Test

Wir haben das neue Android 9 getestet.

Android 9 - Test Video aufrufen
IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

    •  /