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Knight Coner, der jetzt Xeon Phi heißt
Knight Coner, der jetzt Xeon Phi heißt (Bild: Intel)

Intel: Aus Larrabee wird Xeon Phi mit 1 Teraflops

Knight Coner, der jetzt Xeon Phi heißt
Knight Coner, der jetzt Xeon Phi heißt (Bild: Intel)

Intel hat in Hamburg den künftigen Produktnamen der Many-Core-Karte Knights Corner bekanntgegeben. Als Xeon Phi soll der Beschleuniger Anfang 2013 auf den Markt kommen. Eine Karte mit rund 50 Kernen erreicht nun auch im Linpack-Benchmark 1 Teraflops.

Intel hat seine 2011 umstrittene Vorführung der MIC-Architektur unter realistischeren Bedingungen wiederholt. Diesmal kam der auch für die Top-500-Liste der schnellsten Supercomputer verwendete Benchmark Linpack zum Einsatz, bei dem eine einzelne Karte 1 Teraflops bei doppelter Genauigkeit erreichte.

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Mit wie vielen Kernen das der Fall war und wie hoch die Leistungsaufnahme einer der früher unter dem Namen Knights Corner bekannten Karte ist, behält Intel immer noch für sich. Unbestätigten Angaben zufolge sind 62-x-86-Kerne auf einem Chip vorgesehen, Intel sagt weiterhin nur, dass es bei den gegenwärtigen Prototypen über 50 Cores sind, die sich 8 GByte GDDR5-Speicher teilten.

Dafür hat das Kind nun einen Marketingnamen: Xeon Phi sollen die Beschleuniger heißen, wenn sie dann Anfang 2013 auf den Markt kommen. Ende des Jahres 2012 will Intel die Serienfertigung aufnehmen und dann vermutlich auch endlich Preise und technische Daten nennen.

Bis dahin war es ein langer Weg: Die Architektur "Many Integrated Core" (MIC) war ursprünglich seit dem Jahr 2005 unter dem Codenamen Larrabee entwickelt worden und sollte auch als Grafikkarte AMD und Nvidia Konkurrenz machen. Davon nahm Intel Mitte 2010 Abstand und entwickelte MIC als GPGPU-Lösung für Supercomputer weiter. Die entsprechenden Karten werden seitdem nur nach Unterzeichnung von Verschwiegenheitsvereinbarungen an Entwickler und Forschungseinrichtungen verteilt.

Über 1 Petaflops im ersten MIC-Supercomputer 2013

Nun hat Intel aber erstmals konkrete Produkte auf Basis der MIC-Architektur angekündigt. Das mag unter anderem daran liegen, dass die 22-Nanometer-Fertigung, die seit Anfang 2012 für die Ivy-Bridge-CPUs genutzt wird, nun recht rund läuft. Die gleichen Herstellungstechniken mit 3D-Transistoren sollen auch für die Xeon Phi verwendet werden.

Intel ist mit den Plänen für seine Beschleuniger weiterhin ehrgeizig: Bereits Mitte 2013 soll der erste Supercomputer mit über 1 Petaflops den Betrieb aufnehmen, der neben Xeon-CPUs auch die Xeon-Phi-Karten verwendet. Das System mit dem Namen Stampede entsteht derzeit am Texas Advanced Computing Center (TACC) nahe der Landeshauptstadt Austin. Laut Intel sollen alle großen Hersteller von Supercomputern wie Bull, Cray, Dell, HP, IBM, Inspur, SGI und NEC an Systemen mit Xeon Phi arbeiten.


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mag 19. Jul 2012

Hmm, schon nicht mehr ganz aktuell, der Thread, aber egal. ;) Mittlerweile weiß ich auch...

Slark 19. Jun 2012

Wieso kauft die Apotheke nicht eigentlich einfach Barmer? Kann es sein, dass du irgendwie...



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